Experiment mit 14 Toten
FRANKFURT, 1. September. Aiman O. hat vielleicht Menschen getötet, ohne wirklich ein Totschläger oder gar ein Mörder zu sein.
FRANKFURT, 1. September. Aiman O. hat vielleicht Menschen getötet, ohne wirklich ein Totschläger oder gar ein Mörder zu sein.
Der Angeklagte im Göttinger Prozess um den Transplantationsskandal verbreitet Zuversicht. Mit dem, was passiert sein soll, will er nichts zu tun haben.
Im Göttinger Prozess um Organspenden wird rechtlich Neuland betreten. Es geht dabei nicht nur um den Angeklagten Aiman O., sondern vor allem um das deutsche System der Organtransplantation.
süss. Frankfurt. Ein Jahr nach Bekanntwerden des Transplantationsskandals haben Politiker von Grünen und Linkspartei eine Reform des Organspendesystems in ...
süss. Frankfurt. Ein Jahr nach Bekanntwerden des Transplantationsskandals haben Politiker von Grünen und Linkspartei eine Reform des Organspendesystems in ...
Wer mit einem außergewöhnlichen Körper Übermenschliches schaffen konnte, der war ein Held für diesen Autor, der selbst zwischen Herzstillstand und Lebenswillen balancierte: Zum Tod des italienischen Schriftstellers Ugo Riccarelli.
Mit dem Artikel „Tote Helden“ berichtet die F.A.Z. am 27. Mai von der Vertrauenskrise gegenüber der Transplantationsmedizin.
jom. FRANKFURT, 19. Juni. Ein Konsortium aus vier Institutionen soll nach dem Willen der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) das nationale ...
reb. DÜSSELDORF, 5. Juni. Als Konsequenz aus dem jüngsten Organspendeskandal will der Bundestag noch in diesem Monat eine Novelle des Transplantationsgesetzes ...
Die Grundreinigung nach dem Transplantationsskandal sieht so aus: Organspende mit Promi-Kampagne reinwaschen, sonst nur nicht zuviel bewegen. Ein System ohne großen Reformwillen.
Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat Reformen im Transplantationswesen gefordert. Dort gehe es weiterhin „intransparent und willkürlich“ zu, sagte Vorstand Eugen Brysch der F.A.Z. Ärztepräsident Montgomery widersprach.
Heinrich Lang, der an der Universität Greifswald den Lehrstuhl für öffentliches Recht sowie Sozial- und Gesundheitsrecht innehat und zu den Kommentatoren des
Weil Elke K. eine Spenderniere braucht, wendet sie sich an das Transplantationszentrum der LMU München. Doch der Arzt streicht sie von der Warteliste. Nach welchen Kriterien? Die Frage beschäftigt auch den Bundestag.
Die Transplantationsmedizin ist in der Vertrauenskrise. Sie hat sich selbst überhöht und grundlegende ethische Fragen nicht ausreichend beachtet.
Jedes Jahr sterben in Deutschland mehr als tausend Menschen, weil es zu wenig Spenderorgane gibt. Wie kann man mehr Menschen zur Organspende bewegen? Ein Standpunkt.
Künstliche Herzen taugten bisher meist nur als Übergangslösung. Das Kunstherz der Firma Carmat soll menschliche Transplantationsherzen nun überflüssig machen.
Der Transplantationsskandal war nicht die einzige Wunde, die sich Chirurgen selbst zugefügt haben. Auf dem Jahreskongress in München haben unsere Mitarbeiter eine selbstkritische Chirurgie erlebt.
Der Vorstand der umstrukturierten Deutschen Stiftung Organtransplantation, Rainer Hess, nimmt Stellung zum Gründungsvorschlag für ein Bundesinstitut für Transplantationsmedizin.
In Deutschland wurde vertraut und geglaubt, nicht aber systematisch geprüft. Damit muss Schluss sein.
