Mit Rückenwind zur ISS
Am Mittwochabend startet Alexander Gerst zur Internationalen Raumstation. Sechs Monate wird der Geophysiker oben bleiben, viel experimentieren und uns Erdenbewohner über sein Leben auf der ISS auf dem Laufenden halten.
Am Mittwochabend startet Alexander Gerst zur Internationalen Raumstation. Sechs Monate wird der Geophysiker oben bleiben, viel experimentieren und uns Erdenbewohner über sein Leben auf der ISS auf dem Laufenden halten.
Aus Angst vor Krebs lassen sich jedes Jahr mehr als vierzigtausend Männer die Prostata entfernen. Längst nicht jeder Eingriff wäre nötig. Auch die neue Studie PROBASE wird dieses Problem nicht ändern können.
Russland, Deutschland, Österreich: Im Ersten Weltkrieg stürzten drei Monarchien. Doch das Imperium ist nicht tot zu kriegen - schon gar nicht in der Populärkultur.
Er war ein Schüler von Werner Heisenberg, hat seine Doktorarbeit bei Edward Teller, dem Vater der Wasserstoffbombe, geschrieben. Der Querdenker und Träger des alternativen Nobelpreises ist im Alter von 84 Jahren gestorben.
Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: Die wunderbare Welt der Statistik.
Erhöht Handystrahlung das Risiko von Hirntumoren? Hunderte Studien haben bisher kein endgültiges Urteil zugelassen. Experten streiten. Eine neue Studie aus Frankreich zeigt abermals: Entscheidend ist, wie viel man telefoniert.
Der Fusionsreaktor Iter ist das größte Forschungsprojekt der Welt. Wird der „Sonnenofen“ die Antwort auf alle Energiefragen liefern oder scheitern? Ein Baustellenbesuch in Südfrankreich.
Das Wissen der Forschung an gefährlichen Mikroorganismen kann missbräuchlich von Terroristen oder anderen Straftätern genutzt werden. Silja Vöneky, Mitglied des Deutschen Etikrats, fordert im Interview mit der F.A.Z nun, Wissenschaftlern konkrete Pflichten aufzuerlegen.
Milliarden Euro fließen in Hirn-Atlanten und Hirn-Simulationen, der Aufwand kennt - auch um des medizinischen Fortschritts willen - keine Grenzen. Doch wo bleibt da der Geist, und welche Erkenntnisse ergeben sich daraus für unser tägliches Leben?
Trotz des Streits nach der Todeslawine fliegen Cleo Weidlich und Wang Jing ins Lager II. Sie wollen den Mount Everest besteigen - auch ohne Sherpas. Die beiden Frauen läuten eine Zeitwende am höchsten Berg der Erde ein.
Wale im Südpolarmeer können sich kaum noch verständigen, belegt eine neue Studie. Die extrem lauten Geräusche technischer Geräte behindern Fortpflanzung und Futtersuche.
Wie lindert man Atemnot, Schmerzen, Halluzinationen? Zu möglichen Therapien für Sterbende gibt es derzeit noch wenig wissenschaftliche Evidenz.
Im „Tal der Könige“ in Ägypten fanden sich in einem Grab Reste von mindestens 50 Mumien, darunter viele Kinder. Wer waren sie?
Die Ursachen für Diabetes sind vielfältig. Außer einer genetischen Vorbelastung spielen die Lebensweise und das soziale Umfeld eine entscheidende Rolle. Doch es gibt zahlreich Ansätze, wie man einer Erkrankung vorbeugen kann.
Von Risiken bei der Narkose, verschmutzter Tiefsee und der Volkskrankheit Diabetes sowie von medizinischer Versorgung am Lebensende und dem Lärm in den Meeren berichten wir in der heutigen FAZ-Beilage „Natur und Wissenschaft“.
Ob Hamster, Ameise oder Seidenspinner: Viele Tiere senden sich Botschaften mit Hilfe von Duftstoffen. Funktioniert das auch beim Menschen?
Trockenmauern sollen Kleintieren und Gewächsen Unterschlupf gewähren. Doch, wenn sie sich selbst überlassen werden, kann das zu ökologischen und ökonomischen Katastrophen führen.
50.000 Galaxien und 13 Milliarden Jahre kosmischer Geschichte haben Forscher in einer aufwendigen Computersimulation modelliert. Das Ergebnis ist (fast) ein Universum, wie man es draußen beobachtet.
