Alles Leben kommt in die Bibliothek
Eine Frau rettet und verliert sich ins Schreiben: Anita Brookners Roman „Seht mich an“.
Eine Frau rettet und verliert sich ins Schreiben: Anita Brookners Roman „Seht mich an“.
Eine der schönsten Bibliotheken der Welt: Die Österreichische Nationalbibliothek hat ihrem Prunksaal neuen Glanz verliehen. Schon Karl VI. hatte ihre unentgeltliche Nutzung erlaubt – mit zwei Ausnahmen
Die Museen der Mainmetropole sind immer einen Besuch wert. Und auch die zugehörigen Cafés, Bistros oder Restaurants haben etwas zu bieten. Die F.A.Z. verrät fünf besonders genussvolle Museumscafés in Frankfurt.
Bald schon mehr Ausstellungsfläche als in der Tate Modern in London: In einem niedersächsischen Dorf wächst eines der größten Kunstmuseen Europas. Dabei liebt man hier die Ruhe.
Roboter zu bauen und zu programmieren wird immer beliebter. In der Frankfurter Zentralbibliothek dreht sich nun beim „Langen Nachmittag der Technik“ alles um das Thema.
Ein Essay über das Klima, den Menschen, sein Wissen um das, was droht, und sein Zögern: Judith Schalansky erhält den Wortmeldungen-Literaturpreis 2023.
Ungemein belesen und umfassend für die Literatur engagiert: Zum Tod des Spezialisten für Verlags- und Medienrecht Joachim Kersten, der mit Vorliebe Autoren vertrat.
In seinem großen Roman „Echtzeitalter“ erzählt der österreichische Autor Tonio Schachinger von einem Wiener Teenager, der sich mit Computerspielen seine Welt erobert. Und die Regeln bricht, die er gerade erst lernt.
In den Niederlanden darf man in vielen Geschäften und staatlichen Einrichtungen nicht mehr bar zahlen. Doch die Freiheit, nicht per Karte zu zahlen, sollte dringend erhalten bleiben.
In Québec wurde das Schneemobil erfunden, und nirgendwo ist es bis heute populärer als in der riesigen Provinz im Osten Kanadas. Denn es gibt kein besseres Vehikel, um die Weiten ihrer Wildnis zu erfahren.
Er schuf ein leuchtendes Beispiel der Querfinanzierung von Hochliteratur durch populäre, erlebte viele Pleiten und weigerte sich doch, seinen Weg als von solchen gepflastert zu sehen: Zum Tod des Verlegers Vito von Eichborn.
Unter dem Stern ironischer Selbstreferenz: Die Podcaster Hannah Fry und Adam Rutherford legen ein Buch vor, in dem sie die Welt erklären.
Gab es bewegte Bilder schon in der Antike? Warum war Astronomie so wichtig? Das Frankfurter Liebieghaus befasst sich mit dem Forscherdrang und der Kunst.
Schuhe von Aeyde kosten rund 400 Euro – und das von Luisa Dames gegründete Unternehmen wächst. Wie kommt die Berliner Marke so gut durch die Krise?
Seit Antritt der PiS-Regierung gerät die Kunstfreiheit in Polen unter Druck. Nun will sie auch die städtischen Theater auf Linie bringen. Polnische Künstler sprechen von einem Boykott liberaler Themen.
Am 18. Februar 2023 ist Richard Tilly im Alter von 90 Jahren verstorben
Für Studenten scheint die Oberbürgermeisterwahl in Frankfurt sehr weit weg: Auf dem Campus Westend sagen sie, was sie erwarten, ob sie die Kandidaten kennen und ob sie wählen werden.
Das Hotel Sonnenburg in Lech und das Hotel Stäfeli in Zug liegen am exklusiven Arlberg und haben sich ganz auf Familien spezialisiert: Auch noble Häuser haben inzwischen ein Herz für Kinder.
Die Frankfurter Paulskirche war einer der Hauptorte bundesrepublikanischer Öffentlichkeit. Heute bleibt sie oft leerer. Hilft das Gedenken an 1848?
