Wer liest was und warum eigentlich? Und wie geht es den Verlagen?
Wie geht es der deutschen Buchbranche wirklich? Hier sind einige Zahlen, die Auskunft darüber geben. Und uns zeigen, wer überhaupt die Leser sind.
Wie geht es der deutschen Buchbranche wirklich? Hier sind einige Zahlen, die Auskunft darüber geben. Und uns zeigen, wer überhaupt die Leser sind.
Anaconda-Skelette, halbierte Menschenschädel und die berühmteste Couch der Weltgeschichte: Londons kleine, verborgene Museen sind ein wundersamer Kosmos der Kuriositäten.
Tontafeln zeugen davon, wie die Menschen vor Jahrtausenden lebten. Doch die meisten Tafeln sind zerbrochen. Forscher haben nun ein System entwickelt, das sie Stück für Stück wieder zusammenfügt.
Erst wenn die Nichtleser keine Bücher mehr kaufen, hat der Buchmarkt ein Problem. Das wusste schon der Semiotiker Umberto Eco, und der Analytiker Pierre Bayard hat dem Nichtgelesenhaben von Büchern ein belesenes Buch gewidmet.
Nur wenige Menschen seien mit Farben vertraut – aber fast jeder habe ein natürliches Gespür für sie. Glaubt Patrick Baty. Sein Buch über Anstriche bezaubert schon durch die Farbtabellen und die Poesie der Namen.
Man lädt dazu ein, zu den Lichtaugen emporzuklettern: Das „Amos Rex“ in Helsinki zeigt, wie ein Kunstmuseum des 21. Jahrhunderts aussehen kann.
Das Salz der Erde hat sich noch nicht aufgelöst: Ein Lemberger Zentrum eröffnet neue Zugänge zur dunklen Vergangenheit der westukrainischen Metropole.
Die Schriftstellerin Maryse Condé gewinnt den alternativen Literaturnobelpreis. Das gab die Jury unter Vorsitz der schwedischen Journalistin Ann Palsson am Freitag bekannt.
Schon beim Erscheinen vor sechzig Jahren war es ein Skandal. Könnte Vladimir Nabokovs berühmtes Buch über den Missbrauch eines Kindes heute noch so erscheinen? Eine Erstlektüre in Zeiten von #MeToo.
Früher gab es Bibliotheken in fast allen Kirchengemeinden, mittlerweile kämpfen sie oft ums Überleben. Verantwortlich dafür ist aber nicht allein die Digitalisierung.
Die Buchmesse als besonderes Extrem: Im Interview erzählt der Autor Philipp Weiss, wie er sich nach Jahren der Isolation wieder an die Öffentlichkeit wagt. Mit einem tausendseitigen Debütroman in fünf Bänden.
Auch nach dem Tod seines Gründungsdirektors Fuat Sezgin bleibt das Islam-Institut erhalten. Genug Stiftungskapital für den Weiterbetrieb sei vorhanden und auch die Eingliederung in die Goethe-Universität wäre eine Option.
Schlangen bei der Balz, trinkende Pferde, ein schmelzender Kerzendocht und sehr viele komische Geräusche: Beim Schreiben über Sex kann viel in die Hose gehen. Eine kleine Bibliothek der misslungensten Bettgeschichten.
Johann Sebastian Bach verhindert, dass er heute zu melancholisch ist: Eine Begegnung mit dem Schriftsteller László Krasznahorkai.
Ehrenamtliche haben dem lange vernachlässigten Jüdischen Friedhof in Bad Soden viele Geschichten entlockt. Dafür wurden sie jetzt ausgezeichnet. Mit dem Preisgeld sollen die Biographien der Verstorbenen niedergeschrieben werden.
Wenn Jair Bolsonaro der nächste brasilianische Präsident werden sollte, wird er den Kultursektor auslöschen, berichtet die Leiterin des Goethe-Instituts in São Paulo in einem Gastbeitrag.
Fast 8000 Bücher haben Ratten in der Stuttgarter Unibibliothek beschädigt. Um gegen die Nager vorzugehen, soll der Stadtpark sauberer werden.
Seit den sechziger Jahren lagern Millionen vergessene Fotos im JPC-Archiv in Chicago. Theaster Gates sieht in ihnen eine Quelle, um die Geschichte der schwarzen Selbstermächtigung neu zu schreiben. Eine Ausstellung in Mailand.
