Der Aufstieg digitaler Steuerungssysteme
Von Gesundheit über intelligente Städte bis zur Polizeiarbeit: Werden wir bald von vollautomatischen digitalen Steuerungssystemen regiert? Auf einer Konferenz in Wien wurde darüber nachgedacht.
Von Gesundheit über intelligente Städte bis zur Polizeiarbeit: Werden wir bald von vollautomatischen digitalen Steuerungssystemen regiert? Auf einer Konferenz in Wien wurde darüber nachgedacht.
Der Schriftsteller und Google-Stipendiat Douglas Coupland hat eine Idee: Wie wäre es, den Menschen ihre Rechte im Internet zu verkaufen? Über die App Wonkr sollen sie sich beim Einkauf wertvolle Freiheitspunkte verdienen.
Google und Flickr verwechseln Menschen mit Affen und Suchmaschinen spucken fast nur Bilder von Männern aus, wenn nach „CEO“ gesucht wird. Wie Algorithmen unsere Meinungen prägen und sogar Klischees produzieren.
Mit seinen Algorithmen hat sich Google das Netz zum Untertan gemacht. Die Schrifttype des neuen Logos hat keine Widerstriche – eine Selbstcharakterisierung?
Schon heute helfen Computer Führungskräften bei der Arbeit. Aber geht es auch einen Schritt weiter? Kann bald ein Computer den Chef ersetzen? Und wäre das gut für Mitarbeiter, die unter den Launen der Vorgesetzten leiden?
Die Datenanalyse erreicht die Personalabteilungen. Noch steht die Kandidatensuche per Datenauswertung am Anfang. Aber nach den ersten Großunternehmen zeigt auch der Mittelstand zunehmend Interesse.
Google ändert ab heute seinen Algorithmus: Internetseiten, die auf mobilen Geräten nicht gut funktionieren, rutschen ab. Einige Experten sprechen gar von „Mobilegeddon“. Was hat das zu bedeuten?
Die Investmentbank JP Morgan will die Fehler ihrer Mitarbeiter aufdecken, bevor diese sie machen. Doch wenn Firmen alles über ihre Mitarbeiter wissen, ist nichts gewonnen.
Ein Youtuber, dessen Video eine Stunde lang Katzenschnurren zeigt, wurde von dem Portal wegen möglicher Urheberrechtsverstöße angemahnt. Wie bitte?
Der Hochfrequenzhandel über Algorithmen ist anfällig für strafbaren Missbrauch, schreibt der Jurist Peter Kasiske von der Uni München. Trotz jüngster Reformen gebe es Lücken.
Algorithmen entscheiden, welche Paare sich finden, sie bestimmen Suchergebnisse und wickeln Aktiengeschäfte ab. Ersetzen sie bald auch Gesetze? Wie das Internet der Dinge die Politik verändert.
Wohin soll ein vollautomatisiertes Auto ausweichen, wenn ein Kind auf die Straße läuft? Für solche Fragen muss die Branche gemeinsam einen Algorithmus entwickeln, fordert Daimler-Chef Dieter Zetsche im F.A.Z.-Interview.
Nicht jedes Jahr ist so toll, wie es der Algorithmus vorsieht: Einem amerikanischen Nutzer wurde von Facebooks automatisiertem Jahresrückblick das Bild seiner verstorbenen Tochter präsentiert.
Im Internet sind viele Menschen unterwegs, die nichts anderes machen, als Schimpf-Kommentare zu schreiben. Jetzt hat ein Tüftler offenbar einen Algorithmus entwickelt, der sie identifizieren kann.
Der Newsfeed von Twitter ist die Erfolgsgrundlage für die IS-Propaganda. Ein filternder Algorithmus würde das Netzwerk hingegen zum zweiten Facebook machen. Sind sich Soziale Medien ihrer Verantwortung bewusst?
Facebook will hochwertige Beiträge von weniger relevanten unterscheiden und Posts mit Spam-Inhalten im Newsfeed seiner Nutzer ausblenden. Ihr werdet NIE glauben, woran der Algorithmus Qualität erkennen soll.
