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Der Astra-Zeneca-Impfstoff wird für Menschen über 60 empfohlen. Doch die wollen ihn oft nicht haben und bemühen sich lieber um Impfstoffe von Biontech oder Moderna. Haben die Jüngeren deshalb das Nachsehen?
Aus Verträgen geht nun hervor, dass die EU im Schnitt 15,50 Euro pro Impfdose von Biontech/Pfizer zahlt. Bei einzelnen Mitgliedsländern sorgt der höhere Preis für Ärger.
China tut so, als sei seine Impfstoffdiplomatie wohltätig und selbstlos. Das ist sie aber nicht. Zum Reputationsrisiko könnte sie werden, wenn Peking die geweckten Erwartungen nicht erfüllen kann.
Schon im kommenden Monat können Erwachsene unabhängig von ihrer Risikogruppe geimpft werden, erwarten die Kassenärzte. Kinderärzte sollen dann Eltern impfen.
Von Ende April an können Arztpraxen wohl auswählen, welchen Impfstoff sie an ihre Patienten verimpfen wollen. Zur Auswahl sollen Astra-Zeneca und Biontech stehen. Amerika rechnet mit einer schnellen Wiederzulassung des Impfstoffs von Johnson & Johnson.
Das Tübinger Unternehmen hat seinen Impfstoff nahezu fertig. Auch er basiert auf der mRNA-Technologie.
Ursula von der Leyen will nicht mehr kleckern, sondern klotzen. Und mittelfristig faktisch erst einmal auf einen einzigen Hersteller setzen.
Diese Covid-19-Pandemie stellt die Staaten dieser Welt vor eine der größten Herausforderungen der modernen Zeit. Viele Menschen und Ressourcen fokussieren sich zurzeit noch auf die Bekämpfung der laufenden Pandemie. Doch die Welt muss sich auch auf die nächste Pandemie vorbereiten – und das mit deutscher Hilfe.
Nach dem vorläufigen Auslieferungsstopp von Johnson & Johnson setzt die EU mittelfristig vor allem auf mRNA-basierten Corona-Impfstoff. Biontech/Pfizer soll bis 2023 1,8 Milliarden Dosen liefern – und auch kurzfristig helfen.
Wer mit dem Impfstoff von Astrazeneca geimpft wurde und jünger als 60 ist, soll bei der Zweitimpfung ein anderes Präparat verabreicht bekommen. Infrage kommen dafür die mRNA-Impfstoffe von Biontech oder Moderna.
Die Lieferungen an die Arztpraxen sollen nicht halbiert werden, heißt es in Berlin. Doch die Sorgen niedergelassener Ärzte bleiben bestehen. Die EU will derweil künftig vor allem auf mRNA-Impfstoffe setzen.
Wo sich die riesigen Lagerbestände der Länder befinden, ist unklar – während Hausärzte auf dem Trockenen sitzen. Ein Fachmann macht eine brisante Rechnung auf.
Das haben die Gesundheitsminister von Bund und Ländern einstimmig beschlossen. Die Stiko hatte zuvor empfohlen, unter 60-Jährigen nach einer Erstimpfung mit dem umstrittenen Vakzin, ein anderes Präparat zu verabreichen.
Die Impfkampagne stockt – dennoch wird etwa die Hälfte aller in der EU produzierten Impfstoffe exportiert. Was spricht gegen Exportverbote?
Der Wirkstoff von Astra-Zeneca ist so unbeliebt, dass viele Hessen ihrem Impftermin fernbleiben. Angeblich verfällt aber deswegen keine Dosis. Ministerpräsident Bouffier ist wegen der fehlenden Rücksichtnahme besorgt.
Nach mehreren Fällen von Blutgerinnseln empfehlen Amerikas Gesundheitsbehörden, den Impfstoff vorerst nicht mehr zu verabreichen. In Europa werden die Auslieferungen verzögert.
Dank einer vorgezogenen Lieferung des Corona-Impfstoffs von Johnson & Johnson impft Frankreich nun alle Einwohner ab 55 Jahren. Dadurch erhofft sich das Land, die überfüllten Intensivstationen zu entlasten.
