Design für den neuen Alltag
Handgefertigte Hinweisschilder und selbstgemalte Regenbögen: Das Victoria and Albert Museum in London sammelt Symbolobjekte der Pandemie-Krise.
Handgefertigte Hinweisschilder und selbstgemalte Regenbögen: Das Victoria and Albert Museum in London sammelt Symbolobjekte der Pandemie-Krise.
Der Videokonferenz-Anbieter Zoom ist das Unternehmen der Stunde, wird aber für Sicherheitslücken kritisiert. Das hält Manager Harry Moseley für übertrieben. Einige Veränderungen gibt es aber trotzdem.
Der Chef der amerikanischen Notenbank, Jerome Powell, verlangt neue Finanzspritzen vom Kongress in Billionenhöhe. Er befürchtet, dass die Pandemie-Wunden der Volkswirtschaft langsamer heilen als angenommen.
Es gibt im Stadion keine Zuschauer mehr: Wie Patrick Cauvin und Enki Bilal mit „Abseits“, einer illustrierten Sportdystopie, bereits 1987 Geisterspiele vorhersagten – und womit sie sonst noch recht hatten.
Der kleine Fiat ist ein Phänomen. Als Neuauflage 2007 gestartet, verkauft er sich besser denn je. Neue Hybridtechnik soll ihn jetzt fit für die Zukunft machen. Und bald fährt er auch rein elektrisch.
Der Distanzunterricht an deutschen Schulen geht in die Verlängerung, die Unzufriedenheit der Beteiligten nimmt zu. Wo bleiben die tragfähigen Konzepte? Die Schulforscherin Birgit Eickelmann im Interview.
Fridays for Future hat keine Rechtsform. Ein Jurist versucht nun, sich die Webseite der Bewegung zu sichern – zum Wohle von Fridays for Future, sagt er. Der Vorgang beschäftigt die Gerichte. Die Streitparteien werfen sich Lügen und Eitelkeit vor.
Die Nachhaltigkeitsforscherin Maja Göpel plädiert für ein anderes Wirtschaften. Unter dem Eindruck der Corona-Krise erscheinen viele Passagen ihres aktuellen Buchs als treffende Bemerkungen zur derzeitigen Lage.
In Wahljahren haben sich amerikanische Aktien oft gut entwickelt. Das könnte sogar 2020 so sein – trotz der Corona-Pandemie, die das Land hart trifft.
Die Proteste gegen die Corona-Auflagen in Frankfurt waren zu erwarten. Das Handeln der Polizei jedoch sprach für sich: Es zeigt, dass der Staat allmählich ins Trudeln gerät, wenn es um die Abwägung der Grundrechte geht.
Abtauchende Erdplatten sind Hotspots für die größten Naturkatastrophen. Warum aber bebt gerade dort immer wieder die Erde so heftig? Wann droht das nächste Ereignis? Geologen suchen nach Antworten.
In der Corona-Pandemie ist Wirtschaftspatriotismus derzeit das Schlagwort: Weiter eifrig exportieren, aber weniger importieren – doch diese Strategie wird nicht aufgehen.
„Freie Fahrt für freie Bürger“ – wie viele Menschenleben ist das wert? Vor dieser Debatte drücken sich die Tempolimit-Gegner. Zugleich beteuern sie, „alles“ für sichere Autobahnen zu tun. Das passt nicht zusammen, zeigt ein Blick in die Statistik. Egal, in welche.
Wilfried Wiegand hatte viele Leidenschaften. Als Journalist und Filmkritiker prägte er lange das Feuilleton der F.A.Z. Doch seine größte Passion war die Fotografie. Ein Nachruf.
Bei der Bekämpfung von Kinderpornografie entpuppt sich der deutsche und europäische Datenschutz immer wieder als Täterschutz. Das ist ein Skandal.
Sind wir im Krieg? Nein! Trotzdem erklären martialische Vergleiche in der Corona-Zeit mehr als gedacht.
Das Virus ist Chefsache. Der hessische Gesundheitsminister Kai Klose wirkt in der Corona-Krise daher blass. Das liegt nicht nur an ihm selbst.