Das Schreckensszenario ist klar: Konsumenten und Bürger als willenlose Opfer von Großrechnern und Geheimdiensten. Tatsächlich aber ist nichts vorhersagbar.
Wirtschaftsprofessor Sascha Schmidt hat die Nationalelf erforscht - und ein großes soziales Kapital entdeckt. Ein Gespräch über Siege, Vorbilder und die Wertschöpfung im Fußball.
Algorithmen, Billiarden und Arithmogriph sind schwierige Wörter. Die Teilnehmer des Hessen-Finales von „Frankfurt schreibt“ mussten deren Orthographie kennen, wenn sie gewinnen wollten.
Durch Amazons Ankündigung, in die deutsche Verlagsbranche einzusteigen, entsteht ein Unternehmen, das alles über die Gewohnheiten seiner Leser weiß. Stehen wir am Vorabend der berechneten Literatur?
Facebook gewinnt als Nachrichtenkanal an Bedeutung - und reagiert mit einer Anpassung des Suchalgorithmus. Künftig sollen die Nutzer mehr qualitativ hochwertige Nachrichten finden.
Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: Sortieralgorithmen zum Betrachten und Anhören
magr. Frankfurt, 24. November. Wer sich von Sebastian Diemer Geld leihen möchte, muss bereit sein, sein digitales Ich offenzulegen.
Während China sich zur Heimat der leistungsstärksten Großrechner der Welt aufschwingt, klettert die Schweiz auf der Liste der besten Computer in Europa nach oben. Das hat seinen Preis.
Der Chef der Deutschen Börse Reto Francioni findet den Hochfrequenzhandel volkswirtschaftlich nützlich und moralisch in keinster Weise verwerflich. Eine weitere Regulierung lehnt er ab.
Data-Scientists suchen in Datenbergen nach Informationen - für Unternehmen, Wissenschaftler oder Geheimdienste. Schon Studenten können sich darauf spezialisieren.
Seit der ersten publizierten Verwendung einer Infusionslösung bei kritisch kranken Patienten durch Thomas Latta aus Leith während der englischen
Was der Algorithmus für anstößig hält, muss weg, auch wenn es Literatur ist: Wie das Kulturmagazin „Guernica“ aus Googles Werbevermarktungsprogramm AdSense geflogen ist.
Am Anfang einer großen Umwälzung steht manchmal einfach ein Ding. Ein Werkzeug. Ohne die Revolution in der Küchentechnik Mitte des 17.
Der Anbieter Netflix zeigt sehr erfolgreich sehr gute Serien im Internet. Schreiben jetzt die Algorithmen persönlich die Drehbücher?
Dan Wagner, Chef von Civis Analytics, behauptet, dass er Big Data nur legal auswertet. Er tut so, als wäre das Motto seiner Firma: „nichts Böses tun“. Doch die Nähe zu Google irritiert. Eine Begegnung mit Obamas nerdigem Chefanalysten.
Das „stable marriage problem“ existert schon viel länger in der Wissenschaft als Partnerbörsen im Internet – aber letztere sind natürlich viel interessanter als akademische Fragen.
Algorithmen beherrschen unseren Alltag. Ob beim Einkauf oder an der Börse: Die digitale Revolution zwingt uns, ständig unseren eigenen Vorteil zu maximieren. Gibt es noch einen Ausweg?
Google hat der EU vorgeschlagen, transparenter mit seiner Werbung umzugehen und mehr Links zur Konkurrenz anzubieten. Dieses Vorgehen könnte richtungweisend sein.
Algorithmen sind mittlerweile in digitalen Diensten allgegenwärtig und bestimmen das Angebot. Sie können einiges, aber man sieht auch, welche Grenzen ihnen gezogen sind.
Hochfrequenzhandel ist an den Börsen in Mode: Computer verschieben rasend schnell Aktien hin und her. So schnell kommt kein Mensch mit. Ist am Ende das ganze Finanzsystem in Gefahr?