Lippensynchron zu Goebbels
Ästhetisch verpackt verbreiten Rechtsextreme ihre Ideologien auf Tiktok. Die Bildungsstätte Anne Frank berichtet über das Ausmaß.
Ästhetisch verpackt verbreiten Rechtsextreme ihre Ideologien auf Tiktok. Die Bildungsstätte Anne Frank berichtet über das Ausmaß.
Im sachsen-anhaltischen Landkreis Anhalt-Bitterfeld haben drei Jugendliche ein Exemplar vom „Tagebuch der Anne Frank“ verbrannt. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Volksverhetzung.
Das Frankfurter Festival „Mitten am Rand“ führt zurück in das jüdische Musikleben der Stadt vor der nationalsozialistischen Machtübernahme.
Antisemitisch oder israelkritisch? Ein Nachmittagsspaziergang zum Palästina-Camp an der Frankfurter Goethe-Universität.
Die Stadt Frankfurt setzt ein Zeichen gegen Antisemitismus. Elf Leiter von Kultureinrichtungen lesen in der Paulskirche Texte jüdischer Autoren.
Das Glück ist ihr nicht in den Schoß gefallen: Eine Ausstellung im Jüdischen Museum in Frankfurt erzählt vom Leben der Schriftstellerin Mirjam Pressler.
Nach dem mutmaßlichen rassistischen Vorfall in der Beamtenschule in Rotenburg an der Fulda ist vieles noch unklar. Die Staatsanwaltschaft eröffnet derweil ein Verfahren, das nichts mit dem 23. Januar zu tun hat.
So schön, so hell und so bedroht: Verse einer Sechzehnjährigen, die den Tod vor Augen hat und dennoch an den Frühling denkt.
Seit dem Massaker der Hamas am 7. Oktober haben antisemitische Inhalte auf Tiktok eine neue Grausamkeit erreicht. Auch an Schulen macht sich Judenhass immer breiter, wie ein Report der Bildungsstätte Anne Frank zeigt.
Konstellationen der Ermöglichung eines literarischen Welterfolgs: Thomas Sparr hat mit dem Wissen und der Diskretion des erfahrenen Lektors ein Buch über „Das Tagebuch der Anne Frank“ geschrieben.
In seiner dritten Ausgabe widmet sich das Festival in der Alten Oper dem jüdischen Leben in Frankfurt zur Zeit des Nationalsozialismus.
Der Krieg im Nahen Osten sorgt an den Schulen für Konflikte, viele Lehrer sind verunsichert. Wie geht man mit den Emotionen um, wie reagiert man, wenn Schüler sich judenfeindlich äußern? Und ist Antisemitismus vor allem ein Problem der Muslime?
Islamfeindlichkeit ist quer durch die Gesellschaft weit verbreitet. Eine Konferenz an der Frankfurter Goethe-Universität debattiert, was sich dem entgegensetzen lässt.
„Now and Then“ von The Beatles +++ Paul McCartneys Leichtigkeit +++ Kenntnisse zum Nahostkonflikt +++ Äußerungen zum Nahostkonflikt +++ Kita namens „Anne Frank“
Die sozialen Medien werden mit antisemitischen Inhalten geflutet. Für Jugendliche sei der Judenhass oft nicht als solcher erkennbar, legt die Bildungsstätte Anne Frank bei einer Pressekonferenz dar.
Bürgermeister von Tangerhütte meldet sich zu Wort: Vorerst behält die Kita „Anne Frank“ ihren Namen.
Die Pläne, die städtische Kita „Anne Frank“ in Tangerhütte umzubenennen, rufen nicht nur beim Internationalen Auschwitz Komitee Bestürzung hervor. Jetzt kündigt der Stadtrat an, die Namensänderung bei der Sitzung am Mittwoch abzulehnen.
Eine Kita in Sachsen Anhalt will das jüdische Mädchen aus seinem Namen tilgen und dem Vergessen preisgeben. Der Bürgermeister sieht in der Namensänderung einen Schritt zu mehr Offenheit und Vielfältigkeit. Wie geschichtsblind kann man sein?
