„Die Bewegung wird immer aggressiver“
Am Samstag wollen Querdenker in Frankfurt protestieren. Meron Mendel, Leiter der Bildungsstätte Anne Frank, warnt, dass die Bewegung sich weiter radikalisiert.
Am Samstag wollen Querdenker in Frankfurt protestieren. Meron Mendel, Leiter der Bildungsstätte Anne Frank, warnt, dass die Bewegung sich weiter radikalisiert.
Sogenannte „Querdenker“ wollen am Samstag in Frankfurt protestieren. Die Zahlen der Corona-Infektionen in Hessen steigen weiter an. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Bildung war wichtig, aber bei den Franks wurde auch gespielt und Karneval gefeiert. Eine einmalige Sammlung von Alltagsgegenständen im Jüdischen Museum Frankfurt zeigt, wie die Frankfurter Familie gelebt hat.
Museen sind längst keine Orte mehr, die Faktenschnipsel ausstellen – sie sind Eventlocation und Theaterbühne. Ein Überblick über die Veranstaltungen, die den Geschichten des Museums einen Geschmack oder Klang hinzufügen.
Die Bibliothek des Jüdischen Museums ist für jeden da. Nicht einmal ein Ausweis oder eine Eintrittskarte sind nötig. Sie hat sogar sonntags geöffnet – und ist damit eine Frankfurter Ausnahme.
Geschichte in Geschichten: Die neu konzipierte Dauerausstellung des Jüdischen Museums erzählt von persönlichen Schicksalen und lebendiger jüdischer Kultur. Wir zeigen eine Auswahl der Schau.
Das Historische Museum Frankfurt und die Bildungsstätte Anne Frank nehmen gemeinsam Kolonialismus und Rassismus in den Blick. Deutlich wird, wie sich Sichtweisen je nach biographischer Erfahrung unterscheiden.
Die Frankfurter Bildungsstätte Anne Frank macht sich unter anderem mit einem „Lernlabor“ für Schüler gegen Antisemitismus stark. Stadtpolitiker wollen in diesem Sinne mehr unternehmen.
Um die Würde von Holocaust-Opfern zu schützen, hat Hanau jegliche Verwendung von Nazi-Symbolik auf öffentlichen Versammlungen verboten. Die Stadt ist seit dem Terroranschlag im Februar besonders sensibilisiert.
Nur ihre ersten Kindheitsjahre verbrachte Anne Frank in Frankfurt. Und doch gilt sie als die größte Tochter der Stadt.
Zahllose Autoren sollen das passende „Buch zur Corona-Krise“ geschrieben haben. Jetzt hat es sogar Anne Franks Tagebuch erwischt. Langsam reicht’s.
Auch der dritte „Tuesday Talk“ der Frankfurter Bildungsstätte Anne Frank findet virtuell statt. Zu Gast ist Daniel Cohn-Bendit mit der Frage, wie viel Judenhass hinter der Kritik an der israelischen Regierung steckt.
Ist der Anschlag von Halle ein Alarmzeichen in Sachen Antisemitismus? „Wir hatten durchgehend Alarmzeichen in den vergangenen Jahren“, heißt es bei der Bildungsstätte Anne Frank. Sie meldet eine „starke Nachfrage“ nach Prävention.
Trude Simonsohn hat den Holocaust überlebt. Sie tut alles dafür, dass Deutschland nie mehr in die Barbarei abgleitet. Nun feierte die Frankfurter Ehrenbürgerin ihren 98. Geburtstag. Und blickt voraus.
Laut Erika Steinbach soll der Direktor der Bildungsstätte Anne Frank eine AfD-Politikerin mit dem KZ-Arzt Josef Mengele verglichen haben. Doch dieser wehrt sich vor Gericht gegen die Behauptung.
Der Ausruf „Du Jude!“ als Schimpfwort - auf vielen Schulhöfen ist das mittlerweile Alltag. Ein Präventionsprojekt des hessischen Kultusministeriums und der Bildungsstätte Anne Frank will aufklären und gegensteuern.
Was tun gegen den wachsenden Antisemitismus? Wie an die NS-Zeit und den Holocaust erinnern? Womit junge Leute erreichen? Museumsdirektorin Mirjam Wenzel sucht im Interview nach Antworten.
Die 25 Jahre alte Nadia Murad hat den Friedensnobelpreis für ihren Beitrag gegen sexuelle Gewalt in Konflikten gewonnen. Doch was ist ihre Geschichte? Wie kam sie nach Deutschland?
