Anne Franks imaginäre Freundin erwacht zum Leben
An ihre Phantasiefreundin Kitty hat Anne Frank ihr Tagebuch gerichtet. In einem Comic von Star-Regisseur Ari Folman erwacht das Mädchen nun zum Leben – in der Gegenwart.
An ihre Phantasiefreundin Kitty hat Anne Frank ihr Tagebuch gerichtet. In einem Comic von Star-Regisseur Ari Folman erwacht das Mädchen nun zum Leben – in der Gegenwart.
Die Bildungsstätte Anne Frank hat ein Projekt gegen Judenhass auf TikTok gestartet. #GemeingegenAntisemitismus soll jungen Leuten zeigen, was Judenhass bedeutet und wie man sich dagegen stemmt.
Mit einer Kampagne macht die Frankfurter Bildungsstätte Anne Frank auf Antisemitismus in dem sozialen Netzwerk aufmerksam. Sie will junge Leute ermutigen, Stellung zu beziehen.
Wie lässt sich die iranische Protestbewegung besser unterstützen? Darüber wurde in der Frankfurter Bildungsstätte Anne Frank lebhaft und emotional diskutiert. Grünen-Chef Omid Nouripour: „Die Leute in Iran haben keine Angst mehr.“
In Amsterdam lernte sie Anne Frank kennen, in deren Tagebuch sie auch vorkommt. Nun ist die Holocaust-Überlebende Hannah Pick-Goslar im Alter von 93 Jahren gestorben.
Ihr ursprüngliches Metier war der Tanz, aber im bürgerschaftlichen und karitativen Engagement hat sie ihre Bestimmung gefunden: Zum 80. Geburtstag von Bettina von Bethmann.
Zwei Bücher erregen Frankreich: Monica Sabolo schreibt über den verharmlosten Linksterrorismus, Lola Lafon über Anne Frank und deren Vereinnahmung durch die Linke. Beide Autorinnen brechen mit Tabus.
Mit Blick auf den Terror der NS-Herrschaft und den Holocaust wissen sich die Amerikaner auf der Seite der Gerechten der Geschichte. Nun wirft eine Doku unangenehme Fragen auf. Ein Gespräch mit dem Dokumentarfilmer Ken Burns.
Die Bildungsstätte Anne Frank hat nach ein paar Wochen Aufklärungsarbeit auf der Documenta 15 Bilanz gezogen: Auch Menschen, die sich für aufgeklärt halten, verharmlosen den Holocaust, stellen NS-Vergleiche an und glauben an Verschwörungsmythen.
Mit Kooperationsprofessuren wollen Hochschulen außeruniversitäre Wissenschaftler an sich binden. Auch die Frankfurt University of Applied Sciences nutzt jetzt diese Möglichkeit.
Auf der Documenta werden weitere antisemitische Werke gefunden. Politiker verschiedener Parteien fordern, dass die Kunstschau komplett gesichtet wird. Die Documenta selbst wiegelt ab: Das sei kein Antisemitismus.
„Antisemitismus in der Kunst“ hieß in Kassel eine Veranstaltung. Schon der Titel war falsch: „Antisemitismus auf der Documenta fifteen“ wäre richtig gewesen.
Der Vorsitzende des Documenta-Forums hält den Abbau des als antisemitisch kritisierten Kunstwerks für falsch. Forderungen, Kunstwerke hätten vorab überprüft werden müssen, weist er zurück. Die Chefin der Schau sieht das ähnlich.
Der israelische Regisseur Ari Folman hat über die Erinnerung an Anne Frank und ihr Vermächtnis einen opulenten Animationsfilm gedreht. „Where is Anne Frank?“ erzählt die Geschichte aus dem Blickwinkel von Anne Franks imaginärer Freundin Kitty.
Der Anne-Frank-Tag, mit dem in Frankfurt an das in einem KZ getötete jüdische Mädchen erinnert wird, findet wieder als Präsenzveranstaltung statt.
Die AfD-Stiftung bekommt 2022 keine Bundesmittel, könnte aber dagegen klagen. Die Frankfurter Bildungsstätte Anne Frank fordert schon länger ein Gesetz, das die Finanzierung der parteinahen Stiftungen regelt.
