Aus dem geschenkten Haus kommt man nicht mehr raus
Das Münchner Architekturmuseum beschäftigt sich mit gebauten Geschenken. Die erweisen sich für Bürger und Städte häufig nicht als Segen, sondern als Fluch.
Das Münchner Architekturmuseum beschäftigt sich mit gebauten Geschenken. Die erweisen sich für Bürger und Städte häufig nicht als Segen, sondern als Fluch.
Schicksal ohne Gott: In den zwei Jahren von Russlands großem Angriffskrieg ist die Tragödie für die Ukrainer zur täglichen Normalität geworden. Ein Gastbeitrag.
Die Schriftstellerin Nina George plädiert für eine strengere Regulierung der generativen Künstlichen Intelligenz. Ein Gespräch über missachtete Urheberrechte, gefährdete Berufe und geklonte Stimmen.
Überraschung beim Pritzker-Preis: Der japanische Architekt Riken Yamamoto, einer der schärfsten Kritiker des aktuellen Bauens, gewinnt den „Nobelpreis der Architektur“.
Von Börse bis Zonta, von Moschee bis Club: Das Angebot rund um den Weltfrauentag in Frankfurt ist reichhaltig und füllt das Programm für mehrere Tage.
Arne Rautenberg ist ein Hochgeschwindigkeitsdichter. Aber wer in seinem neuen Band „sekundenfrühling“ nur Sprachspiel sieht, übersieht einen Abgrund.
Der Literaturkanon wird gesäubert: Um Denunziationen zuvorzukommen, erstellen russische Verleger selbst eine Liste mit etwa 300 Werken, in denen homosexuelle Themen zu finden sind. Ein Gastbeitrag.
Einst wurde es als Geschenk einer amerikanischen Stiftung errichtet. Jetzt will die Stadt Frankfurt das alte Studierendenhaus der Goethe-Uni erwerben.
Sag mir, welche Sätze du weglässt, und ich sage dir, welches Buch du liest: Fabio Stassi schickt einen Bibliotherapeuten quer durch die Weltliteratur – und erzählt einen kriminalistischen Ausnahmefall.
Birmingham kämpft mit akuter Finanznot. Jetzt muss die zweitgrößte britische Stadt radikal sparen: Das Straßenlicht wird gedimmt, der Müll nur noch alle zwei Wochen geholt. Geht es vielen anderen Kommunen im Land bald ähnlich?
Antisemitische Muster setzen sich fort: Über ein Glasfenster von Heinz Hindorf im Wormser Dom und den Werdegang des Künstlers.
Bücher haben einen kulturellen Wert, Bücherwände machen etwas her? Unser Autor sieht darin vor allem Ballast – also weg damit! Seine Freunde finden das schlimm. Über ein deutsches Sakrileg.
Politisierung als Problem: Veith Selk diagnostiziert auf argumentativ bestechende Weise eine Rückentwicklung der Demokratie.
Mit dem Elektroroller in die Oströmerzeit: Stefan Bachmann verabschiedet sich vom Schauspiel Köln mit Akin Emanuel Şipals „Traum vom Osmanischen Reich“.
Arsen in historischen Spitzentiteln: Die Unibibliothek Bielefeld schließt 60.000 Bücher wegen Vergiftungsgefahr weg. Zieht das Kreise?
Seit gut einem Monat fehlen Songs von Taylor Swift und anderen Stars auf Tiktok. Nun trifft es auch Werke von Harry Styles oder Adele. Ihre Musik erscheint zwar nicht auf Universal-Labels, doch sie arbeiten mit Universals Verlag zusammen.
Beim Buchgroßhändler Libri sollen immer weniger Bücher im Lager stehen, aber immer mehr Titel verfügbar sein: Gedruckt wird auf Bestellung, so schnell es geht. Das hat seinen Preis, auch für die Leser.
Sein Bruder Carl Philipp Emanuel nannte ihn ein Genie, aber von Rechts wegen wurde ihm als Erwachsenem ein Vormund bestellt: Vor dreihundert Jahren wurde Gottfried Heinrich Bach geboren.
