Sie hat’s mit den Klassikern!
Wie sollte man diesem opus magnum et mixtum gerecht werden? 2012 wurde der früheren Politikberaterin Margarita Mathiopoulos der Doktortitel entzogen. Nun wurde endgültig das letzte Wort gesprochen.
Wie sollte man diesem opus magnum et mixtum gerecht werden? 2012 wurde der früheren Politikberaterin Margarita Mathiopoulos der Doktortitel entzogen. Nun wurde endgültig das letzte Wort gesprochen.
In vielen Städten ist die jüdische Küche aus dem Alltag fast komplett verschwunden. Eine Spurensuche in Berlin, Wien und Brünn.
Einst war es eine Tugend, eine gute Hausfrau zu sein. Doch Feministinnen haben dies einfach aus dem Bewusstsein getilgt.
Egal, ob jung oder alt: Viele Weihnachtslieder begleiten uns ein Leben lang, auch „Ihr Kinderlein kommet“ ist ein globaler Klassiker. In Augsburg begibt sich eine Ausstellung auf dessen Spuren.
Eine Flusskreuzfahrt von Sankt Petersburg nach Moskau ist etwas für jene, die große Landschaften und goldene Kuppeln schätzen. Große Angst vor Touristenfallen sollte man auf der russischen Rennstrecke aber nicht haben.
Das Museum Garage im Gorki-Park ist Moskaus glamouröser Treffpunkt für zeitgenössische Kunst. Hier überschneiden sich die Interessen der Kreativen und Mächtigen. Aber was bewirkt die Kunst an diesem Ort?
Die von Rem Koolhaas entworfene neue Nationalbibliothek von Qatar probt die Zukunft der Bildung auf breitester kultureller Basis. Über eine abgespeckte Version dieser Wüstenakademie sollten alle Länder nachdenken.
Der 20-jährige Iraki Muayad Qassim verschenkt Bücher an seine Fahrgäste, damit sie zehn Minuten lesen, ohne aufs Smartphone zu schauen.
Frankfurt pflegt seit mehr als 50 Jahren zahlreiche Städtepartnerschaften. Einige sind ausgesprochen lebendig, andere fast eingeschlafen. Nun gibt es große Hoffnungen auf noch intensivere Beziehungen mit der Weltstadt Lagos.
Was tun, wenn die eigene Bibliothek immer weiter wächst? Eine Empfehlung des Wegwerfens und -gebens, durchaus auch für Bücherliebhaber.
Sie machen beide elektronische Musik. Der eine etwas länger als der andere. Jean-Michel Jarre und Flavien Berger im Gespräch über Maschinen und künstliche Intelligenz, Fellini und Elektropop und darüber, wie die Welt so rauscht
Die wirklich interessanten Zimmer in einem Hotel bekommt meist nur, wer von ihnen weiß – und früh dran ist. FAZ.NET präsentiert einige Raritäten aus dem Alpenraum.
Im Münsterland unterhalten zwei Enthusiasten ein kurioses Archiv, das als „Stiftung für Zauberkunst“ überdauern soll. Ein Magier muss allerdings auch ihr Steuerberater sein.
Von einer haptischen Rückschau liebgewonnener Anekdoten zu einem Generationenporträt und zur Reflexion über letzte Dinge: In „Mein Vater, die Dinge und der Tod“ erforscht Rainer Moritz das Vergängliche.
Der Videodienst hat im Rennen um die Filmpreise diesmal einen besonders aussichtsreichen Kandidaten. Um seine Chancen zu erhöhen, hat er sich auf einen ungewöhnlichen Kompromiss eingelassen.
Der Baumeister trotzt dem Gebirge: In seiner Tessiner Heimat hat der große Architekt Mario Botta seine eindringlichsten Entwürfe verwirklicht. Sie wirken zierlich – trotz ihrer Dominanz.
Was hat ein Chemiker zu Kunstwerken zu sagen? Ein Rundgang mit Max-Planck-Präsident Martin Stratmann durch das Städel-Museum in Frankfurt.
