Inszenierte Harmonie
Die neue polnische Ministerpräsidentin trifft sich mit der Bundeskanzlerin. In einem Zeitungsinterview greift sie Merkel vorher frontal an – beim Treffen sind sich beide aber erstaunlich einig.
Die neue polnische Ministerpräsidentin trifft sich mit der Bundeskanzlerin. In einem Zeitungsinterview greift sie Merkel vorher frontal an – beim Treffen sind sich beide aber erstaunlich einig.
Europas Finanzminister warten bei der Entscheidung über das Schicksal des 500-Euro-Scheins auf die EZB. Sie wollen die EZB bitten, die mögliche Nutzung des größten Euro-Scheins zur Finanzierung von Terrorakten nochmals zu prüfen.
Das klingt nicht nach einem besonders harmonischen Treffen: Vor ihrem Antrittsbesuch steckt Polens Ministerpräsidentin Szydlo ihre Ansprüche ab und spart nicht mit Kritik.
Frust, Ernüchterung und viel Kalkül: Im Streit über die Flüchtlingspolitik redet sich CSU-Parteichef Horst Seehofer immer wieder in Rage. Die drängendsten Einlassungen in Zitaten.
Im Skandal um die Vergabe der WM 2006 geht es längst nicht mehr nur um Schuld und Unschuld oder um Posten – sondern um viel Geld. Das bekommen nun Franz Beckenbauer und die einstigen Macher zu spüren.
Am Montag ist der Dax unter die wichtige Marke von 9000 Punkten gefallen. Dabei sind Aktien mittlerweile wieder beliebter. Es gibt so viele Aktionäre wie seit drei Jahren nicht mehr.
Während die Koalition noch über das Asylpaket II streitet, kommen aus der Union bereits Forderungen nach weiteren Verschärfungen. CDU-Vize Strobl will strengere Bedingungen für einen unbefristeten Aufenthalt.
Der Präsident der Bundesbank warnt vor einem „fatalen Eindruck“ in der Bevölkerung. Auch der Deutsche Richterbund ist skeptisch ob der Pläne der Regierung – und in der Schattenwelt wird herzlich gelacht.
Mitten in der Debatte um das Für und Wider von Bargeld bekennt sich die große Mehrheit der Deutschen zu Schein und Münze. Nur jeder Fünfte könnte sich ein bargeldloses Leben vorstellen.
Mainz 05 hat nach Kritik an den Vergütungsregeln für Präsident Strutz Besserung angekündigt. Der Vorstand will schnell den Eindruck beseitigen, dass er etwas zu verbergen habe, sagte Manager Heidel.
Deutschland wolle Algerien, Marokko und Tunesien mit viel Geld dazu bringen, abgeschobene Landsleute aufzunehmen, berichtet die „Bild“-Zeitung. Das Entwicklungsministerium widerspricht.
Bei einem Großeinsatz hat die Polizei mehrere algerische Islamisten festgenommen. Sie sollen einen Anschlag in Berlin geplant haben. Mindestens einer soll dem IS angehören und als Flüchtling eingereist sein.
Die Pressearbeit der hessischen Polizei über Straftaten von Flüchtlingen wird „nicht zentral gesteuert“. Dies hat Innenminister Beuth im Landtag gesagt. Ein Zeitungsbericht dazu hat ein Nachspiel.
Die beiden Männer fuhren mit protzigen Sportwagen durch die Berliner Innenstadt und lieferten sich schließlich ein Autorennen, bei dem ein Unbeteiligter starb. Weil sie polizeibekannt sind, droht ihnen eine härtere Strafe als in vergleichbaren Fällen.
Was tun, wenn ein Flüchtling straffällig wird, aber in seiner Heimat Krieg herrscht? Dann will die Bundesregierung ihn künftig in das Land abschieben, über das er die EU erreicht hat.
Für den Vizekanzler sind die Forderungen der AfD nicht mehr mit dem Grundgesetz vereinbar. Unterdessen erreicht die junge Partei bei einer Umfrage einen neuen Rekordwert.
Erst fürchtete die AfD nach der Änderung des Parteiengesetzes finanzielle Schwierigkeiten. Nun hat die Partei offenbar deutlich mehr Geld zur Verfügung als ursprünglich geplant.