Der Autor Thomas Sparr hat eine Biographie des Tagebuchs von Anne Frank geschrieben. Dass die Aufzeichnungen des jüdischen Mädchens Weltliteratur werden würden, war lange nicht abzusehen.
Die beiden FDP-Minister Christian Lindner und Bettina Stark-Watzinger haben die Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt besucht. Dort informierten sie sich über Antisemitismusprävention.
Weltliteratur aus Amsterdam über seltsame Psychotherapien und ein jüdisches Schicksal: Die Tagebücher und Briefe der in Auschwitz ermordeten Etty Hillesum erscheinen erstmals komplett auf Deutsch.
Der Dokumentarfilmer Ken Burns wirft in seiner Serie „Die USA und der Holocaust“ einen Blick auf die amerikanische Flüchtlingspolitik im Lauf der Zeit.
Als Reisebegleiter für die neue Jugend wird Anne Franks Tagebuch in Nordkorea verbreitet, kommentiert mit Kim Il-Sung: Eine volkspädagogische Übersetzung schließt subversive Lesarten nicht aus
Judentum, DDR, Emigration: Im Schreiben setzt Barbara Honigmann das Mosaik ihres Lebens neu zusammen. Am Montag wird sie für ihre Prosa mit dem Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main ausgezeichnet.
Ein Rechercheteam meint, es habe den wahren Verräter Anne Franks gefunden. Was die Autorin Rosemary Sullivan vergangenes Jahr darlegte, wird jedoch heftig angezweifelt. Die Stadt Amsterdam will mit all dem nichts mehr zu tun haben.
Die reflexhafte Empörung über angeblich judenfeindliche Vorfälle sei kontraproduktiv, sagt Meron Mendel. Der Direktor der Bildungsstätte Anne Frank kritisiert die Politik: Dort herrsche eine Dynamik des Übereifers.
Mit der Bildungsstätte Anne Frank haben Frankfurter Realschüler einen Podcast entwickelt, der die Zuhörer durch das Viertel am Dornbusch leitet. Stationen sind Orte des Erinnerns, aber auch der aktuellen politischen Konflikte.
Mit Veranstaltungen erinnert die Stadt Frankfurt an das Schicksal von Anne Frank. In diesem Jahr knüpft das Gedenken an das Paulskirchenjubiläum an.
Der Leiter der Bildungsstätte Anne Frank, Meron Mendel, seziert die deutschen Debatten über Israel. Er ärgert sich über „dämliche Kommunalpolitiker“ und erklärt, warum er gegen eine Falafelbude von Roger Waters nichts einzuwenden hätte.
Grete Weil erzählt in ihrem aus dem Nachlass veröffentlichten Roman „Der Weg zur Grenze“ vom NS-Terror.
Gute Absicht macht noch keinen guten Film: Ari Folmans Zeichentricklehrstück „Wo ist Anne Frank“ läuft in den Kinos an und soll jungen Leuten die Geschichte des Holocaust näherbringen.
Außenministerin Baerbock hält beim Ukraine-Treffen der UN-Vollversammlung in New York eine Rede. Wird Kuhmilch aus dem Labor der neue Renner? Und: Cate Blanchett beehrt die Berlinale mit einem Besuch.
Noch ein Film über Anne Frank? Ari Folman glückt mit seinem Animationsfilm über die weltberühmte Tagebuch-Schreiberin ein Werk, das berührt und ihre Geschichte mit der Gegenwart verbindet.
Der Animationsfilm „Wo ist Anne Frank“ von Ari Folman erscheint am 23. Februar in den deutschen Kinos.
Ari Folman ist seit „Waltz with Bashir“ weltberühmt. Aber warum schreibt ein Filmemacher Comics? Die Frage stellt sich anlässlich eines neuesten Bands, „Wo ist Anne Frank?“, wieder neu.