Die Kunst vom Neuanfang
Im Lockdown ist viel Zeit zum Grübeln, und das neue Jahr bietet die Chance, sich zu ändern. Aber warum fällt das so schwer?
Im Lockdown ist viel Zeit zum Grübeln, und das neue Jahr bietet die Chance, sich zu ändern. Aber warum fällt das so schwer?
Wie man aus dem Glauben an alles oder nichts keine Weltanschauung macht: 1933 rezensierte Hannah Arendt den zum Katholizismus bekehrten Bestsellerautor Giovanni Papini, der auch liberalen Religionsintellektuellen zu denken gab.
Ohne blinkenden Nippes im Vorgarten ist für manche Zeitgenossen einfach kein Weihnachten. Andere brauchen unbedingt das Rot einer überzüchteten Tropenpflanze.
Europäische Forscher gemeinsam für eine radikale, langfristige Eindämmung des Virus: Das streben Hunderte Unterzeichner eines Aufrufs an, der jetzt in Deutschland gestartet und in einem internationalen Fachblatt publiziert wurde.
Ludwig van Beethoven plagte nicht nur sein schwindendes Gehör. Der große Komponist war auch sonst ein schwerkranker Mann.
Patient 1 war ihre Verantwortung: Eine Münchner Medizinerin warnte im Januar vor einer symptomlosen Übertragung von Sars-CoV-2 – und erntete heftige Kritik.
Der Schlafmohn hat seinen Ursprung in Europa. Schon die Menschen der Jungsteinzeit nahmen die Samen in ihren Speiseplan auf und erkannten die schmerzstillende Wirkung des Milchsafts.
Tierheim-Insassen mit schwarzem Fell haben schlechtere Chancen auf ein neues Zuhause, heißt es. Ein Phänomen, das jetzt wieder auf dem Prüfstand steht.
Die Universität Göttingen will das Lichtenberg-Kolleg zum September 2021 schließen. Die weitgehend diskussionslos gefällte Entscheidung sorgt weltweit für Protest und Verwunderung.
Im Zentrum unserer Galaxis lauert ein gigantisches Schwarzes Loch. Die Wissenschaftler, die das Massenmonster aufspüren konnten, sind jetzt offiziell mit dem Physik-Nobelpreis geehrt worden – wenn auch nicht in Stockholm.
Trotz Smartphones und Streaming sind Brettspiele beliebter, als sie es je waren. Den Herstellern gehen die Ideen nicht aus, und Spieleforscher ermitteln, was ein Spiel wirklich spannend macht.
Die Nationalakademie Leopoldina beklagt die vielen Toten und fordert eine Wende bei den Corona-Maßnahmen. In einer neuen Stellungnahme rät sie zu tiefen Einschnitten auch in der Wirtschaft. Das öffentliche Leben müsse ruhen – Start sollte am 14. Dezember mit der Schließung der Schulen sein.
Die Reise nach Stockholm fällt aus. In diesem Jahr ergattern Virologen und Mikrobiologen aber mehr als einen Nobelpreis, das sollten wir feiern. Und was Corona nebenbei mit CRISPR zu tun hat, erklärt die Nobelpreisträgerin Emmanuelle Charpentier.
Eine japanische Raumsonde hat nach der Rückkehr von einem Asteroiden eine Probenkapsel zur Erde geschickt. Forscher erwarten, darin Material aus der Frühzeit des Sonnensystems zu finden. Sie erhoffen sich Hinweise auf den Ursprung des Lebens auf der Erde.
Was die Corona-Pandemie mit Krankheiten wie Aids und Tuberkulose zu tun hat, und welche Probleme praktisch überall in den Krankenhäusern herrschen, erklärt die südafrikanische Ärztin Zolelwa Sifumba im Interview zum Welt-Aids-Tag.
Schlagartige Katastrophe: Atypische Algenzellen konnten durch besondere Anpassungsstrategien dem globalen Artensterben vor 66 Millionen Jahren entgehen.
Man wird derzeit weniger angelächelt, angesprochen, angefasst. So kommt es auch mitten in unseren Institutionen zu einer Unterbilanz des Sozialbedürfnisses, die der Philosoph Arnold Gehlen nicht wahrhaben wollte.
