Autos, Apps und Algorithmen
Laut Apple ist das vernetzte Auto das „ultimative Mobilgerät“. Erste Apps fürs Auto hinken allerdings vergleichbarer Smartphone-Software in Sachen Benutzer-Erlebnis und Bedienbarkeit hinterher.
Laut Apple ist das vernetzte Auto das „ultimative Mobilgerät“. Erste Apps fürs Auto hinken allerdings vergleichbarer Smartphone-Software in Sachen Benutzer-Erlebnis und Bedienbarkeit hinterher.
Algorithmen kennen unsere Vorlieben besser als wir selbst. Da wäre es doch nur konsequent, wenn sie auch unsere Wahlentscheidungen treffen.
Anleger treffen häufig irrationale Entscheidungen, die auf emotional getriebenen Fehleinschätzungen beruhen. Algorithmen können die Geldanlage automatisieren und eine emotional beeinflusste durch eine datengestützte Entscheidungsfindung ersetzen, was zu einer Kostenreduzierung und Rationalisierung des Prozesses führt.
Weiterbildung vom Bot oder Kantinenverabredung per Algorithmus: Die Spielereien der Personalabteilungen in der digitalen Arbeitswelt werden immer verrückter. Hier sind ein paar spannende Beispiele.
An welchem Tag sind rote Blusen besonders gefragt, und wann verkaufen sich schmale Krawatten am besten? Das wissen nicht nur Modefachleute, sondern auch schlaue Algorithmen. Und die mischen den Handel auf.
Nehmen uns die Roboter die Arbeit weg? Solche Ängste sind bislang unbegründet, wie eine Umfrage zeigt. Ganz im Gegenteil.
Künstliche Intelligenz verheißt unglaublichen Fortschritt. Doch ein kniffliges Problem stellt sich gerade: Wie bei uns Menschen kann nicht immer erklärt werden, wie die lernenden Algorithmen zu ihren Entscheidungen kommen. Darum geht es.
Sie sind überall, sie bestimmen unser Leben. Nun ist die Frage aufgeworfen, wie objektiv Algorithmen arbeiten. Die Politik fordert Transparenz für Rechenregeln und will sie regulieren.
Alles nur eine Frage der Rankings, Scores und Sternchen: Der Soziologe Steffen Mau zeigt, wie wir uns algorithmisch erzeugten Hierarchien unterwerfen. Führt da kein Weg mehr raus?
Das neue Gesetzesvorhaben von Heiko Maas überschätzt die Macht der Algorithmen. Dabei sind die nicht des Pudels Kern, sondern der Wille aus der Profilierung von Menschen ein Geschäft zu machen.
Facebook oder Google zeichnen sich nicht durch Transparenz aus. Doch die Digitalkonzerne dürfen die Steuerung von Informationen im Internet nicht länger als Geschäftsgeheimnis regeln.
Intelligente Maschinen brauchen mehr Kontrolle. Wie sonst können wir uns vor ihrer Willkür schützen, wenn sie immer öfter über unser Leben entscheiden? Die Bertelsmann-Stiftung präsentiert ein Frühwarnsystem.
Künstliche Intelligenz soll gefälschte Nachrichten identifizieren. Doch den kritischen Umgang mit Neuigkeiten kann dem Menschen am Ende keine Software abnehmen.
Algorithmen können uns sagen, was wir essen, lesen und wen wir lieben sollen – und die Technologie macht unaufhörlich Fortschritte. Bald auch in Beziehungsfragen?
Eine Firma aus Amerika will voraussagen können, welche Patienten in einer Woche, sechs Wochen oder einem Jahr sterben. Und was ist, wenn der Algorithmus errechnet, dass sich eine Behandlung nicht mehr lohnt?
Für Schlaganfallpatienten ein Segen: Thomas Seel entwickelt an der TU Berlin Algorithmen, die verlorene Bewegungen bei Menschen zurückrufen - und dabei gänzlich neue Sinneseindrücke erzeugen. Wie geht das?
