Wenn man nicht mehr träumen darf
Aus Energie wird Utopie: Vor gut zehn Jahren schafften die Cottbuser eine Sensation gegen die großen Bayern – da betrug deren Marktwert aber auch noch nicht das Vierhundertfache.
Aus Energie wird Utopie: Vor gut zehn Jahren schafften die Cottbuser eine Sensation gegen die großen Bayern – da betrug deren Marktwert aber auch noch nicht das Vierhundertfache.
Der letzte Staatsratsvorsitzende der DDR, Egon Krenz, über die Grenzöffnung, seinen Vorgänger Erich Honecker und das, was er in der Bundesrepublik gut findet.
Eine Dokumentation im Ersten zeigt, wie Kinder und Jugendliche an der innerdeutschen Grenze ums Leben kamen. Die Verbitterung der Hinterbliebenen über das Grenzregime der DDR vergeht nicht.
In Bayern ein aufgeräumter junger Landesvater – auf dem Darß ein fahriges Hemd, dem die Führung seiner Partei entgleitet: Die Interviews der ARD mit Markus Söder und des ZDF mit Jörg Meuthen zeichnen ein Bild, das gegensätzlicher nicht sein könnte.
Die europäische Grenzschutzorganisation Frontex duldet einem Medienbericht zufolge Menschenrechtsverstöße. Komme es an den EU-Außengrenzen zu Verfehlungen, verschließe sie die Augen – und missachte die Rechte sogar selbst.
Berlin bietet am Wochenende die Bühne für eine Loveparade des Sports. Deutsche Meisterschaften in zehn Sportarten sollen der Hauptstadt ein Olympia-Flair verleihen. Doch dahinter steckt eine ernste Sorge.
Shall we overcome? Anlässlich des 50. Jubiläums erinnert die ARD mit einer durchwachsenen Dokumentation an das Woodstock-Festival.
„Woodstock – Drei Tage, die eine Generation prägten“ läuft am 31. Juli in der ARD. USA 2019, R: Barak Goodman, Jamila Ephron
Detlef Pollack wirft den DDR-Oppositionellen vor, das Volk verachtet zu haben. Das ist perfide! Eine persönliche Antwort auf Pollacks Umdeutungsversuche des Herbstes 1989.
Der Film „D-Mark, Einheit, Vaterland“ beleuchtet das Wirken der Treuhand. Er ist unbedingt sehenswert. Dass die Autoren dafür Ex-Treuhand-Chefin Birgit Breuel gewannen, ist ein Coup.
Trotz der teils frauenfeindlichen Kritik an ZDF-Reporterin Claudia Neumann hat auch die ARD nach einer Fußball-Kommentatorin gesucht. Jetzt ist das Erste fündig geworden. Doch das war gar nicht so leicht.
Von der ARD lernen heißt, gehorchen lernen. Den Eindruck bekommt man, wenn man abends die „Tagesthemen“ einschaltet oder morgens das Radio. Da werden Vorschriften gemacht, dass es nur so kracht.
Christian Lindner und Robert Habeck treten in ARD und ZDF gegeneinander an – ohne dabei den jeweils anderen zu erwähnen. Während der FDP-Chef auf eine desinteressierte Fragestellerin trifft, geriert sich der Grünen-Vorsitzende als Schlitzohr.
Fast alle Bundesländer wollen den Rundfunkbeitrag verändern. Er soll an einen Index gebunden werden. Wichtige Details sind noch unklar. Doch von diesen hängt alles ab. Ein Gastbeitrag.
Der Führende der Tour-Gesamtwertung jubelt: Julian Alaphilippe gewinnt sensationell das Einzelzeitfahren. Dabei kommt es allerdings zu Unfällen. Betroffen ist auch ein Deutscher, den es schlimm erwischt.
Der Radiowelle HR2 Kultur stehen größere Änderungen bevor. „Durchhörbar“ solle das Programm werden, hieß es. Manfred Krupp, Intendant des Hessischen Rundfunks, erklärt, was das für das Publikum bedeutet.
Die dritte Liga ist ein Sammelbecken für Traditionsvereine, die schon bessere Tage gesehen haben, und ambitionierte Klubs, die mit frischem Wind nach oben wollen. Der DFB ist zufrieden. Doch es gibt auch Sorgen.