Bislang sah sich China als Gewinner der Coronakrise. Das wollte man der Welt auch mit der Entwicklung eigener Impfstoffe zeigen. Deren Wirksamkeit ist aber schwach, die Impfkampagne stockt – und die Enttäuschung ist groß.
Knapp acht Prozent des Impfstoffs ist in Italien bisher an „Drängler“ oder regelwidrig Begünstigte verabreicht worden. Ministerpräsident Draghi ist empört. Nun gibt es Konsequenzen.
Der Weg vom Hersteller der Corona-Impfstoffe zu den Ärzten im Rhein-Main-Gebiet ist weit, geht über viele Stationen und dauert Tage. Dabei darf nirgends die Kühlkette unterbrochen werden.
Die Bundesregierung will ohne die europäischen Partner mit Moskau über eine Lieferung des russischen Impfstoffs verhandeln. Ob das Vakzin mehr Tempo in die Impfkampagne bringen kann, ist aber fraglich.
Weil der Moderna-Impfstoff als besonders empfindlich gilt, ist er bislang nicht für die Verimpfung bei den Hausärzten vorgesehen. Der Hersteller protestiert – und wendet sich an den Gesundheitsminister.
Insgesamt 656.357 Menschen haben am Mittwoch eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten – das sind mehr als doppelt so viele wie am Vortag. Rund 13,8 Prozent der Bevölkerung sind inzwischen mindestens einmal geimpft worden.
Die Europäische Arzneimittelagentur empfiehlt den Impfstoff von Astra-Zeneca weiterhin, Großbritannien reagiert auf die Nebenwirkungen – und schränkt die Empfehlung ein. Die deutsche Impfkampagne nimmt immer noch keine Fahrt auf.
Das RKI meint, dass Geimpfte wie solche Personen behandelt werden können, die ohne Symptome einen Schnelltest mit negativem Ergebnis gemacht haben. Aber was heißt das schon? Die Messlatte hängt niedrig.
Deutschland muss bei seiner Impfkampagne anscheinend abermals umplanen: Eine Großlieferung des Moderna-Impfstoffs kommt wohl nicht wie geplant an.
Auf kleiner Flamme haben die Impfungen bei den Hausärzten begonnen. Privatpraxen und Betriebsärzte würden auch gern mitmachen – gehen aber leer aus.
Der CDU-Chef will das öffentliche Leben wieder herunterfahren. Bundesregierung und andere Ministerpräsidenten verlangen eine konkrete Vorlage für eine vorgezogene Bund-Länder-Runde. Die Opposition kritisiert ein „Rumeiern“.
Der Radiologe Thomas Vogl ist mit Diagnostik, Therapie und Forschung zu Covid-19 befasst – und hat viele Corona-Patienten in der Computertomographie gehabt. Ein Interview über Impfschutz, Thrombosen und die Risiken von Astra-Zeneca.
Gesundheitsminister Jens Spahn will Einschränkungen für Geimpfte abschaffen. Warum? Und welche Privilegien könnten Geimpften zustehen?
15 Millionen Dosen von Johnson & Johnson wurden unbrauchbar, weil ein Auftragsfertiger Bestandteile unterschiedlicher Impfstoffe vermischt hat. Jetzt spricht die Regierung ein Machtwort.
Die amerikanische Regierung setzte große Hoffnungen in den Impfstoff von Astra-Zeneca. Doch nach vielen Rückschlägen kommt er in den Vereinigten Staaten möglicherweise gar nicht mehr zur Anwendung.
In Deutschland ist Impfstoff noch knapper als einst die Banane in der DDR. Wie kommt das Land in den „Red-Bull-Modus“?
Wien bemüht sich im Konflikt über die Impfstoffverteilung in der EU um Schadensbegrenzung und betont, das Wort „Veto“ sei nie gefallen. Diplomaten anderer Staaten stellen die Lage jedoch anders dar.
Biontech hat eines der größten Impfstoffwerke der Welt in Hessen in Betrieb genommen. Aus Apfelwein wird ein Corona-Vakzin hergestellt. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.