ISS weicht Weltraumschrott aus
Völlig losgelöst: Die Internationale Raumstation musste einmal mehr Schrott ausweichen, der mit Hochgeschwindigkeit durchs All düst. Russische Technik gab den nötigen Schub.
Völlig losgelöst: Die Internationale Raumstation musste einmal mehr Schrott ausweichen, der mit Hochgeschwindigkeit durchs All düst. Russische Technik gab den nötigen Schub.
In Darmstadt diskutieren dieser Tage 300 Wissenschaftler am europäischen Satellitenkontrollzentrum Esoc über die Gefahren von Weltraumschrott. Heiner Klinkrad, Leiter des ESA-Büros für Weltraumrückstände, im Gespräch über die schwierige Bekämpfung der gefährlichen Weltraumtrümmer.
Auf der Ministerkonferenz der ESA wird das Problem des Weltraumschrotts und eine Beteiligung an einer amerikanischen Raumkapsel besprochen. Auch die Zukunft der Rakete „Ariane 5“ steht zur Diskussion. Sie wird einen Nachfolger bekommen.
Mit einem außerplanmäßigen Manöver ist die Internationale Raumstation ISS in der Nacht zum Donnerstag einer möglichen Kollision mit Weltraumschrott ausgewichen.
Der Esa-Direktor Thomas Reiter stellt Höhepunkte des europäischen Raumfahrtjahres vor. 2016 soll eine Sonde zum Mars fliegen.