Eine Stadt hat den Blues
In Memphis ist nicht nur die Geschichte der amerikanischen Musik nachzuempfinden wie an kaum einem anderem Ort – sondern auch die der Bürgerrechtsbewegung. Vor 54 Jahren wurde hier Martin Luther King erschossen. Ein Besuch.
In Memphis ist nicht nur die Geschichte der amerikanischen Musik nachzuempfinden wie an kaum einem anderem Ort – sondern auch die der Bürgerrechtsbewegung. Vor 54 Jahren wurde hier Martin Luther King erschossen. Ein Besuch.
Die Mode für dieses Post-Pandemie-Frühjahr blitzt und glänzt. Dann kam der Krieg. Was haben uns Pailletten und Glitzer jetzt noch zu sagen?
Er schöpft aus der Tiefe der schwarzen Musik und lässt die heutige so klingen, als wäre sie schon immer dagewesen: Dean Josiah Cover alias Inflo ist im Pop der Mann der Stunde.
Betty Davis, für kurze Zeit mit Miles Davis verheiratet, machte in den Siebzigern den härtesten Funk. Damit beeinflusste sie viele Musiker. Jetzt ist sie gestorben.
Carole Kings Laufbahn lässt sich nur in Superlativen beschreiben. Passt gut auf sie auf, denn in ihr habt ihr einen Freund: der Rockmusikerin zum Achtzigsten.
Spitz, scharf, klirrend: Der Gitarrist James „Blood“ Ulmer hat von den Besten gelernt und zwischen Blues und Funk seinen eigenen Stil und Sound entwickelt. Heute wird er achtzig.
Kann man das Leben dieser Künstlerin so erzählen? Der Film „Respect“ über die große Soulsängerin Aretha Franklin will zu viel.
Wie stellt man bloß Aretha Franklin dar? Jennifer Hudson versucht es – auch, weil sie selbst ein bewegtes Leben als schwarze Frau hatte. Ein Besuch am Set des Films „Respect“.
Volle Straßen und leere Landschaften, alte Autos und junge Frauen: c/o Berlin breitet das großartige Werk des Fotografen Lee Friedlander aus.
Erst war sie Gospelsängerin, dann Weltstar: Disney ehrt Aretha Franklin mit einer biografischen Serie. „Genius: Aretha“ zeigt ungeschönte Wahrheiten über ihr Leben und ihre Familie – aber nicht alle.
Cynthia Erivo liebt die Musik von Aretha Franklin, seit sie ein Kind war. Nun darf sie ihre Heldin in einer Serie verkörpern und erzählt, was dabei die größte Herausforderung war und welche Weisheit sie von der Soul-Queen gelernt hat.
Andra Day spielt zum ersten Mal eine Hauptrolle in einem Film und ist gleich für den Oscar nominiert. Die Sängerin erzählt, warum sie vor der Rolle als Billie Holiday Angst hatte und erklärt, warum Anpassung für sie nie funktioniert hat.
Die junge britische Soulsängerin Celeste schafft es, mit wenig Anbiederung und einer Stimme kommerziell erfolgreich zu sein, wie man sie aus London seit Sade Adu nicht mehr gehört hat. Und dabei gab es zuletzt viele tolle Sängerinnen.
Vom Gospel zum Soul, vom Easy Listening zum biederen Fernseh-Pop und zurück zu den Wurzeln: Dionne Warwick, die auf eine beachtliche Karriere zurückschauen kann, wird an diesem Samstag achtzig.
Amerikas größter Songwriter verkauft seinen gesamten Song-Katalog an Universal Music – für Hunderte Millionen Dollar. Damit überrascht er nicht nur seine Fans.
Spielfilmpremiere auf Amazon: In „I’m Your Woman“ von Julia Hart ist Rachel Brosnahan auf der Flucht vor Gangstern – und verschwindet als Figur in einem Nebel aus Andeutungen.
Kamala Harris’ Weg ins Vizepräsidentenamt ist eine typisch amerikanische Geschichte. Für viele ist sie bereits die nächste Präsidentin – und ein Vorbild, das Hoffnung macht.
Die Gegenwart und erst recht die Zukunft der Unterhaltung ist nicht bloß elektronisch und computergeneriert. Sie ist vor allem relevant, oft politisch und gar nicht harmlos. Fast jeder kann zum Star werden – und zwar nicht nur für fünfzehn Minuten.
