Cannabis gegen Opioid-Versagen
Pharmaunternehmer Clemens Fischer will Schmerzpatienten mit einem Medikament auf Cannabis-Basis helfen und damit die Opioid-Krise in den USA bekämpfen. Vorher soll Vertanical an die Börse.
Pharmaunternehmer Clemens Fischer will Schmerzpatienten mit einem Medikament auf Cannabis-Basis helfen und damit die Opioid-Krise in den USA bekämpfen. Vorher soll Vertanical an die Börse.
CureVac war neben BioNTech der zweite Hoffnungsträger unter den deutschen Impfstoffherstellern. Doch die Entwicklung zögert sich weiter hinaus. Zu den erheblichen Verzögerungen sagt das Tübinger Unternehmen erst einmal nichts.
Am 5. Juni 1981 erfuhren Ärzte und Forscher erstmals von einer rätselhaften Krankheit. Zunächst waren es nur wenige Fälle, daraus wurde bald eine Pandemie: Aids. Und heute, vierzig Jahre später, profitieren wir alle von den Anstrengungen, die seither unternommen werden, um sie zu stoppen.
Mit wirksamen Medikamenten wäre allen geholfen in der Pandemie. Denn weiterhin erkranken viele Infizierte. Hunderte Wirkstoffe sind in der Entwicklung und manche sehr vielversprechend. Wo also geht pharmakologisch die Reise hin?
Mediziner empfehlen eine moderate Dosierung und die tägliche Einnahme. Wieso das „Sonnenhormon“ in zu großen Mengen und Abständen eher schadet als nützt.
Südafrika ist von den afrikanischen Staaten in der Pandemie am stärksten betroffen, doch die Impfkampagne kommt nur langsam voran. Traditionelle Heiler wollen sich impfen lassen, viele andere nicht.
Schon seit Herbst prüfen die beiden Unternehmen ihren Impfstoff an Jugendlichen zwischen 12 und 15 Jahren. Jetzt sind auch die Jüngeren dran. In Phase 1 geht es zunächst um die richtige Dosis.
Ein billiger und hochwirksamer Impfstoff für die ganze Welt: Der Pharmakonzern Astra-Zeneca wollte mit seinem Vakzin nur helfen. Wie konnte das so schiefgehen?
Deutschland und andere Länder setzen die Impfungen mit Astra-Zeneca vorerst aus, ein möglicher Zusammenhang mit Blutgerinnseln soll geprüft werden. Weltärztepräsident Ulrich Montgomery warnt vor einem Image-Schaden für den Impfstoff.
Er hat einen edel erdigen Geschmack, soll gegen Stress helfen und sogar schlank machen: Warum kochen überhaupt noch Menschen ohne Kreuzkümmel?
Ein in der Herzmedizin gebräuchliches Mittel hilft auch chronisch Nierenkranken und verzögert den Weg zur Dialyse. Eine Studie war sogar so erfolgreich, dass sie vorzeitig abgebrochen wurde.
Es war als Wundermittel ins Spiel gerbacht worden – doch das Malaria-Mittel könne weder schwere Krankheitsverläufe verhindern noch schwerkranken Covid-Patienten helfen, stellt eine Ärztegruppe der Weltgesundheitsorganisation fest.
Sämtliche Gutachter kritisierten das IT-Sicherheitsgesetz am Montag heftig. Der Entwurf aus dem Bundesinnenministerium sei „weder verfassungskonform noch operabel“. Unternehmen wie Huawei hätten wenig zu befürchten.
Am Freitagabend war Lars Reichow der Star von „Mainz bleibt Mainz“: Im Interview spricht der Kabarettist über seine Ausflüge in die Fernseh-Fastnacht, Witze über Corona, das fehlende Adrenalin wegen geschlossener Bühnen und Kollegen wie Dieter Nuhr.
Die Ethik sagt nein, die Forschung: warum eigentlich nicht? Wer die jüngste britische Impfstudie so deutet, als könnte sie den Weg öffnen für Privilegien mit Impfpass, der muss auch die Ungereimtheiten erklären können.
„Sputnik V“ ist im Westen bisher skeptisch beäugt worden. Nun hat die Fachzeitschrift „The Lancet“ dem Impfstoff eine hohe Wirksamkeit bestätigt. Doch ist den russischen Angaben zu trauen?
Sie suchen Hilfe bei Kräuterkundlern, Schamanen und Wellness-Therapeuten: Menschen, die gar nicht krank sind, sehnen sich nach Genesung. Wo finden sie diese? Und woher kommt der Trend?
