Der Dirigent des Wort-Orchesters
Seinem Werk ist die Melancholie genauso eingeschrieben wie das Staunen über den Zustand der Welt: Der ungarische Autor László Krasznahorkai wird mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.
Der chinesische Physiker wurde im Jahr 1957 gemeinsam mit Tsung-Dao Lee mit dem Physiknobelpreis ausgezeichnet. Sie hatten wichtige Erkenntnisse über Elementarteilchen gewonnen.
Seinem Werk ist die Melancholie genauso eingeschrieben wie das Staunen über den Zustand der Welt: Der ungarische Autor László Krasznahorkai wird mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.
Der Nobelpreis wird seit 1901 in den Kategorien Physik, Chemie, Medizin oder Physiologie, Literatur, Frieden und seit 1969 auch in Wirtschaftswissenschaften verliehen. Wer sind die Preisträger? Und wie viele Frauen wurden ausgezeichnet?
Vermeintliche Schreie wegen eines Grizzlybären, ausgiebiger Schlaf und die Sorge vor Betrügern: In diesem Jahr waren viele Nobelpreisträger kaum zu erreichen – oder auch schwer zu überzeugen, dass sie tatsächlich gewonnen haben.
Der Nobelpreis für Chemie geht in diesem Jahr an drei Forscher aus Australien, Japan und den USA für die Entwicklung poröser Materialien. Diese ließen sich etwa bei der Trennung von Schadstoffen aus Wasser oder Gasen nutzen, teilt die königlich schwedische Akademie der Wissenschaften mit.
Mit ihren Experimenten haben John Clarke, Michel Devoret und John Martinis die Gültigkeit der Quantenphysik ausgelotet und den Weg zum Bau von Quantencomputern geebnet.
Wir übersehen die wahren Gefahren von KI, warnen drei Forscherinnen. Hier spricht die Philosophin Judith Simon über Diskriminierung, Vertrauensverlust und dystopische Szenarien als Ablenkungsmanöver.
Wer wissen will, wie es um die deutsche Automobilindustrie steht, muss sich nur diese Zahlen anschauen:
Google gewinnt zwei Nobelpreise, Künstliche Intelligenz reüssiert und der Mensch könnte programmierbar werden: Wir ordnen die Highlights der Nobelpreise ein und diskutieren, welche gefeiert oder gefürchtet werden müssen.
Geoffrey Hinton und John Hopfield haben den Nobelpreis für Physik für ihre Beiträge zum maschinellen Lernen erhalten. Damit ebnen sie den Weg für die KI-Revolution, aber warnen: „Niemand weiß wirklich, ob wir in der Lage sein werden, sie zu kontrollieren“.
Zwei alte, weiße Männer im Alter von 76 und 91 Jahren erhalten den Nobelpreis für Physik. Das ist nicht weiter ungewöhnlich und folgt einer gewissen Tradition. Aber: John Hopfield und Geoffrey Hinton werden für ihre grundlegende Arbeit zur Künstlichen Intelligenz geehrt.
Die Auszeichnung geht an die beiden Forscher John Hopfield und Geoffrey Hinton für ihre grundlegenden Entdeckungen und Erfindungen im Bereich des maschinellen Lernens.
Sie haben vor Jahrzehnten die Grundlage für die Künstliche Intelligenz von heute gelegt: Der Physik-Nobelpreis geht dieses Jahr an den Amerikaner John Hopfield und den Kanadier Geoffrey Hinton.
Der zündende Einfall kam ihm beim Wandern: Zum Tod des britischen Physiknobelpreisträgers Peter Higgs
Er hatte erkannt, wie Elementarteilchen zu ihrer Masse kommen. Fünfzig Jahre später bekam er für diesen Geistesblitz den Physiknobelpreis. Am Montag ist Peter Higgs im Alter von 94 Jahren gestorben.
Lässt sich die Zeit noch präziser messen als mit einer Atomuhr? Eine Kernuhr könnte das. In Garching wird daran gearbeitet.
Zusammen mit zwei anderen Wissenschaftlern hat der in Garching lehrende Forscher Ferenc Krausz den Nobelpreis entgegengenommen. Auch für Chemie, Medizin, Wirtschaft und Literatur wurde die Auszeichnung verliehen.
Ferenc Krausz erhält an diesem Sonntag den Nobelpreis für Physik. Ein Gespräch über die Physik extrem kurzer Laserpulse und den Traum, damit die Früherkennung von Krankheiten zu verbessern.
