Intelligibiliedermacher
David Byrne hat es immer wieder verstanden, die Kinokasse wie das Teenagertum der Welt zu kitzeln - mit Filmen wie „True Stories“ und Songs wie „Burning Down the House“.
David Byrne hat es immer wieder verstanden, die Kinokasse wie das Teenagertum der Welt zu kitzeln - mit Filmen wie „True Stories“ und Songs wie „Burning Down the House“.
Mit mehr als neunzig Jahren malt Pierre Soulages immer noch fast jeden Tag. 1955 war er bei der ersten Documenta dabei, ob er in diesem Jahr kommt, ist unsicher. Ein Besuch bei einem Maler des Lichts und der Schwärze.
Anonymous attackiert die Aktion „Wir sind die Urheber“. Die Hackergruppe hat persönliche Daten der Unterstützer online gestellt. Damit sollen weitere Unterzeichner eingeschüchtert werden.
6800 Euro soll die Leica M Monochrom kosten. Ohne Objektiv und ohne die Fähigkeit, mit ihrem 18-Megapixel-Vollformatsensor Farben aufnehmen zu können. Sie soll die „Zukunft der Schwarz-Weiß-Fotografie“ sein.
Verkaufen zu müssen, wenn die Konkurrenz die Preise drückt, wird teuer. Das ist jetzt offenbar JP Morgan passiert. Die Großbank wird den Verlust überstehen, im Gegensatz zu manch berühmtem Vorläufer.
Justin Gatlin, einst Olympiasieger und Testosteron-Sünder, will wieder angreifen. In Doha arbeitet er an seiner Form. Der echte Maßstab fehlt: Bolt und Blake verzichten auf einen Start zum Auftakt der Diamond League.
Für "DSDS Kids" ersetzt RTL Dieter Bohlen durch eine exakt gleich aussehende Dauerlächelhyäne; eine "37 Grad"-Reportage hat keine Fragen zum Casting-Wahn; beim neusten "Wege ins Glück" hält sich das ZDF artig an den Telenovela-Dreisatz; Dieter Kronzucker kürzt die Menschenrechte ab; und Viva macht richtig Party. Was diese Woche im Fernsehen los war.
Baschar al Assad hat lange Terroristen unterstützt. Einig waren sich sein Regime und die Dschihadisten in der Unterstützung des Widerstands gegen die amerikanischen Truppen im Irak. Doch nun schlagen die Terroristen zurück.
Eine neue Studie verrät: Spanier kennen zwar kaum Wissenschaftler, wissen aber doch fast alle, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Sie lernen das nicht etwa in der Schule, sondern am Strand von Marbella.
Für Sony hat er Walkmans designt, für Apple den Macintosh. Der Lufthansa-Auftritt am Frankfurter Flughafen ist auch in Hartmut Esslingers Kopf entstanden.
Die Salafisten verteilen hierzulande den Koran und greifen die Polizei an. Im Netz zelebrieren sie mit großem Aufwand die Bekehrung von Konvertiten. Dafür reist ein Großprediger aus Saudi-Arabien an.
Vorausdeuter der Hirnforschung, physiologisch gebildeter Ästhet und Leidender im Dienst der Kunst: Marcel Proust wird als Brückenfigur der Wissenschaftsgeschichte entdeckt.
Über Männer, Frauen und die Probleme, die sich heutzutage daraus ergeben: Ein Gespräch mit der Soziologin Eva Illouz und der Musikerin Christiane Rösinger.
Nach Wolfgang Kubicki soll nun Christian Lindner das Comeback der FDP perfekt machen. Auch er ist ein Verpackungskünstler. Das Paket darf man aber erst nach der Wahl aufmachen.
Wolfgang Kubicki ist ein Phänomen. Auf keinen deutschen Politiker darf so hemmungslos eingedroschen werden. Und trotzdem ist er beliebt.
In der Nacht zum Sonntag kam der Mond der Erde fast 25.000 Kilometer näher als sonst. Obwohl der Trabant knapp 30 Prozent heller strahlte als sonst, soll er auf die menschliche Psyche keinen Einfluss haben.
Mehrere Möglichkeiten: Eine niederländische Werbeagentur nutzt ihr Büro auch nach Feierabend. Dafür lässt sie die Schreibtische einfach in der Decke verschwinden.