Regisseur, Schauspieler, Dozent: Ulrich Cyran zählt zu den umtriebigsten Bühnenkünstlern des Rhein-Main-Gebiets. Seit einigen Jahren inszeniert er viel bei den sommerlichen Festspielen der Region.
Die „MeTwo-Debatte“ wird auch im multikulturellen Frankfurt hitzig geführt. Eine Diskussion über Rassismus im Alltag, über die Frage, wer eigentlich Opfer, wer Täter ist, und ob nicht doch alle mittlerweile überempfindlich geworden sind.
In der Nähe von Anne Franks Geburtsstätte verfällt ein Haus. Alle paar Monate stehen neue rechtsextreme Parolen auf der Fassade. Die Suche nach dem Eigentümer ist nicht einfach.
Wie Juden während des Nationalsozialismus schikaniert wurden, erfahren Schüler meist erst in der neunten Klasse. Dabei kann man die Zusammenhänge schon Grundschülern in einer einfachen Übung vermitteln.
Die neue Anne-Frank-Ausstellung hat mit herkömmlichen Museumsbesuchen nicht mehr viel zu tun. Hier nehmen sich Jugendliche einen Computer und machen mit.
Die Tagebücher des deutsch-jüdischen Mädchens Anne Frank sind weltbekannt. Ihre Gedanken und Erlebnisse während der Zeit des Nationalsozialismus hielt sie dort fest. Nun wurden durch neue Analysemethoden versteckte Textstellen sichtbar.
Die Anne-Frank-Stiftung veröffentlicht zwei bisher unbekannte Seiten aus dem berühmten Tagebuch Franks. Deren Inhalt: „derbe Witze“.
Lars Becker ist bekannt für seine lakonischen Fernsehkrimis, etwa die „Nachtschicht“ im ZDF. Jetzt hat der Regisseur Kinospots gegen Rassismus gedreht. Fehlen noch Filme gegen Antisemitismus.
Im Sommer nächsten Jahres sollen der Anbau des Jüdischen Museums und das Rothschild-Palais eröffnet werden. Bisher läuft alles nach Plan, beim Richtfest herrschte Vorfreude.
Die Bahn wollte die neuen ICE-Züge nach historischen Persönlichkeiten benennen – darunter Anne Frank. Daraufhin war die Empörung groß. Jetzt knickt die Bahn ein.
Die Deutsche Bahn möchte einen ICE nach Anne Frank benennen – denn sie sei „neugierig auf die Welt“ gewesen. Aber Anne Frank wurde mit der Bahn deportiert.
Holocaustleugner erzogen Heidi Benneckenstein, Holocaustüberlebende Deborah Feldman. Die ungleichen Frauen haben über ihr Leben geschrieben. Ein Gespräch über Hitler und Rechtsextremismus, das Tagebuch der Anne Frank und die deutsche Schuld.
Die beiden israelischen Illustratoren Ari Folman und David Polonsky, bekannt durch „Waltz with Bashir“, adaptieren „Das Tagebuch der Anne Frank“ als Comic. Den Versuch gab es schon vorher, aber diesmal ist er rundum geglückt.
Auf Karolines Anhänger stand der Name der Stadt am Main. Möglicherweise gibt es auch eine Verbindung zu Anne Frank. Nach Angehörigen oder Bekannten des Mädchens wird gesucht.
Tom Pröse gelingt es, Mut und Leid einiger weniger zu beschwören, die sich einsam gegen Hitler stellten und/oder die das NS-Regime grausam verfolgte. Der Journalist verspürt heute eine Sehnsucht nach Vorbildern und möchte das Vermächtnis von 18 „Jahrhundertzeugen“ weitergeben.
Wer hat Anne Frank verraten? Diese Frage beschäftigt die meisten Besucher des Hauses in Amsterdam, in dem sich das jüdische Mädchen zwei Jahre lang vor den Nazis versteckte. Vielleicht war aber alles ganz anders, als man bisher dachte.
Seit „Das Leben der Anderen“ vor fast zehn Jahren hat kein deutscher Film den begehrten Auslands-Oscar mehr gewonnen. Jetzt soll der Publikumsliebling des Filmfestivals von Cannes das ändern.
Wenn Menschenrechte in Gefahr sind, sei die Bildungsstätte Anne Frank zur Stelle, lobte Jurymitglied Hejo Manderscheid. Nicht nur dafür gab es jetzt den Walter-Dirks-Preis.