Der Haufen wird größer, auch wenn gar nichts abgeladen wird
Schon Georges Bataille kannte den Begriff der Grenzen des Wachstums: Er sah einen Energieüberschuss, den es durch vorsorgliche Vergeudung unschädlich zu machen galt.
Schon Georges Bataille kannte den Begriff der Grenzen des Wachstums: Er sah einen Energieüberschuss, den es durch vorsorgliche Vergeudung unschädlich zu machen galt.
Das Superhirn Dr. Watson floppt und die Pandemie überfordert die Algorithmen: Wie KI-Revolutionäre am Datenchaos verzweifeln.
Spezielle Beschichtungen an Häusern, die im Sommer Wärme ins All abstrahlen und im Winter dämmen: An dieser Idee tüfteln Ingenieure seit Jahren – nun mit erstem Erfolg.
Grad und Gründe der subjektiven Fragmentierung einer westeuropäischen Gesellschaft, untersucht am Beispiel der Schweiz.
Als es noch Ritter gab, war das Klima schon krisenhaft: In David Lowerys Verfilmung des Gawain-Romans geht die Saat der philologischen Ökokritik auf.
Auch die alten Ägypter waren gern im Garten. Was aber bauten sie dort an?
Seide könnte bald helfen, Knochen zu ersetzen und Obst haltbar zu machen. Über ein Biomaterial, das viel verspricht.
Technologie-Konzerne arbeiten an der Zukunft des Internets als virtuelle Welt, in der das Arbeiten ebenso möglich sein soll wie verschiedenste Freizeitaktivitäten.
Corona hat Herzentzündungen Aufmerksamkeit verschafft – und gleichzeitig viele Patienten von wichtigen Untersuchungen abgehalten. Allein in Deutschland sind drei bis vier Millionen Menschen von Herzschwäche betroffen. Was Sie zum Selbstschutz tun können.
Deutschland wollte den Dschihadismus nicht immer domestizieren: Ein Aufsatz über Karl Neufelds politische Pilgerreise nach Medina im Sommer 1915.
Hegels Denken entspricht der Realität einer sozialen Welt, in der liberale Freiheiten mit rassistischer Diskriminierung einhergehen. Seine Verbannung aus dem Kanon wäre unvernünftig.
Rückverweise auf Pastior: Der Germanist Ralf Simon befragt in Marbach den Dichter Oswald Egger. Ihr gemeinsames Interesse ist die Tradition des poetischen Experiments.
Was wir über Corona wissen, wissen wir großteils von Forschern. Manches davon führt allerdings auch auf falsche Fährten. Über tückische Studien, krasse Verunsicherung und Lücken in der Fehlerkultur.
Hans Michael Heinig kommentiert eine unbeachtete Facette von Gustav Heinemanns Begriff der Demokratie. Der sozialdemokratische Bundespräsident liest sich stellenweise wie Carl Schmitt.
Der Agrarwissenschaftler Urs Niggli erklärt als Pionier des Ökoanbaus, warum Lösungen für die Ernährungskrise nicht mehr warten können – und wieso die Genschere dafür benötigt wird.
Unsere Um- und Innenwelt sehen Metagenomiker als Quelle unentdeckter Viren und Keime: Wie Big-Data-Biologen die Welt genetisch neu vermessen.
Hoffnung auf Heilung? Ein Krebsmedikament hat versteckte HI-Viren enttarnt – und könnte so eine nachhaltige Bekämpfung ermöglichen. Allerdings gibt es noch viele offene Fragen.
Vorbildliche Steinzeitgesellschaften: Vor zehntausend Jahren galten Babys und Mädchen als vollwertige Personen. Davon zeugen die Funde eines Grabes eines weiblichen Säuglings.
Konsequenter Artenschutz und Welternährung liegen im Zielkonflikt. Was können wir also tun?
Zum Long-Covid-Syndrom gehören zahlreiche Leiden im Immunsystem, Muskeln und Gelenke. Was verraten Studien darüber, wie die Blutgefäße langfristig nach Covid-19 beeinträchtigt sind?
Aids entwickelt sich in Monaten statt Jahren, und ältere, unbehandelte Männer sind besonders gefährdet: Die virulente HIV-Variante, die sich wohl vor allem außerhalb von Amsterdam ausgebreitet hat, war schon vor dreißig Jahren erstmals beschrieben worden.
Erst die eigenen Bürger, dann die anderen: Beim Impfen denken die einkommensstarken Länder egoistisch. Dass das eine gefährliche und kurzsichtige Einstellung sein könnte, legt eine Modellstudie nahe.
Das Reich der Insekten birgt erstaunlich dynamische Winzlinge: Wissenschaftler haben sehr effiziente, bisher unbekannte Flug- und Sprungtechniken entdeckt.
Ihr mRNA-Impfstoff hat Özlem Türeci und Uğur Şahin berühmt gemacht. Die Biontech-Gründer haben aber noch viel größere Ziele. Im Interview sprechen sie über einem Krebsimpfstoff – und die Vorstellung einer postpandemischen Welt.
Vom Prinzip der mRNA-Impfung könnten künftig viele Patienten profitieren, wenn man es mit maßgeschneiderten Immunzellen kombiniert. Die helfen bisher vor allem in der Krebsmedizin.
Als die Insulin-Therapie vor hundert Jahren erfunden wurde, sprachen viele von Magie: Seither rettete das Hormon Millionen Menschen. Dennoch haben viele Diabetiker keinen Zugang zur lebensrettenden Arznei. Was bringt die Zukunft?
Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: Motoren, anschaulich erklärt – animiert und in Farbe.
Mit ihren winzigen Augen und Tentakeln kann die Kammmuschel räumlich sehen und Fressfeinde frühzeitig erkennen. Das haben jetzt amerikanische Biologen herausgefunden.
Es gibt Strategien, um Bewerber, Angestellte – oder auch Liebhaber – ohne große Enttäuschungen loszuwerden. Interessanterweise kommen sie in der Wissenschaft ganz zufällig schon zum Einsatz.
Der verheerende Vulkanausbruch vor Tonga vom Wochenende löste einen Tsunami aus. Doch die Frühwarnsysteme reagierten zu spät. Nun beginnt die Ursachenforschung.
Bereits im Kindergartenalter strebt der Mensch nach Einfluss und Ansehen. Dafür nutzen Kleinkinder gerne eindrucksvolle Begriffe, und auch wenn diese gar nicht zum Sandkuchen oder Gekritzel passen – auf den Effekt kommt es an.
Ein fragwürdiger Nachruf auf den Harvard-Biologen E.O. Wilson hat alte Wunden aufgerissen. Wie viel Tier steckt im Menschen – ist die Frage nach dem genetischen Erbe schon ehrenrührig? Ein Gastbeitrag.
Ein Fall macht Hoffnung. Bis Xenotransplantationen allerdings zur Routine gehören, hat die Medizin noch einen weiten Weg zu gehen.
Eierdiebe, Wildfeuer, Abholzung: Hyazinth-Aras sind mehr denn je auf Hilfe angewiesen. Eine Reportage über das „Projeto Arara Azul“ in Brasilien, das seit 1990 der Erforschung und dem Schutz dieser seltenen Papageien gewidmet ist.
Wie junge Herrscherinnen zu sozialen Parasiten werden: Im Laufe der Evolution haben viele Waldameisen die Unterjochung zum Überlebensprinzip gemacht.