Der niederländische Verlag Ambo Anthos nimmt das vermeintliche Enthüllungsbuch über den Verrat an Anne Frank vom Markt. Experten zufolge fußt der Titel auf Spekulationen und womöglich falschen Interpretationen.
Der niederländische Verlag Ambo Anthos nimmt das vermeintliche Enthüllungsbuch über den Verrat an Anne Frank vom Markt. Experten zufolge fußt der Titel auf Spekulationen und womöglich falschen Interpretationen.
Mit Tempo 100 gegen Putin: Der Krieg gegen die Ukraine sorgt bei vielen Deutschen für ein Gefühl der Ohnmacht. Dabei lässt sich schon ein Zeichen setzen, indem man beim Autofahren weniger Gas gibt.
Wurde Anne Frank von einem Juden verraten? In einem neuen Buch wird das behauptet. Der Amsterdamer Verlag Ambo Anthos hat sich für dessen Publikation entschuldigt. In Deutschland wird der Titel noch einmal geprüft.
Die Kanadierin Rosemary Sullivan möchte klären, wer das Versteck von Anne Frank preisgegeben hat. Eine überzeugende Antwort findet sie nicht, aber die Lektüre ihres Buchs lohnt dennoch. Ein Gastbeitrag.
Anne Frank hatte kaum eine Chance: Von den mehr als hunderttausend aus den Niederlanden deportierten Juden überlebten nur fünftausend die deutsche Besatzung. Der Judenrat spielte dabei eine tragische Rolle.
Neueste Ermittlungen deuten stark darauf hin, dass der jüdische Notar Arnold van den Bergh Anne Frank verriet, um sich und seine eigene Familie zu schützen.
Außenministerin Baerbock trifft in Russland auf ein diplomatisches Urgestein. Zumindest in Bayern wird laut über Lockerungen der Corona-Regeln nachgedacht. Und eine Spur führt zum möglichen Verräter Anne Franks.
Lange dachte man, es wäre eine Putzfrau oder ein Kopfgeldjäger gewesen. Jetzt gibt es Hinweise, dass ein niederländischer Notar das Versteck von Anne Frank und ihrer Familie verraten hat.
Hape Kerkeling ist nach sieben Jahren zurück auf der Bildfläche. Im Stil-Fragebogen verrät er was Katzen mit gutem Smalltalk zutun haben, welchen Schmuck er immer trägt, und die Bedeutung hinter seinem ausgiebigen Frühstück.
In einer liberalen Demokratie gibt es keine „safe spaces“. Das bedeutet aber nicht, Feinden der Demokratie den roten Teppich auszurollen.
Die Partei biete einen „Nährboden“ für Antisemitismus und sei „eine Gefahr für unser Land“, heißt es in einem Aufruf. Die AfD-Politikerin Beatrix von Storch rechnet hingegen mit dem Zuspruch jüdischer Bürger.
Die AfD-nahe Stiftung hofft nach der Bundestagswahl auf bis zu 80 Millionen Euro aus Steuergeldern. Doch es gibt Ideen, wie der Geldsegen noch verhindert werden soll.
In den Sozialen Medien ist es oft schwierig, extremistische Symbole, Worte und Zusammenhänge zu erkennen. Die Bildungsstätte Anne Frank hat eine eigene App entwickelt, mit der Schulklassen genau das üben können.
Wie kann Rassismus bekämpft werden? Auf einer Podiumsdiskussion fordern Angehörige von Opfern rassistischer Gewalt Aufklärung, Umdenken und einen Opferfonds. Die Politik müsse aktiv werden und Verantwortung übernehmen.
Wenn Identitätspolitik die Erinnerung an den Holocaust kapert, sieht es düster aus. Pauschale Zuschreibungen behindern auch unsere Arbeit in der Bildungsstätte Anne Frank. Ein Gastbeitrag.
Der Anschlag von Hanau jährt sich erstmals: Im Schauspiel Frankfurt wurde darüber debattiert, wie die Geschehnisse auf die Gesellschaft wirken.
Noch gibt es letzte Überlebende des Holocaust. Wer sind diese Menschen, wie gehen sie mit ihrer Geschichte um, wie konnten sie ihr Leben weiterführen?
Die Gewalt endete nicht mit dem letzten Schuss am 19. Februar 2020. Ein Jahr nach den rassistischen Morden von Hanau blicken Hinterbliebene und Fachleute zurück und fragen: Wo stehen wir heute?