Die Ausstellung „L'Exhibitioniste“ in Paris führt paarweise in die Welt von Christian Louboutin ein: Der Schuhdesigner hat 350 Modelle aufwendig wie kostbare Skulpturen in Szene gesetzt.
Viecher, Menschen und Karambolagen: Der Filmregisseur John Landis, der Monumente wie „Blues Brothers“ in die Filmgeschichte setzte, wird siebzig.
Szenen aus dem gewöhnlichen Leben einer außergewöhnlichen Familie: Die von Paul McCartney und seinen Töchtern kuratierte Schau im Ausstellungshaus C/O Berlin gibt Einblicke in die private Welt der McCartney-Familie.
Ist es rassistisch, bei der Beurteilung von Musik nach Hautfarben zu unterscheiden? Im Pop ist das bis heute der Normalfall.
Wenn ein 23-Jähriger darüber singt, wie es war, jung zu sein: Marcus King, der Gitarrist für besondere Aufgaben, blüht mit seinem Solodebüt „El Dorado“ als Soulsänger auf.
Vor fünfzig Jahren vertonte Gil Scott-Heron sein berühmtestes Gedicht zum ersten Mal. Es wirkte stilbildend für minimalistische Musik mit Sprechgesang.
Noch ist genug Zeit für die wirklich wichtigen Dinge: Die Feuilleton-Redaktion empfiehlt Filme, Bücher, Platten, Serien, Ideen, Haltungen, Hoffnungen und Hits zum Fest.
Wer erleben möchte, wie Aretha Franklin im Alter von dreißig Jahren eine Kirche in Los Angeles zum Beben bringt: ins Kino gehen! Mick Jagger war auch dabei.
Vor 43 Jahren wurde das erfolgreichste Gospel-Album filmisch begleitet, aber leider ohne einen richtig abgemischten Ton. Ein Desaster. Alan Elliot hat es nun geschafft Bild und Ton zu vereinen und ermöglicht so einen Einblick in eine kleine Kirche in Los Angeles. Dort wird gesungen und getanzt, allen voran Aretha Franklin.
Widersprüche treiben ihn an auf seinem Weg: Sänger und Songwriter Timmy Rough von den New Roses im Gespräch über Rock’n’Roll, Abenteuerlust, Heimat und gute Songs.
Von der Dorfkneipe im Rheingau nach Miami: Die Band „The New Roses“ spielt am Samstag im Schlachthof Wiesbaden. Die Songs werden allerdings immer noch in der Heimat aufgenommen.
Von wegen Meinungsfreiheit: Die Humboldt-Universität will ihre Porträts von Nobelpreisträgern abhängen und sie durch „Humboldtianer*innen mit Zivilcourage“ ersetzen. Dürfen wir jetzt nur noch sehen, was ideologisch gerade gefällt?
Donald Trump und die Musiker, das ist eine schwierige Geschichte. Viele prominente Künstler sprechen sich immer wieder gegen ihn aus. Genau das nutzt die Sängerin Joy Villa als Marktlücke – und verkauft sich als Trump-Unterstützerin.
Mit wem Jennifer Hudson demnächst dreht und wo das in Fetzen herabhängende Banksy-Bild ausgestellt wird: Kurze Kulturmeldungen im Überblick.
Weltweit feiern Milliarden Menschen das neue Jahr – viele Millionen früher als andere. Den Start machten Staaten im Pazifik. In Sydney fiel das Feuerwerk besonders groß aus. In Deutschland ist die größte Partymeile in Berlin.
Vor 46 Jahren nahm Aretha Franklin in einer Kirche ein Album auf. Sydney Pollacks Verfilmung misslang. Nun wurde „Amazing Grace“ restauriert: Es ist ein Hit.
Die Deutsche Familienversicherung und Ergo ermöglichen künftig einen vollständigen Abschluss einer Reiseversicherung über Spracherkennung. Wollen das die Kunden überhaupt?
Taylor Swift räumt bei der Musikpreisverleihung ab, unter anderem bekommt sie die Auszeichnung „Künstler des Jahres“. Sie nutzt die Bühne neben der Dankesrede abermals für eine politische Botschaft.