Die Teppichdesignerin Lila Valadan ist in Persien geboren und lebt schon lange in Hamburg. Sie erzählt, wie sie sich im Teppichgeschäft durchgesetzt hat und was sie und ihre Arbeiterinnen seit dem Ausbruch der Proteste in Iran erlebt haben.
Die von Deutschland finanzierte Datenbank „Digital Benin“ will den weltweiten Bestand an Benin-Bronzen dokumentieren. Was sie nicht zeigt, sind die vielen Objekte, die aus nigerianischen Museen verschwunden sind. Ein Gastbeitrag.
Nicolas Knaut studiert Jura an der EBS Universität. Er wünscht sich eine Prüfungsreform und mehr Kommunikation mit der Hochschulleitung.
Eigenwilliger Extremismus: William Beckford erträumte sich ein Kontinentaleuropa, das er auf seiner Grand Tour viel zu selten fand, aber beschrieb.
Sie sind jung, bauen ein Eigenheim und gönnen sich Kachelöfen wie bei Oma. Nicht erst seit der Energiekrise steigt die Nachfrage. Die Alternative zur Heizung kann nach Wunsch gefertigt werden - sofern man das nötige Kleingeld hat.
Die Literaturhäuser des deutschsprachigen Raums fordern in einem Appell eine Ausweitung ihrer finanziellen Förderung. Ein Gespräch mit Tanja Graf, Leiterin in München, Gesa Schneider, Leiterin in Zürich, und Hauke Hückstädt, Leiter in Frankfurt am Main.
Vor der Oberbürgermeisterwahl am 5. März lebt bei den Frankfurter Parteien die Tradition des politischen Aschermittwochs wieder auf. Dabei gilt es, den eigenen Kandidaten zu feiern. Nicht alle setzten dabei auf prominente Unterstützung von außen.
Nach drei Jahren Zwangspause kommt die Frankfurter Union wieder zum Politischen Aschermittwoch zusammen. Oberbürgermeisterkandidat Uwe Becker erklärt, wie er Frankfurt flott machen will.
Vor 400 Jahren erschien die First-Folio-Ausgabe Shakespeares. In Großbritannien wird gefeiert, auch in Deutschland wird des Drucks gedacht.
An der Seite von Anna Wintour bestimmte André Leon Talley lange, wer in der Modeszene dazugehörte – und wer nicht. Ein Jahr nach seinem Tod wurde nun der Nachlass des Modejournalisten versteigert. Der Erlös geht an zwei Kirchen.
Mit Gewächshaus für Kakteen: In Santa Fe wird das frühere Wohnhaus der Malerin Georgia O’Keeffe verkauft. Hier lebte auch einer ihrer Bewunderer, der Microsoft-Mitgründer Paul Allen.
Unbestechlicher Cicerone durch das Jahrhundert der Katastrophen: Matthias Bormuth erzählt Leben und Werk des Kunsthistorikers Martin Warnke.
Die Variationen des bitteren Elends sind vielfältig, das Ende ist stets monoton: Henryk Grynbergs dokumentarische Erzählung „Kinder Zions“ zeugt von den Schrecken des Holocaust.
Eine faszinierende geistesgeschichtliche Reise in Text und Bild: Die kleine, feine Ausstellung „ein/ausgepackt“ in der Frankfurter Universitätsbibliothek zeigt die gesammelten Kinderbücher von Walter Benjamin.
Henry Mackney studiert Politikwissenschaft an der Uni Marburg. Er findet, dass er zu viele Hausarbeiten schreiben muss – und dass es an seiner Hochschule zu viele Onlineportale gibt.
Art Spiegelman ist der berühmteste lebende Comicautor. Nun hat er Illustrationen zu einer Erzählung des neunzigjährigen Robert Coover angefertigt. Ein Gespräch darüber – und über die Zensur in Amerika.
Mit der Zeit wird im Münnerstädter Stadtarchiv fast jeder aktenkundig.