Der Nobelpreis für Chemie ehrt in diesem Jahr die Amerikanerin Frances H. Arnold, ihren Landsmann George Smith sowie an den Briten Gregory Winter. Die drei Wissenschaftler haben die Prinzipien der Evolution nutzbar gemacht und so Möglichkeiten für die Herstellung von Arzneimitteln und Biokraftstoffen geschaffen.
Einen Schaden in Höhe von 200.000 Euro haben Ratten in der Universitätsbibliothek in Stuttgart verursacht. Wenn sich nichts ändert, kann das jederzeit wieder passieren.
Darmstadt ist ein Standort der technischen Forschung und eine wohlhabende Stadt. Doch zum Campus an der Lichtwiese fahren bislang nur oft überfüllte Busse - eine Notlösung.
Wie sein Land vom richtigen Weg abkam: Der Journalist Yavuz Baydar ist schon zweimal ins Exil gegangen, um sein Leben zu retten. Die Hoffnung auf eine demokratische Türkei hat er verloren.
Agde am Mittelmeer ist Frankreichs Hauptstadt der Arbeitslosigkeit. Und eine Hochburg des Tourismus. Wie passt das zusammen?
Jetzt, da auf der Bühne alle Revolutionen abgehandelt wurden, schlägt wieder die Stunde des Textes. Der Theaterautor Volker Lüdecke fordert: Wir brauchen wilde Stücke und manische Dramaturgen.
Die Geschwister Veronica und Kean Etro über das 50. Jubiläum ihrer Marke, die Faszination für indische Muster, die Chancen eines Familienunternehmens – und den eigenen Nachwuchs.
Yoga, Motivationsspiele, zündende Unterhaltung: Auf der „Next Library Conference“ in Berlin wird nach Wegen gesucht, die öffentlichen Bibliotheken wieder attraktiver zu machen. Bücher spielen dabei nur eine Nebenrolle.
200 Jahre deutsche Frauenbewegung, gesammelt, archiviert und für jeden abrufbar: Das Digitale Deutsche Frauenarchiv ist seit Donnerstag online. In Europa ist das Projekt einzigartig.
50 Pädagogen haben Angela Merkel besucht, um mit ihr über das Dauerbrennerthema Integration in der Schule zu sprechen. Mit dabei: Alma Obradovac, 36, Grundschulrektorin aus Offenbach.
Matthias Feldhoff hat eine eigentümliche Leidenschaft. Er ist Birdwatcher – ein Hobby, das immer beliebter wird, und für das man sehr viel Geduld benötigt. Doch das macht sich bezahlt.
Tim Berners-Lee, Steve Jobs, Bill Gates: Wer an technische Innovationen rund ums Digitale denkt, dem fallen Namen von Männern ein. Dabei gibt es auch viele weibliche Internet-Pioniere.
Ein Großbrand hat Brasiliens historisches Nationalmuseum zerstört – inklusive einer Sammlung von unschätzbarem Wert. Die Tragödie ist das Resultat jahrelanger Vernachlässigung.
Hiltrud Herbst gibt mit einer befreundeten Autorin und einer Romanistin jedes Jahr einen Lyrik-Kalender heraus. Das inspiriert viele.
Mehrfach gespiegelte Auswandererschicksale auf der Klaviatur der Illusionen zwischen Lebenswelten, Kriegen, Meeren und Mentalitäten: In Yi Meng Wus Bilderbuch entdeckt die Enkelin die Geschichte von Yaotao und Laurence.
Das Meraner Hotel Irma ist seit vier Generationen in Familienbesitz. Was als schlichte Pension begann, wurde zum anspruchsvollen Gesamtkunstwerk.
Ihr Schreibtisch erlangte fast so große Berühmtheit wie der James Bond-Film, in dem er vorkam. Jetzt, nach einem halben Jahrhundert, taucht der Tisch zusammen mit seiner Erfinderin wieder in der Designwelt auf.
Was geschieht mit uns, wenn wir den Rändern der Zivilisation zu nahe kommen? Im Roman von Susanne Röckel trägt das Unheil ein Federkleid: „Der Vogelgott“.