Suhrkamp verkauft Frankfurter Villa
15 Jahre nach dem Umzug des Suhrkamp-Verlags von Frankfurt nach Berlin steht die Villa Unseld an der Klettenbergstraße zum Verkauf. Sie ist der letzte Frankfurter Rest des Unseld-Erbes.
15 Jahre nach dem Umzug des Suhrkamp-Verlags von Frankfurt nach Berlin steht die Villa Unseld an der Klettenbergstraße zum Verkauf. Sie ist der letzte Frankfurter Rest des Unseld-Erbes.
Besser spät als nie: Im Jahr 1977 hat Uri Geller sich ein Buch aus einer Bibliothek in Südkalifornien ausgeliehen. Nun fand er es wieder und wollte es zurückgeben – doch vergeblich.
Nach dem 7. Oktober eigens konzipiert: Die Landesbibliothek Oldenburg stellt die Geschichte der jiddischen Literatur aus.
Drei Generationen haben mit ihm gespielt, seit 1879 gehört es dem Historischen Museum: Nun wurde das Gontardsche Puppenhaus im Salon Frankfurt vorgestellt.
Die größte Attraktion im irischen Küstenstädtchen Wexford findet drinnen statt: Das jährliche Opernfestival im Spätherbst ist eines der charmantesten der Welt.
Kafka befahl seinem Freund Max Brod in zwei Briefen, alle unveröffentlichten Schriften zu verbrennen – Brod folgte dem nicht. Endlich kann die berühmte Weisung an den Original-Handschriften überprüft werden. Ein Gastbeitrag.
Erika Wilhelmer hatte in ihrem Leben so viel Schwein, dass sie ein Museum dafür einrichtete. In Stuttgart stehen 50.000 Schweine-Exponate. Es gibt einen kleinen Wildschweinwald und einen Raum mit „versauteren“ Stücken.
Zum Abschluss des Frankfurter Festivals „Mitten am Rand“ sind bei einem Wandelkonzert im Jüdischen Museum starke Werke jüdischer Komponisten zu hören gewesen.
Die CDU kritisiert die Pläne der Stadt für ein neues Gutenberg-Museum: Den einen gefällt der Siegerentwurf nicht, andere fürchtet eine Kostenexplosion.
Bücher erzählen davon, aber auch das eigene Leben: Was die Erinnerung an Spinoza bewirken kann.
Angenehm unverschwatzt: Ein Erzählband von Andreas Stichmann führt vom Rhein bis nach Indonesien.
Jede Woche fragen wir Menschen aus dem Kulturbetrieb, was sie lesen und welches Buch in ihrem Schrank sie ganz bestimmt nicht lesen werden. Diesmal antwortet die ukrainische Schriftstellerin Oksana Sabuschko.
Das Dorf in die Stadt holen oder das Dorf im Dorf lassen – Hauptsache, sozial nachhaltig, und die Umwelt wird nicht geschädigt: Ein preisgekröntes Wiener Büro denkt den Wohnungsbau radikal nach vorn und zeigt, wohin die Reise gehen kann.
Das Berliner Gymnasium zum Grauen Kloster feiert seine Gründung vor 450 Jahren. Am ursprünglichen Standort möchte eine Stiftung an die bedeutende Bautradition anknüpfen, von der nur noch die Kirchenruine kündet. Ein Gastbeitrag.
Witzig kämpfte er gegen die säkulare Heilsreligion des Marktes, wissenschaftlich für Gerechtigkeit für die Habsburger: Der Historiker Eberhard Straub ist im Alter von 83 Jahren gestorben.
Die Geschichte der Homosexualität in England wird in seinen Romanen zum Spiegelbild der ganzen Gesellschaft: Zum siebzigsten Geburtstag des Schriftstellers Alan Hollinghurst.
Mit einem Festival und einer Opern-Rarität erinnert Mainz an den Komponisten Peter Cornelius, der vor 200 Jahren in der Domstadt zur Welt kam.
