Der Tasmanische Tiger soll wiederauferstehen
Vielen Arten geht es schlecht, Populationen schrumpfen, Lebensräume schwinden. Jetzt setzen Forscher auf gentechnische Methoden, um die Vielfalt zu bewahren.
Vielen Arten geht es schlecht, Populationen schrumpfen, Lebensräume schwinden. Jetzt setzen Forscher auf gentechnische Methoden, um die Vielfalt zu bewahren.
Er will Mammuts und den Tasmanischen Tiger wiederbeleben. Der Gentechnik-Pionier George Church erklärt, warum dadurch die Rettung der Biodiversität effizienter werden kann.
Der Agrarwissenschaftler Urs Niggli erklärt als Pionier des Ökoanbaus, warum Lösungen für die Ernährungskrise nicht mehr warten können – und wieso die Genschere dafür benötigt wird.
Schädlinge werden mit Pestiziden bekämpft, darunter leiden Natur und Artenvielfalt. Dabei gibt es längst eine nachhaltige Lösung: Genom-Editierung kann Pflanzen resistenter und gesünder machen – und ist dabei schneller als heutige Züchtung. Eine Vision.
Die Gesellschaft ist beim Thema Gentechnik gespalten. Lebensmittel, die ohne sie auskommen, werden begrüßt. Die Corona-Impfstoffe, die Gentechnik pur sind, gefeiert. Ist die neue Regierung bereit, den existenziell wichtigen Innovationen den Weg zu ebnen? Ein Gastbeitrag.
Auch einen Durchbruch gibt es nur in kleinen Schritten: Der französische Augenarzt José-Alain Sahel verbindet bei der Behandlung Erblindeter Gentechnik und Elektronik. Was kann dieses Verfahren erreichen?
Die neue rot-rote Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern steht gentechnischen Verfahren offener gegenüber als die Ampel-Parteien im Bund – und stößt damit bei einem Teil der Bauern auf Widerspruch.
Die biotechnische Aufrüstung des Menschen ist nicht mehr nur der Traum von Weltverbesserern und Militärs. Die Perspektive, Krankheiten gezielt zu bekämpfen und bestimmte Fähigkeiten oder Intelligenz zu fördern, finden nicht alle angenehm.
Viren haben einen schlechten Ruf. Doch in der Bekämpfung von Krebszellen könnten sie Teil der Lösung sein. Problem: Die Viren müssen am Immunsystem vorbeigeschleust werden. Wie kann das gelingen?
Die Landwirtschaft muss sich wandeln. Aber wie? Von Subventionen über die Tierhaltung bis hin zu Gentechnik und Pflanzenschutz: Ein Blick in die Wahlprogramme der Parteien.
Die Europäer dürfen sich der Gentechnik nicht verweigern – und die Grünen auch nicht. Das zumindest findet der frühere Grüne Matthias Berninger, heute Cheflobbyist des Bayer-Konzerns.
In der Landwirtschaft könnte ein Fünftel weniger Treibhausgas ausgestoßen werden, sagen Forscher. Ausgerechnet die „Ökopartei“ beharrt auf alten Prinzipien.
Matthias Berninger vertritt als Cheflobbyist Bayers Interessen in Washington. Der frühere Grünen-Politiker erklärt, wie er nach dem Monsanto-Eklat Vertrauen schaffen will und weshalb er sich um die Zukunft der Forschung in Europa sorgt.
Ökobauern und Gentechnik – geht das bald zusammen? Noch nicht, aber die Grünen haben einen wegweisenden Schwenk probiert.
Grüne Gentechnik ist in Europa tabu. Jetzt wollen deutsche Pflanzenzüchter daran etwas ändern. Für die Umwelt könnte sich das lohnen. Ein Besuch im Gewächshaus.
Der erste virtuelle Grünen-Parteitag läuft auch am Sonntag weiter, doch am Ende des ersten Tages zeichnet sich ein eindeutiges Bild ab: Beim 1,5-Grad-Ziel setzt sich die idealistischere Parteibasis durch, lässt dafür bei anderen Themen vorerst locker.
Was in der Begründung für den Chemie-Nobelpreis unerwähnt bleibt: Das Wissenschaftsdrama um die ersten genetisch veränderten Babys der Welt. Es handelt von einem Forscher, der keine Grenzen kannte. Ein Gastbeitrag.
