Rheinischer Feudalismus
Die Fürsterzbischöfe von Köln stehen im milden Licht der Strukturgeschichte prächtig da: Eine Bonner Tagung erprobt moderne Begriffe von Herrschaft an einem Musterterritorium des Alten Reiches.
Die Fürsterzbischöfe von Köln stehen im milden Licht der Strukturgeschichte prächtig da: Eine Bonner Tagung erprobt moderne Begriffe von Herrschaft an einem Musterterritorium des Alten Reiches.
Die Fortpflanzung von Daphnien ist nicht nur für Biologen faszinierend: Ihre Strategien dabei passen die Wasserflöhe den Umweltbedingungen an. Doch manchmal übernehmen auch die Gene die Regie.
Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: Teletext zum Selbermachen.
Das Reisefieber soll Alexander von Humboldt beim Anblick eines Drachenbaums im Berliner Botanischen Garten gepackt haben. Ein Grund, dem Gewächs besondere Aufmerksamkeit zu schenken.
Das Forschungsschiff der Expedition „Mosaic“ hat eine geeignete Scholle gefunden, um im Winter über das Nordpolarmeer zu driften. Mit den Daten soll das gesamte Klimasystem in der Zentralarktis erforscht werden.
Die Weltmeere prägen das Klima entscheidend – und sie werden wärmer. Wie es tief unter der Oberfläche der Ozeane aussieht, erkundet eine große Flotte von Tauchrobotern.
Einst zur Wiederbelebung genutzt, ist die maschinelle Beatmung heute fester Bestandteil der Intensivmedizin. Dank moderner Geräte können Schwerstkranke auch zu Hause versorgt werden. Doch für die Angehörigen ist das finanziell kaum zu stemmen.
Bei der Behandlung von Krebs lassen sich viele Ärzte offenbar von Stereotypen gegenüber Alleinstehenden leiten – mit schwerwiegenden Folgen. Das will eine Patientin, die selbst davon betroffen war, nicht mehr hinnehmen.
Keiner hat Ahnung aber alle machen mit. Wirklich viel Kompetenz ist nicht nötig um sich dazugehörend zu fühlen und dennoch gibt es Unterschiede wenn es um den Opernbesuch geht. Über die Stammkundschaft im Opernhaus.
Forscher reisen oft, jedenfalls wenn sie Karriere machen wollen. Luxus all inclusive. Klar fliegt da immer öfter auch das schlechte Gewissen mit. Ganz ausweglos ist die Sache allerdings nicht. Eine Glosse.
Wer mehr Klimaschutz will, wird gerne moralisch in die Pflicht genommen. Geh Du voran, heißt es. Wir sollten uns aber von der Vorstellung lösen, dass der Einzelne die Verantwortung für den Klimawandel trägt. Ein Gastbeitrag.
Im neuen Sonderbericht zu den Ozeanen und Kaltregionen muss der Weltklimarat nachsteuern: Der globale Pegel steigt stärker, das Wasser versauert, Ökosysteme und Nahrungsreserven schwinden. Wir zeigen Ihnen, wie erfahrene Wissenschaftler die Bilanz einschätzen.
Der Weltklimarat IPCC veröffentlicht heute seinen Sonderbericht „Ozeane und Kryosphäre im Klimwandel“. Der Umweltphysiker und Hauptautor des Berichts, Thomas Frölicher, warnt zuvor im Gespräch vor Hitzewellen im Meer, die den Lebensraum von Fischen zerstören und zur Eisschmelze beitragen.
Er schrieb für die DDR Weltraumgeschichte, war stets bescheiden und wurde deshalb von Generationen besonders verehrt: Der erste deutsche Raumfahrer Sigmund Jähn ist mit 82 Jahren gestorben.
Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: Kopfrechnen unter erschwerten Bedingungen.
Flaute und Sturm, Meuterei und Hunger, Verrat und Portugiesen. Der Armada des Fernando Magellan blieb kein Schrecken der Meere erspart.
Wissenschaftler haben erforscht, wie sich Hetze und Lügen im Internet verbreiten. Sie ermittelten eine Million hassgetriebener Nutzer, die in 1400 Clustern organisiert und auf allen Plattformen aktiv sind.