Der russische Angriff auf die Ukraine hat Paare auseinandergerissen. Wie halten Beziehungen das so lange aus? Und erschwert die Sehnsucht die Integration in Deutschland?
Mit der Hand zu schreiben bekommt im KI-Zeitalter eine neue Funktion: das Wissen im Akt des Schreibens zu verinnerlichen. Die Alphabetisierung am Computer ist Zunder für ADHS. Ein Gastbeitrag.
Dieser Bäckersohn kennt alle Zutaten zum seligen Leben: Dem Schweizer Mystikforscher Alois M. Haas ist der seltene Brückenschlag zwischen Wissenschaft und öffentlicher Wirksamkeit gelungen. Heute wird er neunzig Jahre alt.
Seit mehr als einem Jahr hat die Stadt Frankfurt ein Bürohaus angemietet, das sie nicht nutzt. Die Stadtpolitiker streiten sich, ob der Mietvertrag sowohl nötig als auch rechtens ist. Derweil steigt der Rechnungsbetrag von Monat zu Monat.
Wer Kinder hat, weiß, wie viele Spielsachen und Klamotten sich im Laufe der Jahre ansammeln. Dabei muss man Fahrräder, Strampler und Lego-Sets nicht kaufen – man kann sie auch mieten. Wir stellen die wichtigsten Portale vor.
Die Autorin Silke Schlichtmann hat einen untrüglichen Blick dafür, wie Kinder ihre Probleme lösen – daraus entstehen wunderbare Geschichten. Nun liest sie bei den F.A.Z.-Sonntagsgeschichten.
Wie aus einem kleinen Wilderer ein großer Naturschützer wurde: Die Geschichte von Eduard Henß aus Offstein.
Seit Tanja Esch den Deutschen Jugendliteraturpreis bekommen hat, ist sie noch mehr unterwegs als zuvor. Jetzt ist sie beim Festival Yippie Ehrengast.
Es sind Werke über Feminismus, die NS-Zeit oder Biographien von Grünen-Politikern: In der Stadtbibliothek in Berlin-Tempelhof werden immer mehr Bücher mutwillig beschädigt oder zerstört. Verantwortlich sind offenbar Rechtsextremisten, denen die Bücher ein Dorn im Auge sind.
Wenn ein Buchverlag aufgibt, wird gemeinhin die Lage der Wirtschaft beklagt, der Bildung, des Lesens. Was ist mit den Autoren? Ein Erfahrungsbericht nach vier Verlagspleiten oder Dauer-Fastpleiten.
Auf den Spuren des Schriftstellers der Romantik durch Berlin. Er war seiner Zeit weit voraus, und die Tour spukt den Schülern noch lange im Kopf herum
Julia Schneidawind forscht den Bibliotheken von fünf deutsch-jüdischen Autoren nach.
Beim „Rundgang 2024“ der Städelschule präsentieren angehende Künstlerinnen und Künstler ihre Arbeiten.
Kurt Hofmann hat wichtige Quellen zu Leben und Werk von Johannes Brahms ediert und die bedeutendste Privatsammlung zum Komponisten geschaffen. Jetzt ist er mit 92 Jahren gestorben.
Elia Levita Bachur übertrug einen Heldenstoff aus dem Italienischen ins Jiddische. Florian Kragls beachtliche Übersetzung beutelt das Deutsche, rückt aber der schneidenden Ironie des Originals sehr nahe.
Russland baut Kultur und Geisteswissenschaften nach chinesischem Vorbild um. Kontakte zu ausländischen Forschern werden verboten oder überwacht. Ein Buch über die Ideale der Universität entsteht im Gefängnis.
Jonathan Dilger studiert Saxophon an der Frankfurter Musikhochschule, die dringend einen Neubau braucht. An seinen Präsidenten hat er daher eine Bitte.
Von Köln aus erschloss sie Bibliotheken, Museen und sonstige Häuser der Kultur – eine Welt, in der alles so gestaltet sein soll, als könnte nichts verfallen: der Fotografin Candida Höfer zum Achtzigsten.