Das Prinzip Dynastie: Um die Wissenschaft in Russland steht es, auch wegen Präsident Putins Politik, nicht zum besten. Dem sollen Putins Töchter entgegenwirken. Dafür erhalten sie Dollarmillionen von Vertrauten ihres Vaters.
Der chinesische Wissenschaftler He Jiankui ist wegen Genmanipulation bei Babys zu einer Haftstrafe von drei Jahren verurteilt worden. Er hatte nach eigenen Angaben erstmals das Erbgut von Zwillingsschwestern verändert.
Beim Naturschutz und in der Umweltpolitik sind die Grünen ganz vorne – und bei den Wählern groß in Mode. Aber mit manchen Themen tut sich die Partei schwer.
Ein aggressiver Pilz bedroht die Frucht inzwischen fast überall. Mit der Gentechnik hat man im Kampf gegen den Erreger enorme Fortschritte gemacht. Eigentlich aber braucht es noch ganz andere Schritte.
Ohne Gentechnik beim Lebensmittelanbau gehe es in Zukunft nicht, sagt der Microsoft-Gründer und Mäzen – zumindest in Afrika. Das Ziel: trotz Klimawandel-Folgen die Produktivität der Landwirtschaft dort verdoppeln.
„Gene Drive“, das ist alles andere als sanfte Gentechnik. Doch mit ihr könnte man endlich tödliche Malaria zurückdrängen. Die Forscher geben mächtig Gas und müssen dennoch Rückschläge einstecken – trotz einer Wunderwaffe.
Ein Protestschreiben, viel Hoffnung: Mehr als hundert Pflanzenforschungsinstitute wollen Europa für die neue Gentechnik gewinnen. Es geht um Freiheit, Natürlichkeit und vor allem um die Zukunft vieler Start-ups. Ein Gespräch mit Holger Puchta.
Wird die Welt zu kompliziert? Der Komplexitätsfachmann Joe Norman spricht im Interview über Gentechnik, Flugzeugabstürze, selbstfahrende Autos – und darüber, warum Trump mit seiner Meinung manchmal richtig liegt.
Ohne grüne Gentechnik wird der Mensch künftig nicht mehr satt, heißt es. Was hat sie bislang gebracht?
Impossible Foods will der Menschheit das Essen von Fleisch abgewöhnen. Der Fleischersatz der Amerikaner soll bald auch nach Europa kommen – obwohl Gentechnik darin steckt.
Wie stehen wir zum afrikanischen Kleinbauern? Fürchten wir ihn unter dem Aspekt der Bevölkerungsexplosion, oder ist er ein Vorbild für naturnahe Landwirtschaft? Ein Gastbeitrag.
Nicht mehr das Ob, sondern das Wie von Eingriffen in die Keimbahn ist mittlerweile bei Forschern das Thema. Der Ruf der Fundamentalkritiker scheint verstummt. Dabei wirft der Einsatz der Genschere quälend viele Fragen auf.
Die an der mutmaßlichen Genmanipulation an Babys beteiligten Wissenschaftler dürfen ihre Arbeit nicht fortsetzen. Die chinesische Regierung hatte He Jiankui vorher schon persönliche Konsequenzen angedroht.
He hat nach eigenen Angaben das Erbgut an menschlichen Babys verändert. Vor rund 700 Zuhörern in Hongkong sagte er, er sei überaus stolz darauf.
Wird Europa in der Landwirtschaft total abgehängt? 75 akademische Institute quer über den Kontinent, führende Forscher der Pflanzenzüchtung, schlagen nach dem jüngsten Gen-Urteil gemeinsam Alarm.
Den Hunger besiegen ohne Fortschritte in der Pflanzenzucht ist unmöglich. Die EU aber verweigert seit Jahren ihre Verantwortung, indem sie die Augen schließt und ihre Gen-Richtlinie wie teures Antiquariat hütet.
Nach dem EuGH-Urteil zu den Gen-Scheren spricht die Industrie von einer politisierten Entscheidung. Der Handel aber freut sich.
Es heißt, wegen des Klimawandels sei neue Gentechnik unverzichtbar. Die Idee, ein kaum untersuchtes Herumschnippeln an Genen könne komplexe Probleme lösen, wirkt etwas töricht.