Die Capital Region besteht nicht nur aus Kongress und Weißem Haus. Sie ist auch die Heimat wunderbar weltoffener Menschen, die ihre eigene Sicht der Dinge haben: Begegnungen mit einem anderen Amerika in Washington, Maryland und Virginia.
Vor hundert Jahren wurde Lettland ein eigener Staat: Reise in ein erstaunliches Land, dessen Bewohner Bücher lieben und mit ihrer Introvertiertheit kokettieren.
In seinem halben Jahrhundert als Galerist hat Rüdiger Schöttle viele Künstler entdeckt. Man sagt ihm gar einen ganz besonderen Spürsinn für neue Talente nach.
Politische Lebenskunst drückt sich auch auf der Weinkarte aus: Knut Bergmann beschreibt in seinem Buch, wie in Deutschland mit Staatsbanketten Politik gemacht wurde.
Schimmelpilze sind für Dokumente in Archiven und Bibliotheken eine Gefahr. Zwar sind die Lagerbedingungen in den großen Einrichtungen in der Regel gut. Doch der Schimmel kann von außen eingeschleppt werden.
Ein Videospiel zum Ersten Weltkrieg, was soll das werden? Das große Gemetzel? Mitnichten: In „11-11: Memories Retold“ streift der Spieler durch Gräberfelder und Schützengräben, ohne je einen einzigen Schuss abzufeuern.
Verlegt, vergeben oder vergebens? Der japanische Schriftsteller Haruki Murakami stiftet sein Archiv. Ist es für alle nutzbar?
Film, Fernsehen und Museen entdecken die Kunst der zwanziger und frühen dreißiger Jahre wieder. Der schaudernde Blick zurück auf den Vorabend des Faschismus und der NS-Herrschaft stellt Fragen an die Gegenwart.
Darmstadt und die Russische Föderation erinnern an Prinzessin Elisabeth. Die Schwester der letzten russischen Zarin wurde vor 100 Jahren Opfer der Revolution.
Die Finanzlage der Städte und Gemeinden in Deutschland verbessert sich deutlich. Nur noch wenige wollen Schwimmbäder oder Büchereien schließen. Aber: Die meisten wollen ihre Einwohner künftig noch mehr zahlen lassen.
Die Bundeskulturpolitik feiert sich zum Jubiläum selbst und betont dabei ihre Wichtigkeit. Doch ihre Bedeutung bemisst sich nicht so sehr an Großprojekten, wie die Politiker glauben. Es zählt etwas anderes.
Zivilisierte Lebensführung, auch im Angesicht bedrohlicher Realität: Der deutsch-äthiopische Autor Asfa-Wossen Asserate wird siebzig – und trifft an seinem Geburtstag den jungen Ministerpräsidenten seiner alten Heimat.
Die Fotografin Lucia Moholy prägte mit ihren Bildern die Sicht auf das Bauhaus. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde Deutschland auch für sie gefährlich. Ein Rückblick.
Dreißig Jahre nach der ersten Ankündigung erscheint endlich der Briefwechsel zwischen Arno Schmidt und Hans Wollschläger. Dieser Auszug zeigt eine faszinierende Schriftstellerkorrespondenz.
Die Geschichte der Bibliotheken ist auch eine Geschichte ihrer Gefährdung. In ihnen lagert das, was den Menschen besonders wichtig ist: Erinnerung. Daran hat sich auch im Zeitalter der Clouds nichts geändert.
Wenn Galaxien kollidieren, kommt es oft zu einem Reigen, der sich über Jahrmilliarden hinziehen kann. Dabei verliert mindestens eine tanzende Sterneninsel ihre Form und schließlich sogar ihre Identität.
Judith Schalanskys Erzählungssammlung widmet sich dem Verlust. Zu gewinnen ist dabei Literatur, wie man sie sonst nur selten findet.
In Frankfurt, Mainz und Gießen werden neue Uni-Bibliotheken geplant. Das ist auch im digitalen Zeitalter noch sinnvoll, meinen Fachleute – und nennen dafür mehrere Gründe.
Das Berliner Architekturbüro von David Chipperfield erfindet für Seoul ein neuartiges „Hof-Hochhaus“. Es unterscheidet sich wohltuend vom Einerlei der koreanischen Wolkenkratzer-Architektur.