Lügen müssen entlarvt, nicht verborgen werden. Deshalb sind Algorithmen kein Mittel gegen Fake News. Sondern die Ursache des Problems.
Lässt sich aus den Wahrscheinlichkeiten von Einzelinformationen die Wahrscheinlichkeit von Hypothesen ermitteln? Das israelische Start-up „Rootclaim“ will sich zur Wahrheit rechnen.
Unterstützt der Papst Trump? Ist Facebook schuld am amerikanischen Wahlergebnis? Sollte Clinton anfechten? Wie Facebook das Problem der „Fake-News“ nicht löst.
Wie viel Zeit könnte man sparen, wenn alles Wichtige bereits unterstrichen wäre. Die Digitalisierung macht es möglich. In Kants Kritik der reinen Vernunft sind übrigens lediglich die ersten acht Prozent relevant.
Ein Computer erkennt, ob ein Buch ein Erfolg wird. Sex ist weniger wichtig, Liebe dagegen sehr. Und Hunde sind besser als Katzen.
Wir sind ins Zeitalter des „Dataismus“ eingetreten. Was das ist? Die Ära, in der Algorithmen Menschen beherrschen. Datenfirmen wissen alles, steuern uns und empfehlen den Partner fürs Leben.
Wer haftet eigentlich, wenn der Algorithmus von Facebook in den „Trending Topics“ Falschmeldungen oder Verleumdungen verbreitet? Das amerikanische Gesetz hat da offenbar eine Lücke.
Wäre es nicht toll, wenn Chefs ihre Bewerber unabhängig von Herkunft und Geschlecht auswählten? SAP fand das auch und hat eine Software entwickelt, die menschlichen Entscheidern überlegen sein soll. Kann sie wirklich Talente erkennen?
Laura Vargas Koch hat in Rio Bronze erkämpft. Jenseits des Judo bestimmen Algorithmen ihren Alltag. Ein Gespräch über den ständigen Spagat zwischen Mathepromotion und Leistungssport.
Gut ein Dutzend Anbieter automatisierter Finanzberatung buhlt um Kunden. Bisher lässt sich aber nur eine kleine Zielgruppe von dem Modell überzeugen.
Facebook will seinen Algorithmus überarbeiten und zwar so, dass dem Nutzer künftig Beiträge seiner Freunden weiter oben in den Nachrichten angezeigt werden. Allerdings nicht in allen Ländern.
Wir unterhalten uns künftig mit Robotern, mit Bots. Apps waren gestern, nun kommen die Algorithmen. Künftig schlägt die Stunde der künstlichen Intelligenz.
Ein Algorithmus lässt den Meister wieder malen. Sein neuestes Werk kommt aus dem 3D-Drucker. Warum eignet sich gerade Rembrandt für Bilder nach Datenanalysen? Der Grund lässt Schlimmes befürchten.
Was machen Algorithmen mit unserem Freien Willen? Schränken sie ihn ein? Oder ist es viel gefährlicher, wenn die Computer von Menschen gesteuert werden?
Predictive Analytics gelten derzeit als einer der wichtigsten Big-Data-Trends. Was können die Modelle leisten?
Die wahren Gründe, warum Algorithmen im Journalismus nichts lösen, auch wenn die „Washington Post“ es behauptet. Doch warum?
Erst geht es nur um kleinere Verkehrsdelikte, dann um die Strafverfolgung, und schließlich wird kurzer Prozess gemacht – die Folgen automatisierter Überwachung.
Jetzt gibt es auch für politische Hohlphrasen einen Algorithmus. Aber wer braucht den denn? Die sinnfreie Rede ist doch eine der schönsten Tugenden des Menschen.
In der Architektur wird inzwischen das meiste von Programmen erledigt. Der Architekt Patrik Schumacher erklärt im Interview, wie sich eine Architektur errechnen lässt, die sich menschlichen Sozialformen anpasst.
Hat man Entscheidungsschwierigkeiten, kann man im Notfall natürlich auch zum Würfel greifen. Doch wie wäre es, wenn Politiker nach Googles Algorithmen entschieden? Der Konzern probiert es in Amerika aus.