Der in den USA ansässige Pierre Agostini, Ferenc Krausz vom Max-Planck-Institut und der Universität München und die in Schweden lehrende Anne L’Huillier erhalten die diesjährige Auszeichnung. Sie forschen im Bereich Elektronendynamik.
Die in Ungarn geborene Katalin Karikó und der Amerikaner Drew Weissman erhalten den Medizin-Nobelpreis für ihre Grundlagenforschung zu mRNA-Impfstoffen gegen Covid-19. Das gab das Karolinska-Institut in Stockholm bekannt.
Er stand lange im Schatten von Peter Higgs. Dabei hat auch François Englert in den sechziger Jahren erkannt, wie Elementarteilchen ihre Masse erhalten. Heute feiert der belgische Nobelpreisträger seinen 90. Geburtstag.
Zuerst die mathematischen Modelle: Aus Giorgio Parisis Buch „Der Flug der Stare“ kann man viel über die Verfahrensweise der Physik lernen.
Der diesjährige Nobelpreis für Physik ehrt die Bestätigung der erstaunlichsten Einsicht seit dem Ende der aristotelischen Naturtheorie.
Die Preisträger kommen aus Österreich, Frankreich und den USA. Die bedeutende Auszeichnung ist mit über 900.000 Euro dotiert.
Die Preisträger kommen aus Österreich, Frankreich und den USA. Das teilte die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Dienstag in Stockholm mit. Die bedeutende Auszeichnung ist mit über 900.000 Euro dotiert.
Vor 100 Jahren revolutionierten Max Born und Otto Stern die Physik. Die Uni Frankfurt hätte beide Wissenschaftler halten können - doch es kam anders. Ein Festakt hat an ihre Forschung erinnert.
Auf dem Weg zu einem tiefen Verständnis gibt es viel zu verlernen: Der Nobelpreisträger Frank Wilczek erläutert Einsichten und Konzepte der Physik.
Klaus Hasselmann ist ein Pionier der Klimaforschung. Aber nun macht ihn erst der Nobelpreis bekannt. Warum? Ein Gespräch mit seinem Kollegen Hans von Storch.
Die Schwedische Akademie der Wissenschaften vergibt den Nobelpreis für Chemie an den Deutschen Benjamin List und den US-Forscher David MacMillan. Ausgezeichnet werden sie für ihre Arbeiten zur Beschleunigung chemischer Reaktionen.
Angela Merkel und Klaus Hasselmann haben sich kennengelernt, als die Kanzlerin noch Umweltministerin war. Er lieferte ihr die Daten für den Klimagipfel in Kyoto. Seine Auszeichnung mit dem Physiknobelpreis ist auch ein politisches Zeichen.
Wie kann man anhand vereinfachter Modelle etwas so Schwieriges wie das Erdklima vorhersagen? Der diesjährige Physik-Nobelpreis illustriert das — und leistet so einen wichtigen Beitrag zu gesellschaftlichen Zukunftsdebatten.
Der Nobelpreis für Physik geht in diesem Jahr an drei Wissenschaftler: den Deutschen Klaus Hasselmann, Syukuro Manabe aus den USA und den Italiener Giorgio Parisi. Geehrt werden sie für ihre physikalische Modelle zum Erdklima und zur kondensierten Materie.
Der diesjährige Nobelpreis für Physik würdigt die theoretische Erforschung Schwarzer Löcher und den Nachweis eines solchen Giganten im Zentrum der Milchstraße.
Der deutsche Astrophysiker Reinhard Genzel ist einer der Gewinner des diesjährigen Nobelpreises für Physik. Er wird zusammen mit dem britischen Forscher Roger Penrose und der amerikansichen Wissenschaftlerin Andrea Ghez ausgezeichnet. Alle drei Preisträger gelten als Pioniere der Forschung zu Schwarzen Löchern.
Der Nobelpreis für Physik geht zur einen Hälfte an Reinhard Genzel aus Bayern und Andrea Ghez aus den Vereinigten Staaten und zur anderen an den Briten Roger Penrose. Sie werden für ihre Forschung zu Schwarzen Löchern geehrt.
Der diesjährige Nobelpreis für Physik geht an den kanadisch-amerikanischen Kosmologen James Peebles sowie an die beiden Schweizer Forscher Michel Mayor und Didier Queloz.
Der Nobelpreis für Physik geht je zur Hälfte an James Peebles sowie an Michel Mayor und Didier Queloz für ihre Beiträge zum Verständnis des Universums. Mayor und Queloz hatten 1995 den ersten Exoplaneten entdeckt, der um einen sonnenähnlichen Stern kreist.