Die Endlagerung von radioaktivem Abfall ist vor allem eine Frage des Gesteins. In der Schweiz hat man das passende schon gefunden. Ein Ortstermin, zwei Jahre vor der Entscheidung.
Das Verbrennen fossiler Energieträger trägt wesentlich zum gegenwärtigen Klimawandel bei. Es könnte aber schon einmal in der Erdgeschichte eine dramatische Wirkung entfaltet haben.
Bis zum letzten Fell – oder was es bedeutet, wenn in Dänemark jetzt alle Zuchtnerze getötet werden. Ein Besuch auf einer Pelztierfarm in Seeland.
Der Stoff, aus dem die Träume sind. Das Land in dem die Sonne niemals unterging. Die Kolonialmacht. Aufstieg und Niedergang des „Zweiten elisabethanischen Zeitalters“ der englischen Geschichte.
Der Klimawandel wird unser Leben verändern. Mit innovativen Konzepten, neuen Materialien sowie effizienten und schonenden Kühltechniken wollen Forscher den Herausforderungen begegnen.
Dort, wo Braunlkohle abgebaut wird, muss auch jede Menge Erde abgetragen und an anderer Stelle aufgeschüttet werden. Das bringt den Untergrund vielerorts gefährlich in Bewegung und Hänge ins Rutschen. Mit Satelliten können solche Vorgänge nun genauer beobachtet werden.
Die zweite, große Welle der Corona-Pandemie rollt, das Ansteckungsrisiko steigt. Und damit auch die Sorge der Mehrheit, was passieren könnte. Fünf Opfer der ersten Welle schildern ihren Umgang mit Covid-19.
Die am Sonntagmorgen mit einer privaten Falcon-9-Rakete gestarteten vier Astronauten sind an der Internationalen Raumstation angekommen. Dort werden sie ein halbes Jahr leben und forschen.
Einst war es verboten, sich mit dem Körper auszudrücken. Heute wird erforscht, wie die Gebärdensprachen weltweit zusammenhängen.
Eine neue Studie zeigt: Kinder aus Patchworkfamilien und von alleinerziehenden Vätern und Müttern sind unter den Bildungsverlierern. Ist Stress der Grund für das schlechte Abschneiden in der Schule?
Der ArchäologeTonio Hölscher beschäftigt sich mit den dem Thema Schönes und Hässliches bei den Griechen. Anlass ist das zehnjährige Jubiläum des Freundeskreis des Instituts für klassische Archäologie in Heidelberg.
Alle Menschen wollen gewinnen. Wie man trotzdem mit Niederlagen umgeht, lernt man in der Kindheit. Oder man verhält sich wie Donald Trump.
Nur wenige physikalische Entdeckungen haben die Möglichkeiten der Medizin derart erweitert – und somit Leben gerettet – wie die eigentümliche Strahlung, auf die Wilhelm Conrad Röntgen vor 125 Jahren eher unabsichtlich stieß.
In Nachbarländern mit mehr schweren Covid-19-Fällen heißt es für Ärzte schon wieder: Wen zuerst behandeln? Aber wie entscheidet man gerecht? Eine medizinethische Bestandsaufnahme.
Mehr als hundert Jahre lang „verschollen“: Was die Wiederentdeckung des Voeltzkow-Chamäleons in Madagaskar durch deutsche Zoologen über das Glück der Regenzeit und der Naturforschung lehrt.
Vor hundert Jahren versuchte der Amerikaner Edward Curtis mit der Kamera festzuhalten, was von der Kultur der Ureinwohner seiner Heimat noch übrig war. Das Indianerbild, das er damit schuf, ist ebenso würdevoll wie stereotyp.
Anti-Aging auf die radikale Tour: Amerikas Mediziner haben eine Kampagne gestartet, das Gesundheitssystem zu retten, indem Forscher nach „kurativen“ Wegen aus dem Altern suchen. Einige meinen den gefunden zu haben: Übertragung von Blutplasma.
Donald Trump glauben nur die wenigsten noch ein Wort. Doch seine Ärzte und medizinischen Berater schweigen, wenn er über Covid-Mittel lügt. Ist das unethisch?
Die Erklärung eines kollektiven Quanteneffekts war Robert Betts Laughlins großer wissenschaftlicher Wurf. Nun will er mit Ingenieurskunst die Welt vor einem Blackout bewahren. Heute wird der Physiker und Nobelpreisträger siebzig Jahre alt.