Martin Michelson, emeritierter Professor für Wirtschaftsinformatik, hat nicht nur Fachliteratur, sondern auch mehrere Romane geschrieben. Sein jüngstes Werk spielt 1936 in Berlin und 1949 in Hessen. Heute Abend liest er daraus vor.
In den Niederlanden fand der abgesetzte deutsche Kaiser Wilhelm II. Asyl. Bis heute ist ein Besuch seiner Exil-Schlösser Amerongen und Doorn eine zeitentrückte Reise in wilhelminisches Operettendekor.
Die vor allem in London beheimateten roten Boxen sind rund um die Welt bekannt. Heute sind noch 3000 Stück in Betrieb, und allen Smartphones zum Trotz: Ganz verschwinden werden sie erst einmal nicht.
Die Initiatoren eines Palästina-Camps in Frankfurt werfen der Goethe-Universität „stetige Stigmatisierung“ vor. Über ihre Position zur Hamas wollen die Aktivisten nicht sprechen.
Lothar-Günther Buchheim schrieb „Das Boot“ und war passionierter Kunstsammler. Seine Biographie in der NS-Zeit ist allerdings nicht lupenrein. In seinem Privatmuseum geht man den Dingen nun auf den Grund und erforscht die Provenienz der Sammlung.
Für die Hoffnung in der russischen Literatur waren Bauern und die revolutionäre Intelligenz verantwortlich. Durch Anton Tschechow kam dieser Glaube ins Wanken. Wie sah und schrieb er über das russische Leben? Ein Gastbeitrag.
Als Kind libanesischer Flüchtlinge hat es Mahdi Srour ins Gründer-Netzwerk des MIT geschafft. Auf dem Weg brauchte er zwei Dinge, die er beim Keksessen lernte.
In China sind Baos, unterschiedlich gefüllte, gedämpfte Hefeklöße überall beliebt. In einem neuen „China-Kochbuch“ spielen sie eine zentrale Rolle.
„Jahrhundertreflexion“: Aus Robert Schneiders Gemäldezyklus über eine Kultur der Vernichtung sind in Frankfurt seine „Ölfelder Aserbaidschans“ zu sehen.
Sie galten als verloren, so wie viele andere: Jetzt wurden 27 Bücher aus dem Besitz der Brüder Grimm in der Universitätsbibliothek Posen gefunden. Was steht drin?
Durch die Drake-Passage Richtung Antarktis, auf den Spuren großer Entdecker: Die Fahrt auf dem Dreimaster Europa ist ein Abenteuer – und als Passagier hat man alle Hände voll zu tun.
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht untersucht den Verdacht gegen eine Mitarbeiterin. Der Fall könnte weitere Kreise ziehen. Die Opposition hat Fragen an die Bundesregierung.
Als Walter Benjamin 1924 nach Capri kam, stellte die Begegnung mit der süditalienischen Kultur die Weichen für seine künftige Arbeit. Ein Gastbeitrag.
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Kaija Saariaho hat ihre Oper „Émilie“ einer der ungewöhnlichsten Frauen des 18. Jahrhunderts gewidmet. Als Erstaufführung ist die faszinierende Geschichte nun in Mainz zu sehen.
Eine Einrichtung, die sich der Kulturgeschichte einer einzigen Pflanze widmet, feiert Jubiläum: Vor 50 Jahren wurde in Steinfurth das Rosenmuseum gegründet.
Der Comic „Genderqueer“ ist seit drei Jahren das umstrittenste Buch Amerikas. Maia Kobabe schildert darin die Entdeckung der eigenen nichtbinären Identität. Kritiker finden das pornographisch. Ein Gespräch.
Mit dem neuen „Archiv der Avantgarden“ machen die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden das größte Geschenk zugänglich, das sie je erhalten haben: die Sammlung Egidio Marzona. Ebenso wunderbar: die Betonarchitektur im barocken „Blockhaus“.
„Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen.“ Eine Erzählung über das dritte Gebot.