Die Transplantationsmedizin ist nach den Organspendeskandalen im Umbruch. Aber geht die Reform weit genug? Insider fordern noch mehr Kontrolle - und noch mehr Staat.
Als Folge des Transplantationsskandals sinkt die Zahl der Spenderorgane und damit der Zahl der Transplantationen. Nun erwägt der Chirurgen-Verband einen Teil der Zentren zu schließen. Über die Hintergründe hat unsere Mitarbeiterin Nicola von Lutterotti mit dem Münchner Chirurgen Karl-Walter Jauch gesprochen.
Die bisher größte Operation in der noch jungen Gefäßchirurgie der Hochtaunuskliniken ist trotz eines hohen Risikos geglückt.
Bei der Organvergabe liegt in Deutschland einiges im Argen. Das ganze System lädt zum Schummeln ein. Schnöde Bestechlichkeit ist nur eines der möglichen Motive.
Die Zahl der Organspenden in Deutschland ist 2012 nach Manipulationsvorwürfen gegen mehrere Transplantationszentren stark gesunken. Das belegen neue Zahlen der Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO).
Manipulationen von Patientendaten scheinen mancherorts Klinikalltag zu sein: Die Transplantationsmedizin hat gesundes Misstrauen heute nötiger als Vertrauen.
Nach dem Skandal um Organtransplantationen am Universitätsklinikum Leipzig haben Patientenschützer Konsequenzen gefordert. Noch in diesem Jahr sollte die Hälfte der Transplantationszentren geschlossen werden, forderte der Vorsitzende der Deutschen Stiftung für Patientenschutz, Brysch.
Nach dem Wirbel um die Organtransplantation im letzten Jahr spricht der Präsident der Bundesärztekammer Frank Ulrich Montgomery im Interview über Untersuchung der einzelnen Zentren und der Sicherheit bei Transplantationen.
LEIPZIG, 1. Januar (dpa). Nach Unregelmäßigkeiten bei Organtransplantationen an mehreren Krankenhäusern sind auch am Transplantationszentrum des ...
Am Universitätsklinikum Leipzig sind offenbar Krankenakten gefälscht worden, in deren Folge einige Patienten auf der Warteliste für Spenderlebern bevorzugt wurden. Der Direktor des Transplantationszentrums und zwei Oberärzte wurden beurlaubt.
Zwölf Tage nach einer brutalen Vergewaltigung ist eine 23 Jahre alte Inderin an ihren schweren Verletzungen gestorben. Die sechs Täter sind jetzt des Mordes angeklagt worden. Die Tat hat in Indien eine heftige Debatte um sexuelle Gewalt und massive Proteste ausgelöst.
Eine Studentin, die in einem Bus in Indien von mehreren Männern vergewaltigt worden war, ist in eine Spezialklinik nach Singapur geflogen worden. Ärzte bezeichneten ihren Zustand als „extrem kritisch“.
Die meisten Organe für Transplantationen kommen in China noch immer zum größten Teil von hingerichteten Strafgefangenen. Das soll sich nun ändern.
Bei der Neuregelung der Organspende ist man sich fraktionsübergreifend einig geworden. Doch einige Abgeordnete warnen, dass nicht nur das Für, sondern auch das Wider ausführlicher beleuchtet werden müsste.
Den Hirntod als Zeitpunkt des Todes eines Menschen zu betrachten, ist medizinisch problematisch und ethisch fragwürdig. Hirntote können noch jahrelang am Leben gehalten werden. Erst eine Organentnahme führte dann zum Tod.
Nach dem neuen Transplantationsgesetz müssen die Krankenkassen ihre Kunden nun schriftlich über die Organspende informieren.
Al Roth hat den Wirtschafts-Nobelpreis dafür bekommen, dass er aus den verrücktesten Tauschprozessen funktionierende Märkte macht. Zum Beispiel aus dem Tausch von Spendernieren.