Schöne neue Welt mit 1000 Einsteins
Eine Ideologie der Beschleunigung verbreitet sich im Silicon Valley. Warum der effektive Akzelerationismus gefährlicher ist, als er uns aus der Ferne erscheinen mag.
Eine Ideologie der Beschleunigung verbreitet sich im Silicon Valley. Warum der effektive Akzelerationismus gefährlicher ist, als er uns aus der Ferne erscheinen mag.
Bei den Kinder- und Jugendbüchern gehören neben den Abenteuern des Zauberschülers auch „Gregs Tagebücher“ von Jeff Kinney weiterhin zu den Dauerbrennern.
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Bodø ist die erste arktische Europäische Kulturhauptstadt, die spannendsten Orte der nordnorwegischen Region entdeckt man auf abgelegenen Inseln.
Hayao Miyazaki hat dem japanischen Anime-Film zu Weltruhm verholfen. Nun geht er in Rente. Ist das auch das Ende seines legendären Studio Ghibli?
Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz habe sich selbst Fördermittel im Rahmen des Corona-Programms „Neustart Kultur“ bewilligt, behauptet der Deutschlandfunk. Die Stiftung bestreitet das.
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Sie gaben sich als Forscher aus: Zwei Männer mit georgischer Staatsangehörigkeit werden verdächtigt, aus Bibliotheken im Baltikum, in Polen und Frankreich wertvolle frühe Ausgaben russischer Klassiker gestohlen zu haben. Die Originale wurden durch Fälschungen ersetzt.
Auf den Spuren von Barack Obama: Ein Spaziergang durch Chicagos Süden – vom Fastfood-Restaurant zum Friseur und von der Universität zur Presidential Library
Die Literaturagentin Elisabeth Ruge sortiert in München gerade den Nachlass ihres Vaters, des Journalisten Gerd Ruge. Sie findet dort den Roman von Elisabeth Plessen wieder und sieht „The Holdovers“ im Kino.
Jede Woche fragen wir Menschen aus dem Kulturbetrieb, was sie lesen und welches Buch in ihrem Schrank sie ganz bestimmt nicht lesen werden. Diesmal antwortet die Literaturagentin und Verlegerin Elisabeth Ruge.
Sein einziges Zuhause auf diesem fragwürdigen Planeten: So nannte der Philosoph Theodor Adorno das Barockstädtchen Amorbach im Odenwald. Und bis heute kann man ihn gut verstehen.
Andrew Pettegree widmet sich einer historischen Konjektur des Gedruckten aus ungewohnter Perspektive.
Ein Vortrag an der Goethe-Universität macht deutlich: Fritz Bauer war mehr als der bekannte „Nazi-Jäger“.
Landesgartenschau, Forschungszentrum, UNESCO-Welterbe: Auf den neuen Leiter der Keltenwelt am Glauberg in der Wetterau warten viele Aufgaben. Wird das Team mehr Besucher anlocken können?
Einladung zum Flanieren: Das Saarlandmuseum in Saarbrücken führt den Besucher mit zweihundert Fotografien durch Paris und seine Geschichte.
Werden Bibliotheken im Digitalzeitalter obsolet? Nein, sagt das Duo Elmgreen und Dragset und bespielt die Kunsthalle Praha mit Bibliophilem. Entstanden ist eine sehenswerte Ausstellung.
Das Lutetia ist mehr als das einzige Palasthotel der Rive Gauche. Es ist nationales Monument, Treffpunkt der Hautevolee aus Kunst und Kultur – und es erinnert an Glanz wie Grauen des zwanzigsten Jahrhunderts.
Architekten aus Berlin gestalten den Bildungscampus im Frankfurter Gallus. Die Bauarbeiten sollen in zwei Jahren beginnen und zehn Jahre dauern.
Ein ehrgeiziges Modellprojekt philosophiegeschichtlicher Forschung: In Weimar wurde über die neue digitale Nietzsche-Edition beraten, die Texte und Kontexte zusammenführen soll, um den Nachlass welterbetauglich zu machen.
Von der Finanzkraft saturierter Städte in der Metropolregion kann Offenbach nur träumen. Aber die Stadt nutzt inzwischen sehr erfolgreich ihre Chancen.
Im Schlingerkurs von der Côte d’Azur hinauf in die Voralpen: Mit dem altertümlichen Pinienzapfenzug rumpelt man wunderbar entspannt durch das Hinterland der Provence.
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Eine Retraumatisierung sollte vermieden werden: Gegenüber der Insel Utøya ist das staatliche Denkmal für die Opfer der Terroranschläge vom 22. Juli 2011 entstanden. Überzeugender sind die Mahnmale auf der Insel selbst.
Mikrohistorie in großem Format. Wolfgang Behringer schreibt eine Geschichte frühneuzeitlicher globaler Vernetzungen, in der die europäische Expansion nur noch eine unter anderen ist.
In den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde das erste jüdische Gotteshaus seit hundert Jahren auf arabischem Boden errichtet – gemeinsam mit einer Moschee und einer Kirche.
Aber mein Schatten ist bei dir: Haruki Murakami greift für seinen neuen Roman „Die Stadt und ihre ungewisse Mauer“ auf ein altes Motiv zurück – ein Triumph des Erzählens.
Die Neuzeit ist gekommen, die Bäume schlagen immer schneller aus: 1995 trug Odo Marquard eine eigenwillige etymologische Deutung des Wortes „Renaissance“ vor, die er von dem Germanisten Jost Trier übernommen hatte.
Die ARD Audiothek sieht glanzlos aus. Aber wer sich hineinwagt, macht inspirierende Entdeckungen.
Wer der Welt den Rücken kehrt, braucht starke Nerven oder einen unbeirrbaren Blick auf das eigene Wesen: Der ungarische Autor László Krasznahorkai feiert seinen siebzigsten Geburtstag mit einem grandiosen Erzählungsband.
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Was würde es bedeuten, die Geschichte einer Stadt über den Sex zu erzählen? „All the Sex I’ve ever had“ im Zürcher Theater Neumarkt tut genau das – und zeigt, wie politisch das ganz Private ist.
Andriy Rittweger studiert an der Hochschule für Oekonomie und Management in Frankfurt. Das Studium erscheint ihm gut organisiert, aber es gibt eine Sache, die ihn stört.
Die Serie „The Winter King“ will der Artuslegende eine zeitgemäße neue Optik geben. Dabei folgt sie einer Buchvorlage von Bernard Cornwell, ohne ihr wirklich treu zu bleiben.
Die Unterhaltungssendung „Bares für Rares“ hat den Bekanntheitsgrad von Kloster Eberbach noch einmal gesteigert. Bis zum neuen Hotel scheint es aber noch ein sehr weiter Weg.
Kronkorken und geschredderter Bauschutt in der Wand, Bambus in der Bank: In einem Kulturzentrum im südfranzösischen Arles werden bioregionale Materialien auf ihre architektonische Eignung erprobt.