Liebe Leserin, lieber Leser,
Der Drogenhandel hat sich digitalisiert. In Berlin kann man über Telegram innerhalb von Minuten „Kokstaxis“ bestellen. Auch in anderen Städten gibt es das illegale Angebot längst. Die Ermittler kommen nicht hinterher.
Ein Zentralbegriff zum Verständnis seines Lebens und Werks: Federico García Lorcas Vortrag „Spiel und Theorie des Duende“ erscheint auf Deutsch.
Es ist eine Binsenweisheit: Irgendetwas läuft schief mit der Integration in Deutschland. Die Autokorsos nach der Erdogan-Wahl zeigen den Deutschen, wie naiv ihre Migrationspolitik ist.
Wer die Frage, ob und wie Gesetze geschlechtergerecht zu formulieren sind, beantworten möchte, sollte die Erkenntnisse der Sprachwissenschaft ebenso berücksichtigen wie historische Entwicklungen. Beides ist für die Rechtssprache ertragreich.
In Japan lebt etwa eine Million Menschen zurückgezogen von der Außenwelt: die „Hikikomori“. Auch in Europa fallen Selbstisolierer auf. Ist das Phänomen das gleiche?
Der portugiesische Jakobsweg führt 240 Kilometer zu Fuß zum Grab des Apostels und zu einem selbst. Und viele finden ihn unglaublich schön.
Der Espace ist kein Minivan mehr. So steigen wir ein mit einer Träne und versuchen, eins zu werden mit dem Unabänderlichen.
Gewaltanwendung und Gewalterfahrung sind für sie das Kontinuum ostdeutscher Mentalität: Wir treffen die Schriftstellerin Anne Rabe an dem Ort, den ihr Roman „Die Möglichkeit von Glück“ beschreibt: an der Peripherie.
Eine Mutter will nicht, dass Pädagogen über Transidentität oder LGBTQI-Themen reden. Ein Lehrer fordert Unterricht, der auch mal wehtut. Zu Besuch auf einem Schlachtfeld des amerikanischen Kulturkampfs.
Linda Teuteberg ist Ostdeutsche. Und sagt Ostdeutschen: Vom Wütendsein wird sich nichts ändern, Schuldzuweisungen reichen nicht. Ein Interview.
Im Großen und Ganzen werde in der Türkei korrekt ausgezählt, sagt Frank Schwabe, der Leiter der Wahlbeobachtermission des Europarats, der F.A.Z. Weniger sei über Abstimmungen im Ausland bekannt.
Alle reden gerade über gewaltige neue Möglichkeiten durch Künstliche Intelligenz. Hier kommt eine Gegenrede gegen den Hype. Ein Gastbeitrag.
Die Deutsche Bahn prüft den Verkauf ihrer Tochtergesellschaft Schenker und will zur Maximierung des Verkaufserlöses Finanzinvestoren im Bieterfeld wissen. Deren Schwierigkeit: Sie sitzen auf Rekordsummen „Trockenpulver“, also Geldzusagen ihrer Mittelgeber.
Impfen ist Vertrauenssache – was aber, wenn Menschen zunehmend nur noch sich selbst vertrauen? Über die negativen Folgen des zunehmenden Individualismus.
Sie teilten manchen Wahn und manche Wunde: Ein Widmungsgedicht von Gottfried Benn für den zehn Jahre jüngeren Ernst Jünger.
Im VW-Konzern klemmt es. VW, Audi oder Skoda dürfen ihren Markenkern nicht verlieren. Dazu gehört nicht an letzter Stelle Zuverlässigkeit, technisch wie terminlich.
Der türkische Notenbankchef Kavcioglu ist ein williger Vollstrecker der Niedrigzinspolitik des Präsidenten. Doch seine Bewährungsprobe dürfte erst noch kommen.
Die „Sunday Times“ führt seit 35 Jahren Buch über die Reichsten der Reichen. Und die häufen immer größere Vermögen an. Das gilt auch für russische Oligarchen.
Gibt es tatsächlich UFOs, wie es immer wieder behauptet wird? In den USA sammeln seriöse Wissenschaftler Berichte von Sichtungen. Manche von ihnen haben selbst schon unidentifizierte Flugobjekte gesehen.
Auch in der evangelischen Kirche ist der Mitgliederschwund immens. Nun wird erwogen, mit neuen Formen des Gottesdienstes dagegen anzugehen. Hilft das, wenn zwei Pfarrer in der Eifel für 120 Dörfer zuständig sind?
Kaum ein Komponist unserer Zeit hat so viel Forschung ausgelöst wie György Ligeti. Das Berliner Symposion zum Hundertsten erschloss anhand von Skizzen aus dem Nachlass, wie penibel er die Realisierung seiner Kompositionen vorbereitete – durch planmäßige Überforderung der Interpreten.
Wie erinnern wir uns an die DDR, und wer bestimmt das? Der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk, 1967 im Osten geboren, wehrt sich gegen Verklärung, spricht über die verfälschende Wirkung von Filmen und seinen Konflikt mit Rammstein.
Dem Panamakanal geht das Wasser aus. Der Betrieb musste in diesem Jahr schon mehrmals eingeschränkt werden. Die Betreiber suchen nach neuen Wasserquellen.
Juckende Augen, eine laufende Nase, Schnappatmung: Dass einige Allergiker die Belastung in diesem Jahr höher empfinden als zuvor, kann nach Einschätzung eines Lungenfacharztes auch mit Corona zu tun haben.
Aus der Bretagne in die bayerische Hauptstadt: Plötzlich werden überall in München Austern angeboten. Was hat sie nur hierher verschlagen? Eine Spurensuche.
Wie schnell dehnt sich das Universum aus – und was bedeutet das? Kosmologen debattieren über eine neue Messung des Hubble-Parameters.
Dass ChatGPT mit dem akuten Lehrermangel zusammenfällt, ist eine besondere Herausforderung. Wird die KI zum Ausweg aus der Krise oder zur Gefahr? Ein Blick in die Schulpraxis.
Alle Regler im roten Bereich: Beim 2:2 gegen Frankfurt erzwingen die Gelsenkirchener mal wieder ein spätes Tor, die Emotionen danach sind groß. Das Spiel mit den Extremen hat aber eine Schattenseite.
Der Münchner „Tatort“ verzockt sich mit der uralten Gamer-Debatte. Die Kommissare Batic und Leitmayr treten als staunende Digital-Analphabeten auf. Immerhin stimmen Optik und Spannung.
Wenn Strafermittler auf Herkunft und Familie schauen, sprechen manche von Diskriminierung. Das verkennt die Realität, denn ohne ihre Clans sind die Täter nichts.
Zurück in die Zukunft – was wir von der europäischen Revolution von 1848 lernen können. Ein Gastbeitrag von Johannes Lindner
Angst ist ein komplexes und bedauerlich aktuelles Phänomen. In der Wiesbadener Walkmühle beschäftigt sich eine Ausstellung mit Werken von 30 Künstlern mit dem Thema.
Torjäger Randal Kolo Muani wird Frankfurt aller Voraussicht bald verlassen. Dann hat der Klub viel Geld zur Verfügung und alle blicken auf Sportvorstand Markus Krösche. Seine Quote muss besser werden.
Der Kosmos expandiert. Darüber, wie schnell er das tut, ist eine hitzige Diskussion unter Astrophysikern entbrannt. Kann eine neue Studie den Streit schlichten?
In der neuesten Folge ihrer Digitalkolumne im Feuilleton der FAS beschäftigt sich Berit Glanz mit dem Phänomen Deinfluencing.