Mehr Impfungen je Fläschchen
Fachleute der WHO raten bei den Corona-Impfungen zu einem Strategiewechsel. Studien zeigen, dass die Wirkung der Corona-Impfung kaum abnimmt, wenn deutlich weniger Impfstoff je Dosis gespritzt wird.
Fachleute der WHO raten bei den Corona-Impfungen zu einem Strategiewechsel. Studien zeigen, dass die Wirkung der Corona-Impfung kaum abnimmt, wenn deutlich weniger Impfstoff je Dosis gespritzt wird.
Die Hausarztpraxen im Rheinland stellen die Impfungen mit dem Vakzin von AstraZeneca ein. Es handele sich zwar um einen guten Impfstoff. Dieser sei jedoch zum Ladenhüter geworden.
In Hessen verfallen zahlreiche Impftermine ohne Absage, die Hausärzte fühlen sich von den Empfehlungen der STIKO überrumpelt. Eine deutliche politische Botschaft zum Impfen ist nun besonders wichtig.
Die US-Impfkampagne startete rasant, kommt jetzt aber nicht mehr recht voran. Ein wichtiges Ziel hat Präsident Biden gerade verfehlt. Am Nationalfeiertag appelliert er um so eindringlicher.
Das Slogan-T-Shirt, das Statement-Pflaster: Kommt jetzt das Impf-Merchandising? Die Kolumne Modeerscheinung.
Für die zweite Impfung mit AstraZeneca gibt es nun eine neue Empfehlung. Das sorgt nicht nur für Verwirrung bei den Geimpften, sondern setzt auch die ohnehin schon ausgelasteten Hausärzte noch mehr unter Druck.
Die Zahl der neu registrierten Infektionen liegt mit 671 etwas höher als in der Vorwoche. Deutschlandweit wurden binnen 24 Stunden 16 Todesfälle verzeichnet. Die Hausärzte kritisieren derweil die Kommunikation der Stiko zur neuen AstraZeneca-Empfehlung.
AstraZeneca soll künftig mit einem mRNA-Wirkstoff kombiniert werden. Das kann Auswirkungen auf das Tempo der Impfkampagne haben.
Nach der Empfehlung der Impfkommission sprechen sich Bund und Länder für Kreuzimpfungen aus. Das neue Impfschema betrifft Hunderttausende, die mit AstraZeneca geimpft worden sind. Wir erklären, wie es für sie nun weitergeht.
Deutschland verfüge über ausreichend mRNA-Vakzine für eine Kombiimpfung mit AstraZeneca, sagt der Bundesgesundheitsminister. Der Schutz, auch vor der Delta-Variante, sei sehr hoch.
Bund und Länder unterstützen die Empfehlung der Ständigen Impfkommission, nach einer Erstimpfung mit dem Vakzin von AstraZeneca die Zweitimpfung mit Biontech/Pfizer oder Moderna zu vollziehen.
Die Knappheit bei den Corona-Vakzinen hat ein Ende. Zum ersten Mal seit Beginn der Impfkampagne erhalten Ärzte kommende Woche so viel Impfstoff wie bestellt.
Annalena Baerbock verteidigt ihr Buch, die Fußball-EM geht ohne Deutschland weiter und Merkel besucht die Queen. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Auf der deutschen Impfstoff-Bestellliste für 2021 stehen sechs Unternehmen. Der Tübinger Hersteller ist nicht dabei.
Bundesregierung und Behörden ziehen erste Konsequenzen aus der schnellen Ausbreitung der ansteckenderen Delta-Variante. Die Ständige Impfkommission passt ihre Impfempfehlung an – Reiserückkehrer werden stärker kontrolliert.
Die EU-Arzneimittelbehörde EMA bestätigt, dass eine vollständige Corona-Impfung auch gegen die hochansteckende Virus-Variante Delta schützt. Eine EU-weite Zulassung haben bislang die Vakzine von Biontech/Pfizer, Moderna, Astrazeneca und Johnson & Johnson.
Das Vakzin hat damit im Vergleich zur Konkurrenz eine deutlich geringere Wirksamkeit. Der Austausch mit der EMA über die Zulassung geht indes weiter. Jens Spahn plant für 2022 offenbar allerdings ohne Curevac.