In Europa will die Schuldenkrise nicht enden. Doch es gibt viele Regionen der Welt, die Wachstum und Rendite bieten. Sicherheit in Deutschland zu suchen, wie viele Anleger es tun, ist ein Fehler.
Verluste nehmen Menschen stärker wahr als Gewinne. So etwas kann einen den Verstand kosten. Doch die Scheu vor Verlusten lässt sich überlisten.
Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere steigen Frauen plötzlich aus. Sie sind nicht frustriert, sie haben nur keine Lust mehr auf die männliche Arbeitswelt. Und suchen ihr Glück woanders.
Die meisten Genossenschaftsbanken gehen nach und nach zusammen, um Kunden und Mitarbeitern mehr bieten zu können. Die Volksbank Höchst nicht. Sie ist stolz auf 150 Jahre Eigenständigkeit - mit Hilfe des Verbunds.
Katrin Seddigs „Eheroman“ taugt nicht als Ratgeber für Trostbedürftige. Er handelt zwar von den Defiziten der Partnerschaft, ist aber trotz der Alltäglichkeit des Sujets ganz außergewöhnlich.
Pulsare gehören zu den ungewöhnlichsten kosmischen Objekten. Jetzt die bringt die extrem energiereiche Strahlung eines schnell rotierenden Neutronensterns im Zentrum des Krebsnebels die Forscher in Erklärungsnot.
Was ist Privatsphäre im Internet? Und vor allem: Wie spricht man darüber? An Fachleuten mangelt es auf der Blogger-Konferenz Re:publica nicht, eher an den richtigen Kategorien. Die Folge: Die Debatte verläuft mitunter wenig zielgerichtet.
Vor hundert Jahren wurde Axel Cäsar Springer geboren. Drei Bücher arbeiten sich jetzt an seiner Person ab - der erfolgreiche Zeitungsverleger polarisiert noch immer.
Menschen sind Gewohnheitstiere, Zahnpasta und Biermarke werden nur selten gewechselt. Auch Anleger kaufen im Zweifel die Aktie, die sie kennen. Das ist gerade verkehrt.
Im Dresdner Albertinum werden gerade Anton Corbijns Porträts der Rockgruppe R.E.M. aufgehängt. Nichts entgeht dem kritischen Blick des niederländischen Fotografen.
Es mag Beispiele für gute Arbeit der Aufsichtsräte in Gehaltsfragen geben, aber die Ausreißer verderben die Stimmung. Die Aufsichtsräte sollten wieder stärker beherzigen, dass ein Unternehmen und sein Gewinn den Aktionären gehört, und dass es in gesellschaftlicher Verantwortung steht.
So hart der angekündigte Abschied seines Erfolgstrainers den FC Barcelona trifft - sein Nachfolger und bisheriger Assistent Vilanova gilt als „Guardiola-Klon“, einer, der die Barça-Philosophie fortsetzt.
Ihn zeichnet eine ungeheure Ruhe aus, gepaart mit hünenhafter Präsenz. Manuel Neuer macht das Tor für die Schützen klein, und macht sich selbst nicht zum Größten, auch wenn andere in ihm den Helden sehen.
Das Benzin ist zu teuer? Unsinn, sagt der Porsche-Fahrer in der Diskussion bei „Anne Will“: Autofahren ist heute auch nicht teurer als in den 70ern.
Die Schildbürger der Moderne versuchen, das Licht in Computer nutzbar zu machen, um sagenhaft schnelle Quantencomputer bauen zu können. Theoretisch beeindruckend - praktisch schwierig.
Mit ihren Strategien gegen die Piraten sind die etablierten Parteien bisher gescheitert. Einig sind sie sich darin, der aufstrebenden Partei die Regierungsfähigkeit abzusprechen. Die CDU geht mit der neuen Konkurrenz gelassen um: Sie profitiert von ihr.
Gold und Immobilien werden immer teurer. Es ist viel Geld in der Welt. Platzt bald die nächste Blase?
Das Publikum will Künstler gratis singen hören und ihre Lieder nachsingen, es will ihre Videos sehen, sie neu schneiden und veröffentlichen, aber von ihren Ansprüchen bitte verschont bleiben. Dass auch der Schutz des geistigen Eigentums eine Errungenschaft der Rechtskultur ist, fällt unter den Tisch