Bleierne Zeitgeschichte: Im Dokumentarfilm „Sympathisanten – Unser deutscher Herbst“ forscht Felix Moeller in der eigenen, berühmten Familie nach Gründen für die einstige Sympathie mit Linksradikalen.
Auf dem AfD-Bundesparteitag Ende November darf Parteichef Meuthen den neuen Bundesvorstand nicht wählen. Sein Kreisverband strafte ihn ab – wegen dessen Kritik an Björn Höcke.
Die U-21-Europameisterschaft bescherte ARD und ZDF prächtige Einschaltquoten. Die hätte ProSieben auch gerne. Deshalb hat sich der Privatsender jetzt Rechte am Fußball gesichert.
Als 2015 Millionen Flüchtlinge aus Syrien nach Europa fliehen, entscheidet sich die Bundeskanzlerin gegen die Schließung deutscher Grenzen – die 63 Tage bis zu diesem Entschluss wurden nun verfilmt.
Normalerweise senden ARD oder ZDF das „Morgenmagazin“ montags bis freitags ab 5.30 Uhr live. Heute sahen die Zuschauer jedoch eine Stunde lang eine Wiederholung.
Die Einöde trügt: Vernetzte Kriminalität und globalisierter Drogenhandel finden sich auch bei Meerblick. So auch in Shetland – Zeuge von zwei Morden sind nur Schafe .
Wer ist hier eigentlich wer? Und warum müssen die zwei sich jetzt versöhnen, um die Bankenkrise zu beenden? „Eine Hochzeit platzt selten allein“ ist eine unerwartete Herausforderung für die Zuschauer.
Es gab nur einen Kandidaten, und dass er gewählt würde, war klar: Der Rundfunkrat des NDR hat den Hörfunkdirektor Joachim Knuth zum Intendanten bestimmt. Jetzt ist der Radiomann ganz oben.
„Relativ normal“ und „wie es in den Wald gerufen wird“ – Äußerungen von Demonstranten in Dresden zum Mord an Walter Lübcke sorgen für Empörung.
Der Pegida-Gründer hat in einem Interview mit "Kontraste" ein Statement zum Fall Lübcke abgelehnt und stattdessen vom Mord abgelenkt.
Die Seenotrettung im Mittelmeer trifft in der deutschen Bevölkerung auf breite Zustimmung. Am Samstag gehen Menschen bundesweit auf die Straße, um gegen die Kriminalisierung der Retter zu protestieren.
In der ARD läuft ein Dokumentarfilm über Kinder, an denen Eltern verzweifeln. Er war kurz im Kino zu sehen – und sorgte für Kontroversen bis zu einer Strafanzeige. Was ist an „Elternschule“ so schlimm?
Michael Mittermeier bekommt eine Comedyshow in der ARD. Im Interview spricht er über Politik im Kabarett, die Open-Mic-Szene und Youtuber wie Rezo.
Der „Beitragsservice“ hat seine Bilanz für das Jahr 2018 vorgelegt. Demnach haben die Anstalten ziemlich genau acht Milliarden Euro an Rundfunkbeiträgen eingenommen. Die Zahl der Mahnverfahren ist erheblich.
2017 gewann die U 21 des DFB das Finale gegen Spanien, nun verlieren sie das EM-Endspiel gegen den gleichen Gegner. Entscheidend sind der Start und ein Torwart-Fehler. Doch das Auftreten ist ein Fingerzeig für die Zukunft.
Bei den „Screenforce Days“ in Köln zeigen die Fernsehsender der Werbeindustrie, wie toll ihr Programm ist. Das ist nicht nur Feuerwerk. Im Wettbewerb gegen Netflix und Amazon geht es schließlich um viel.
Die Öffentlich-Rechtlichen werden von allen finanziert und müssen sich durch ihr Programm legitimieren. Das geschieht am besten durch einen neuen Auftrag, der sich auf die Kernaufgaben der Öffentlich-Rechtlichen besinnt. Ein Gastbeitrag.
Die Öffentlich-Rechtlichen haben „Finanzbedarf“ ohne Ende. Das sollte denjenigen eine Warnung sein, die meinen, der Rundfunkbeitrag solle künftig automatisch steigen.
Wer hat noch nicht, wer will nochmal? ARD, ZDF und Deutschlandradio haben bei der zuständigen Finanzkommission Kef ihren „Finanzbedarf“ angemeldet. Die von ihnen geforderte Summe ist erheblich.