Mit 892 Corona-Neuinfektionen und 63 Todesfällen geht die Sieben-Tage-Inzidenz weiter zurück. Auf die Intensivstationen kommen kaum noch neue Covid-Fälle.
Die Fußball-EM geht ohne Deutschland weiter, die neuen Arbeitsmarktzahlen könnten erfreulich werden und Donald Trump reist nach Texas an die mexikanische Grenze. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Newsletter.
Laut einer Labor-Untersuchung des US-Herstellers regt der Moderna-Impfstoff eine Immunantwort gegen die zuerst in Indien aufgetretene Corona-Variante an. Unternehmenschef Bancel spricht von ermutigenden Ergebnissen.
In Singapur werden die Impfstoffe von BioNTech und Moderna kostenlos verimpft. Trotzdem wollen viele lieber das chinesische Vakzin von Sinovac. „Ich kann nicht etwas nehmen, das ich nicht verstehe“, sagt einer.
Gesundheitspolitiker fordern im Kampf gegen die Delta-Variante, dass die Zweitimpfungen vorgezogen werden. Wer noch gar nicht dran war, müsste dann aber wohl noch länger auf die erste Spritze warten. Was also tun?
Weil die Impfkampagne in Amerika lahmt, bekommt Deutschland fast doppelt so viel Moderna-Vakzin wie geplant – und versichert jedem Willigen die Erstinjektion bis Ende Juli. Doch die Fälle, bei denen Impfkandidaten nicht auftauchen, nehmen zu.
Wie groß ist die Gefahr, dass es wegen der Delta-Variante im Herbst zur nächsten Corona-Welle kommt? Vieles spricht dafür, dass es diesmal anders, besser und ohne Lockdown ausgeht. Doch dafür muss das Impftempo erhöht werden.
Absagen und No-Shows nehmen auch in deutschen Hausarztpraxen zu. Der Impfstoffe könne allerdings häufig an andere Patienten weitergegeben werden. Gesundheitsminister Jens Spahn rechnet in den nächsten Wochen mit großen Liefermengen.
Beim EU-Gipfeltreffen stellt von der Leyen die Impfbilanz der EU vor. Bis Jahresende sollen 1,3 Milliarden Dosen Impfstoff geliefert worden sein. Die Kommissionspräsidentin kalkuliert vorsichtig – außer in einem Punkt.
Die Schweiz schafft die Quarantänepflicht für Einreisende aus anderen Schengen-Mitgliedstaaten ab. Wer ein Impfzertifikat vorweisen kann, darf künftig auch ohne Maske Discotheken, Clubs und Konzerte besuchen.
Ob und wie jemand auf den Impfstoff gegen Covid-19 reagiert, lässt sich nicht vorhersagen. Die Angst vor möglichen Nebenwirkungen spielt dabei offenbar auch eine Rolle.
China hat die Welt mit Corona-Impfstoff beliefert, als der Westen mit sich selbst beschäftigt war. Jetzt versucht Amerika mit Macht, Boden gut zu machen.
China impft nun deutlich schneller als zuvor. Aber das Land bleibt bei Einreisen vorsichtig – und hat die Olympischen Winterspiele im Februar im Blick.
Bis Ende September muss der Hersteller insgesamt 80 Millionen Dosen seines Impfstoffs liefern – viel weniger, als die EU erhofft hatte.
Die Frage sei nicht, ob die Delta-Variante des Coronavirus die Infektionslage dominieren werde, sondern wann, sagen Bundesgesundheitsminister Spahn und RKI-Chef Wieler auf ihrer Pressekonferenz am Freitag.
In Iran wird gewählt. Die Grünen planen einen Pakt mit der Wirtschaft. Die DFB-Elf bereitet sich auf das Spiel gegen Portugal vor. Und wie ist es um die deutsche Impfkampagne bestellt? Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Künftig dürfen Geimpfte aus aller Welt nach Deutschland reisen – mit Ausnahme der Menschen in Virusvariantengebieten. Auch bezüglich der Impfstoffe gelten noch Einschränkungen.