Eine Ausstellung in Berlin zeigt „Kunst aus dem Holocaust“. Es ist ein Blick in die Maschinerie des Todes – und in die Augen derer, die ihm trotzten.
Der größte Internethändler der Welt will der Post ihr Heimatrevier streitig machen. Der deutsche Platzhirsch wehrt sich.
Nicht jeder komme über die Grenze ins Land, stellt der Bundesinnenminister klar. Etwa jeder Zehnte werde zurückgewiesen.
Der Tod der Studentin Tugce hat große Anteilnahme in Deutschland ausgelöst. Die Revision im Prozess wegen Körperverletzung mit Todesfolge wurde abgelehnt, jedoch könnte Sanel M. früher entlassen werden.
Das Verfahren um den gewaltsamen Tod der Studentin Tuğçe Albayrak wird nicht neu aufgenommen. Einen Antrag auf Revision des Schlägers Sanel M. hat der Bundesgerichtshof als unbegründet abgelehnt.
Die Praxis der Schweiz, Flüchtlingen das Bargeld abzunehmen, hatte international für Empörung gesorgt. In Deutschland läuft es laut eines Zeitungsberichts jedoch genauso. Die Länder setzen Bundesrecht durch, heißt es.
Tim Wolff ist Chefredakteur des Satiremagazins „Titanic“. Im FAZ.NET-Interview spricht er über verspottete Helden, die Wut von Sportfans über Witze – und Olympische Spiele in Tröglitz.
Bundeskanzlerin Angela Merkel wird zur CSU-Tagung in Wildbad Kreuth erwartet. Das nutzen die Abgeordneten, um lautstark gegen die Asylpolitik der Kanzlerin zu wettern. Bayerns Innenminister fordert einen „Bremsklotz für den Flüchtlingsstrom“.
Aus der zunehmenden Gewalt gegen Flüchtlinge könnten sich neue terroristische Gruppierungen nach dem Vorbild der NSU entwickeln, warnt BKA-Präsident Münch. Er kritisiert auch die zuletzt entstandenen „Bürgerwehren“.
Beim Deutschen Fernsehpreis bleibt die Branche unter sich, übertragen wird die Gala von den Sendern nicht mehr. Das ist ein Jammer, weil Barbara Schöneberger wahnsinnig witzig moderiert. Sie bekommt dafür einen Preis. Auch sonst treffen viele Auszeichnungen die Richtigen.
Die Welt ist für Wladimir Putin sehr einfach: er hat recht, alle anderen nicht. Doch seine Kritik an den westlichen Medien zeugt von Unwissenheit.
Die Sozialdemokraten kommen nur noch auf 23 Prozent. In der Diskussion um eine Obergrenze für Flüchtlinge unterstützt die Hälfte der Deutschen den Kurs von CSU-Chef Seehofer.
Justizminister Maas geht davon aus, dass die Übergriffe in Köln abgestimmt waren. Die „Bild am Sonntag“ berichtet, sie wurden über soziale Netzwerke organisiert.
Die SPD versucht, das Thema innere Sicherheit auch für sich zu reklamieren. Das ist leichter gesagt als getan. Das zeigt die Debatte über die Konsequenzen aus Köln.
An der Seite von Weltmeister Manuel Neuer trainiert beim FC Bayern in Qatar Christian Früchtl. Der Torwart ist 1,90 Meter groß und hat Schuhgröße 50. Noch erstaunlicher aber ist sein Alter.
Neue Berichte von Polizeibeamten über die Schreckensnacht von Köln zeichnen ein dramatisches Bild von den Übergriffen auf Frauen. Demnach waren die Polizisten hoffnungslos in der Unterzahl gegenüber Gruppen stark alkoholisierter männlicher Migranten.
Nicht nur in Köln wurden in der Silvesternacht Dutzende Frauen bedroht und sexuell belästigt. Auch in Hamburg ermittelt die Polizei. Zehn Anzeigen liegen vor.
Riad erklärt vor den Vereinten Nationen, alle Getöteten hätten „einen fairen Prozess“ gehabt. Der UN-Sicherheitsrat verurteilt den Angriff auf die saudiarabische Botschaft in Teheran.
Polens rechtskonservative Regierung steht wegen einer Reihe umstrittener Gesetze heftig in der Kritik, die EU droht mit Konsequenzen. Polens Außenminister Waszczykowski fordert nun mehr Solidarität von Deutschland.