Für manche gilt das Prinzip, Arbeit und Freizeit strikt zu trennen. Aber vielen gelingt das nicht. Und Corona macht den Umgang mit „Frollegen“ sogar noch komplexer.
Nach rechtsextremistischen Drohbriefen ermittelt in Hannover der Staatsschutz. Die Pandemie scheint Hass und Verschwörungen zu befeuern – denn die Briefe sind nicht die ersten ihrer Art.
Dass sich in den mitunter fragwürdigen beengten Arbeits- und Lebensverhältnissen rund um Deutschlands Schlachthöfe Viren besonders gut verbreiten, war abzusehen. Daran sind auch die Verbraucher schuld.
Alle reden über Raser. Über Schleicher spricht kaum jemand, über Schleicherinnen schon gar nicht, obwohl es hier allem Anschein nach um ein stark um sich greifendes Phänomen geht.
Vorgetäuschte Löcher in den Flügeln scheinen die perfekte Tarnung für Falter zu sein. Fressfeinde erkennen die Insekten nicht – nur eines von vielen großartigen Beispielen für Mimikry.
Was unterscheidet den Corona-Crash von früheren Börsenkrisen? Und was lässt sich daraus für die künftige Kursentwicklung schließen? Die Analyse eines Finanzökonometrikers.
Müssen in Schweden Menschen sterben, weil die Straßencafés geöffnet bleiben? Bei Sandra Maischberger ist von einer unverantwortlichen Politik die Rede. In Wirklichkeit haben sich die Schweden aber kaum anders verhalten als wir.
Viele Mountainbiker sind im Hochtaunuskreis jenseits erlaubter Strecken unterwegs. Das hat mit der Corona-Pandemie zu tun.
Digitale Wirklichkeiten: Die Schau „How To Make A Paradise – Sehnsucht und Abhängigkeit in generierten Welten“ im Frankfurter Kunstverein zeigt, warum Wissenschaftler Künstler manchmal um ihre Freiheiten beneiden.
Die nächste Euro-Krise steht bevor. Reichen die alten Instrumente? Ein Gespräch mit dem Soziologen Wolfgang Streeck über die Folgen von Corona für die Europäische Union.
Das neue Coronavirus breitet sich weiter aus und hinterlässt dabei genetische Spuren. Tausende Viren-Genome sind schon entschlüsselt. Nicht jede neue Mutation sollte uns kümmern, doch Impfstoffforscher müssen genau hinsehen.
In der Corona-Krise landet unsere Autorin plötzlich da, wo sie nie hin wollte: am Herd. Wie die Ausnahmesituation sie verändert hat, erzählt sie in der Kolumne „Der Moment“.
Ruth Zylberman geht mit dem Film „Die Kinder aus der Rue Saint-Maur“ und einem Buch der Geschichte eines Pariser Hauses während der Besatzungszeit nach.
Mit dem Virus und seinem Wirt verhält es sich so wie mit Hase und Igel: Der Erreger versucht, unser Immunsystem auszutricksen. Doch bislang haben wir immer noch die Nase vorn.
Die weltweite Verbreitung von Covid-19 führt uns die Konsequenzen unserer Lebensweise vor Augen. Im Virus begegnen wir unserem Selbst und unserer Beziehung zur Natur. Aus den Fehlern sollten wir lernen.
Songs, die im Gedächtnis blieben, ob man das nun wollte oder nicht: In „Die 70er – Der Sound eines Jahrzehnts“ führt der Musikjournalist Ernst Hofacker durch den facettenreichen Pop der siebziger Jahre.
Der Trend geht zur Mäßigung: Viele Menschen verzichten auf die Promille im Wein und Sekt – häufig auf Kosten des guten Geschmacks. Dass das auch anders geht, zeigt ein Winzer aus dem Rheingau.
Die Genderforschung bietet Mäklern seit jeher eine breite Angriffsfläche. Der Soziologe und Genderforscher Stefan Hirschauer antwortet seinen Kritikern. Dabei gerät wieder so einiges durcheinander.
Der Ölpreis hat die Aktienmärkte als Gradmesser abgelöst, denn die haben sich von der bitteren Realität abgekoppelt. Die Lage ist ernst – und eine fundamentale Börsenweisheit gerät ins Wanken.