Das Medikament Herceptin ebnete den Weg für die personalisierte und hochspezifische Behandlung der Zukunft. Was der Wissenschaft damit gelungen ist, lässt sich als „game changer“ bezeichnen.
Boliviens Wälder brennen, Millionen Hektar sind zerstört – von der Welt nahezu unbeachtet. Ein einzigartiger Lebensraum mit tausenden Tier- und Pflanzenarten droht zu verschwinden.
Boliviens Wälder brennen, Millionen Hektar sind zerstört – von der Welt nahezu unbeachtet. Ein einzigartiger Lebensraum mit tausenden Tier- und Pflanzenarten droht zu verschwinden.
Neue Tests sollen vorhersagen, wie lange ein Mensch noch zu leben hat. Kritisch steht dazu die Medizinethikerin Alena Buyx.
Ökologie – das ist heute das politische Abenteuer der Berliner Republik. Für Alexander von Humboldt, den vor 250 Jahren geborenen Abenteurer und Berliner Urökologen, war es die Wurzel aller Erkenntnis. In den Bergen wurde er besonders reich belohnt.
Die bunten Nesseltiere sind überall auf der Welt bedroht. Nun scheint auch noch ihre innere Uhr aus dem Takt geraten - das macht ihnen die Fortpflanzung unmöglich.
Ein stattliches Loch in der Schädeldecke – das braucht die Streifenruderschlange, um unter Wasser klar zu denken. Das Meerestier atmet offenbar mit dem Kopf.
Spannende Entdeckungen im Weltraum: Astronomen zufolge gibt es vielversprechende Hinweise auf weiteres Leben im All.
Auf einem 110 Lichtjahre von uns entfernten Exoplaneten hat ein Forscherteam Wasserdampf entdeckt. Dies sei ein wichtiger Schritt auf der Suche nach außerirdischem Leben – denn K2-18b liegt in der theoretisch bewohnbaren Zone.
Nicht die Radikaldiät hält den Körper jung, sondern das sanfte Fasten in sorgfältig gewählten Intervallen. Davon profitiert auch unser Immunsystem.
Deutsche Forschungszentren nehmen eine entscheidende Rolle in der innovativen Entwicklung der Batterietechnik ein. Welche Strategien und Visionen haben die Leiter der sechs größten Standorte? Wir haben uns umgehört.
Nur Pigmentfleck – oder ein gefährliches Melanom? Um Hautkrebs früh zu erkennen, gibt es ein nationales Screening. Doch die wenigsten wissen davon. Und das Programm hat große Schwächen.
Die Krankenkassen verzeichnen seit mehreren Jahren eine Zunahme stressbedingter Krankschreibungen. Wer sich vom Stress erholen und richtig abschalten will, sollte in einen Wald eintauchen – je tiefer, desto besser. Denn Bäume haben erstaunliche Wirkungen.
In sozialen Netzwerken scheint einem die eigene Weltsicht zuweilen verbreiteter, als sie in Wirklichkeit ist. Nun wurde eine potentiell noch schädlichere Variante dieses Effektes entdeckt.
Schlimm genug, dass wir Menschen uns oft so ungesund ernähren. Doch nun zeigt sich: Wir ziehen sogar andere städtische Lebewesen in Mitleidenschaft.
Im Dschungelfieber: Mit Kambô versuchen manche, ihre Sucht oder Ängste zu überwinden. Woraus es besteht, ist aber nicht die einzige offene Frage.
Dass Lateinkenntnisse das logische Denken oder sogar die Intelligenz fördern, lässt sich nicht nachweisen. Warum lernen dennoch immer mehr Schüler die Sprache?
Die nahende Apokalypse heraufzubeschwören fällt heute nicht schwer, man muss nur einen Blick auf die Nachrichten werfen. Konstruktiv ist das aber nicht – und schlecht für die Gesundheit, wie Mediziner zeigen.
Wissenschaftler können schon heute winzige Chips und Elektroden in Köpfe implantieren. Nun wollen sie mit kleinen Nanorobotern ein Internet der Gedanken schaffen.