117 Protonen und 177 Neutronen haben die Atomkerne eines superschweren Elements, das eine internationale Forschergruppe in Darmstadt hergestellt hat. Sie haben damit frühere Nachweisversuche in Russland bestätigt. Ist mit dem Element-117 nun endlich die „Insel der Stabilität“ auf der Nuklidkarte erreicht?
Gefräßige Hirsche verändern merklich die Vegetation. Sie verdrängen durch Kahlfraß die heimischen Arten, zu Gunsten fremder Pflanzen, wie eine amerikanische Studie zeigt.
Mit den Farnen erst wurde es richtig grün auf der Erde. Heute sind sie mit ihren urtümlichen Reizen die Oldtimer unter den Pflanzen.
Ist die Beihilfe zum Suizid durch die behandelnden Ärzte ethisch vertretbar? Nach den Gesetzesinitiativen fordern immer mehr Mediziner eine Debatte über ihre Rolle am Lebensende der Patienten.
Die Feldenkrais-Methode ist eine Therapie, die nichts Spirituelles an sich hat. Benannt nach ihrem Erfinder, soll sie helfen, Körperhaltung und Selbstbild zu verbessern.
Viele Jahre nach dem großen Ethikstreit ist es soweit: Das Klonen menschlicher Zellen zu Therapiezwecken macht enorme Fortschritte. In Amerika ist dies bei einer 32jährigen Diabetes-Patientin gelungen. Geheilt ist sie aber noch nicht.
Die Forderung, Cannabis freizugeben, findet mehr und mehr Anhänger. Psychiater halten das für keine gute Idee.
Brauchen wir Experimente an Tieren? Die Gegner meinen: Nein - und brechen nach dem Streit um die Bremer Affensuche eine ethische Schlammschlacht vom Zaun. Die Forschung duckt sich, denn sie weiß: Künftig braucht es wohl noch mehr Tierversuche.
Immer wieder wird die Erde von erdnahen Asteroiden getroffen, wie ein Videofilm eindrucksvoll dokumentiert. Das die kosmischen Einschläge bisher glimpflich waren, ist reines Glück, meint die amerikanische Stiftung B612 und fordert ein effizientes Asteroiden-Frühwarnsystem im All.
Hühner besitzen ein walnusskleines Gehirn, doch sie nutzen es exzellent. Das haben Forscher herausgefunden. Doch haben die Tiere auch Moral und ist es Moral nach menschlichem Verständnis?
Ist Kepler-186f ein Gesteinsplanet wie die Erde auf dem sogar flüssiges Wasser existiert? Seine Entdecker, Forscher des Seti-Instituts, sind optimistisch.
Sex mal anders: In Brasilien wurden Höhleninsekten entdeckt, bei denen die Weibchen sich den Samen in der männlichen Vagina abholen - und den Rollentausch nicht nur zum Geschlechtsakt nutzen.
Ein Eingriff nach einem Schlaganfall wirft ethische Fragen auf: Wird das Schädeldach entfernt, um die Hirnschwellung zu behandeln, überleben zwar viele Patienten. Doch sie sind dauerhaft auf fremde Hilfe angewiesen.
Viel Protein im Essen - und das Sterberisiko steigt? Die Verfechter unterschiedlicher Ernährungstheorien bekriegen sich seit langem. Wer genau hinschaut, bemerkt Ungereimtheiten.
Wie hat man es zu verstehen, wenn eine junge, hübsche Frau über den Darm zu sich selbst gefunden hat? Giulia Enders hat einen Bestseller über ein unterschätztes Organ geschrieben. Eine Nachuntersuchung.
Tierethiker werden immer kategorischer. Was noch moralisch korrekt ist, wird immer rätselhafter. Sollten jetzt auch Katzen vegan leben und darf man eigentlich noch das Lebewesen Gemüse essen?
Ferdinand Adolf Kehrer schuf 1881 die Grundlagen des heutigen Kaiserschnitts. Seine chirurgische Pionierleistung macht die Schnittentbindung bis heute zu einer echten Alternative für Schwangere.
Meist geht bei einer Geburt alles gut. Wenn es aber doch zu Komplikationen kommt, kann das sehr teuer werden. So teuer, dass sich viele Hebammen den Versicherungsschutz nicht mehr leisten können. Ihr Pech?