Die EU-Kommission gibt grünes Licht für den Einsatz des Covid-19-Impfstoffs von Astra-Zeneca. Zuvor hatte ein EMA-Ausschuss nur eine bedingte Zulassung des Impfstoffs empfohlen.
Ein Impfstoff-Kandidat des amerikanischen Herstellers Novavax zeigt laut vorläufigen Ergebnissen hohe Wirksamkeit. Die Aktien des Unternehmens stiegen nach Veröffentlichung der Daten um mehr als 30 Prozent.
In einer großen Covid-19-Studie soll der Pflanzenwirkstoff Colchicin überzeugt haben. Mit ihm wäre ein leicht verfügbares und preiswertes Mittel im Kampf gegen die schweren Krankheitsverläufe gefunden.
Der Vorwurf, die Pandemie-Politik agiere ohne ausreichende wissenschaftliche Evidenz, lässt sich leicht widerlegen. Die unabhängige Forschung zur Corona-Impfung zeigt beispielhaft, welche Aussagen schon sicher getroffen werden können. Das ist alles andere als zu wenig. Ein Gastbeitrag.
Infektiologin Marylyn Addo forscht mit ihrem Team selbst an einem Corona-Impfstoff, hat dabei aber gerade einen Rückschlag erlebt. Im Interview spricht sie über ihre Arbeit, mangelnde Impfbereitschaft, Virus-Mutationen und Lockdown-Effekte.
Curevac plant und überwacht im Frankfurter Westend die globale Erprobung seines Corona-Impfstoffs. Bis zu einer Zulassung wird es noch einige Monate dauern.
Mit Curevac geht ein weiterer Impfstoff in die finale Entwicklungsphase. Mitarbeiter des Universitätsklinikums Mainz gehören zu den Probanden. In Hessen ist derweil die Lage in den Krankenhäusern angespannt, aber noch steuerbar.
Der Tübinger Hersteller arbeitet mit der gleichen Technologie wie Biontech. Der Impfstoff hat dabei aber auch einen großen Vorteil gegenüber dem Konkurrenten.
Die Erfolgsgeschichte des Impfens hat in Amerika auch ein düsteres Kapitel. Es wirkt nach bis zum heutigen Tag – und erschwert den Kampf gegen das Coronavirus.
Noch Jahre nach der Geburt leiden viele Mütter unter depressiven Symptomen. Dagegen gibt es neue, teure Medikamente. Eine Vorsorge mit frühem Screening könnte mehr Frauen helfen.
Für die Zulassung von Impfstoffen müssen Prüfer sich durch meterweise Datenmaterial kämpfen und schwierige politische und ethische Fragen beachten, die erst später relevant werden können. Eine Mammutaufgabe.
Die britischen Behörden haben den Covid-Impfstoff schon genehmigt. Die EU braucht dafür noch Wochen. Wie kann das sein?
Der amerikanische Pharmakonzern Moderna will als erstes Unternehmen die Zulassung für einen Corona-Impfstoff in der EU beantragen. Erste Impfungen noch in diesem Jahr rücken damit näher.
Emanuell Nujiqi nimmt als Proband an einer Corona-Impfstoffstudie teil – und hat dafür gewisse Risiken in Kauf genommen. Von seiner Familie musste er sich kritische Fragen anhören. Ob er tatsächlich den Wirkstoff bekommen hat, weiß er nicht.
Ein Vater von vier Kindern hat die Nase voll von Corona und nimmt freiwillig an einer Impfstoffstudie teil. Im Dannenröder Forst hat eine Holzbarrikade gebrannt. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die Hochschule Geisenheim forscht in einer deutsch-französischen Studie, ob Orangensaft gegen Bluthochdruck helfen kann. Bisherige Studien sind vielversprechend.
Nach Biontech legt nun auch der amerikanische Konzern Moderna erste Daten aus der großen klinischen Studie des Corona-Vakzins vor. Diese fallen sehr positiv aus. Bald soll der Zulassungsantrag folgen.
Ähnlich wie vor genau einer Woche verleihen vielversprechende Testergebnisse eines Corona-Impfstoffs den Aktienmärkten Flügel. Der Wettlauf zwischen den Pharmakonzernen macht der Börse offenbar Spaß.
Wie gut ist der Corona-Impfstoff BNT162b2 wirklich? Makellos, wie das für viele nach der ersten Präsentation klang, ist kein Impfstoff. Was also kann man erwarten, wenn man sich impfen lässt?