Wenn Chefs Mist bauen
Das Versagen von Vorgesetzten kann Unternehmen und den Beschäftigten schwer schaden – zum Teil auch, wenn sie längst nicht mehr dort arbeiten. Wie lässt sich damit umgehen?
Das Versagen von Vorgesetzten kann Unternehmen und den Beschäftigten schwer schaden – zum Teil auch, wenn sie längst nicht mehr dort arbeiten. Wie lässt sich damit umgehen?
Auf den Münchner Medientagen dreht sich die Fernsehbranche auf erstaunliche Weise im Kreis. Das „lineare“ Fernsehen ist von gestern, das Streaming angeblich auch. Was bleibt da noch? Das Zauberwort heißt: „Fast Service“.
Wenn Sender, Filmemacher und Fotografen von der Fußball-WM in Qatar berichten wollen, müssen sie ausgefeilte Zensurvorgaben befolgen. Mit Pressefreiheit hat der Fußballverband FIFA offenbar nichts am Hut.
Wenn der Ball erst rollt, tritt die dunkle Vorgeschichte der Fußball-WM in Qatar bestimmt in den Hintergrund. Die Redaktion „Sport Inside“ des WDR hält beeindruckend dagegen.
Trainer Torsten Lieberknecht kündigt die „Lilien“ in Bestbesetzung gegen Karlsruhe an. So soll der Erfolg nicht gefährdet werden. An das DFB-Pokalspiel gegen Gladbach denkt der Trainer noch nicht.
Wahldebakel der FDP in Niedersachsen +++ Rom und der "Synodale Weg" +++ Reform von ARD und ZDF
Ein Terrorist, der am tödlichen Anschlag auf israelische Sportler bei Olympia 1972 in München beteiligt war, erhielt fürs Interview in einer Doku 2000 Dollar. Die ARD wusste von nichts und will den Vorgang „aufarbeiten“. Das heißt?
Das Nationalteam spielt mindestens zwei Mal pro Jahr zur besten Sendezeit, die Bundesliga wird auf zwei Plattformen gezeigt. Die EM in England hinterlässt ihre Spuren nun auch in den TV-Verträgen.
Ein Terrorist, der am tödlichen Anschlag auf Israelis bei Olympia 1972 beteiligt war, bekommt für einen Film, der bei der ARD läuft, 2000 Dollar. Wie kann das sein? Der Produzent Gunnar Dedio äußert sich dazu.
Stefan Hennewig war 2019 noch von Kramp-Karrenbauer ernannt worden. Nach dem schlechten Wahlergebnis in Niedersachsen muss er offenbar gehen. SPD-Generalsekretär Kühnert warnt die FDP unterdessen vor „Selbstmitleid“.
Der Chef des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik gerät wegen möglicher Verbindungen zu russischen Geheimdienstkreisen in die Kritik. Nun hat Innenministerin Nancy Faeser einen Termin mit Arne Schönbohm abgesagt.
Die SPD kann sich am Ende eines bewegten Wahljahres freuen. Während sich die Grünen ihr Ergebnis noch schönreden können, ist der Sonntag für CDU und FDP zweifelsfrei bitter. Der Wahlabend aus Sicht der Hauptstadt.
In der Affäre um mögliche Untreue hat der Rundfunk Berlin-Brandenburg die Juristische Direktorin Susann Lange vorerst freigestellt. Sie soll von dem umstrittenen Bonus-System im Sender gewusst haben.
Das Münchner Seriencamp zeigt, was in Fernsehen und Streaming gerade angesagt ist. Amazon legt mit der irren Serie „Die Discounter“ vor, ARD und ZDF fallen aus.
Gelungener Abend für das DFB-Team: Vor prächtiger Kulisse gelingt der deutschen Auswahl in Dresden zwar nicht alles, doch Alexandra Popp beweist gegen Frankreich abermals ihre Treffsicherheit.
Skandal um ARD-Doku
Der Produzent der ARD-Doku über den Anschlag auf israelische Sportler bei den Olympischen Spielen von München 1972 hat einem der Attentäter Geld gezahlt. Die Hinterbliebenen der Opfer sind entsetzt, die ARD gibt sich überrascht.
Viele Deutsche sind wegen der hohen Preise besorgt. Wenn sie nach der Sicherheit ihrer Arbeitsplätze gefragt werden, sind sie etwas zuversichtlicher. Die Unternehmen drosseln die Produktion.
Beim MDR wird zwei Tage lang darüber diskutiert, wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk zum Gemeinwohl beiträgt. Manchen Intendanten fällt dazu wenig ein.
Auf die Serie „Lauchhammer“ bildet sich die ARD viel ein. In ihr sollen sich die Menschen aus der Lausitz wiederfinden. Dabei birgt sie nichts anderes als schönen Schauder über Ost-Klischees. Das ist unterirdisch. Ein Gastbeitrag.
Eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks muss jetzt her, bevor es zu spät ist. Ideen gibt es genug, dabei sind vor allem die Gremien gefragt. Ein Gastbeitrag.
Kristian Blummenfelt hat nur Triathlon im Kopf, er dominiert die Szene über alle Distanzen. Nun folgt seine letzte Prüfung auf Hawaii. Er mag wie Superman erscheinen – und hat doch ein Problem.
„Das Weiße Haus am Rhein“ erzählt die Geschichte des Hotels Dreesen. Chaplin war hier zu Gast, Adenauer, Chamberlain, Hitler. Im Fernseh-Zweiteiler sind sie Protagonisten eines dicht erzählten Familienepos, das die Zeiten spiegelt.
Die ARD hat zurzeit mit sich selbst zu tun. Der Intendant Tom Buhrow verliert aber zum Glück nicht aus dem Auge, was die EU macht. Die will nämlich die Presse beaufsichtigen. Das geht auch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk an.
„Wir sind im Krieg mit Putin“, schrieb Bundesgesundheitsminister Lauterbach auf Twitter. Verteidigungsministerin Lambrecht bekräftigt nach ihrem Ukraine-Besuch das Prinzip, nicht Kriegspartei zu werden.
Prädikat wertvoll: Die Medienanstalten legen eine Liste zu Sendungen vor, die besonders zur Meinungsvielfalt beitragen. Und sie empfehlen, in welcher Reihenfolge die Sender etwa auf Smart-TVs erscheinen sollen.
Der Oberste Rechnungshof in Bayern hat die Finanzen des Bayerischen Rundfunks geprüft. Das Fazit fällt ziemlich dramatisch aus. Es drohen Millionen-Lücken.
Die FDP fordert, den Rundfunkbeitrag und die Gehälter des Spitzenpersonals der Öffentlich-Rechtlichen zu deckeln. Dass es Grund für solche Appelle gibt, zeigen die neuesten Meldungen aus den Sendern RBB, BR und NDR.
Sie entkamen dem Holocaust und suchten einander ein Leben lang: Die Dokumentation „Adam & Ida“ rekonstruiert die märchenhafte Wiederbegegnung zweier jüdischer Geschwister nach 53 Jahren.
Vor Einführung der Gasumlage naht schon das Ende der Gasumlage. Finanzminister Lindner bringt nun eine Gaspreisbremse ins Spiel – und koppelt die Forderung an längere Laufzeiten für AKW.
Die Rundfunkkommission der Bundesländer gibt den öffentlich-rechtlichen Sendern einen Schuss vor den Bug. Sie sollen sparsam wirtschaften und für Transparenz sorgen. Ob die Länder das dann auch kontrollieren?
Die Jusos aus Berlin-Mitte sähen bei ARD und ZDF gerne „feministische“ Pornos. Die deutsche Medienaufsicht geht einen anderen Weg. Sie hat in einem Grundsatzurteil erreicht, dass sie ausländische Pornoportale im Netz verbieten darf.
Der Sender „Bild“ zeigte am Abend der Bundestagswahl größere Ausschnitte aus dem Programm von ARD und ZDF. Das war rechtswidrig, sagt das Kammergericht Berlin. Springer will nicht klein beigeben.
Russland will der Ukraine Teile ihres Staatsgebietes entreißen. Der internationale Aufschrei ist groß, doch die Regierung in Kiew gibt sich gelassen. Der Überblick
Der frühere „Tagesthemen“-Moderator hat einen Überraschungseinsatz in der ARD-Nachrichtensendung hingelegt. Bei der Meldung, die er zu verkünden hatte, ging es um seine Nachfolgerin.
Der Medienstaatsvertrag kommt. Was bringt er? Und geht er auf die aktuelle Krise der Öffentlich-Rechtlichen ein? Fragen an den NRW-Staatskanzleichef Nathanael Liminski (CDU).