Hände weg von unseren Genen!
Ein schlechter Versuch: Aus der Geburt der chinesischen Zwillinge muss die Wissenschaft Konsequenzen ziehen. Sie sollte begreifen, dass Genveränderungen immer untragbare Risiken mit sich bringen. Ein Gastbeitrag.
Ein schlechter Versuch: Aus der Geburt der chinesischen Zwillinge muss die Wissenschaft Konsequenzen ziehen. Sie sollte begreifen, dass Genveränderungen immer untragbare Risiken mit sich bringen. Ein Gastbeitrag.
Wie stehen wir zum afrikanischen Kleinbauern? Fürchten wir ihn unter dem Aspekt der Bevölkerungsexplosion, oder ist er ein Vorbild für naturnahe Landwirtschaft? Ein Gastbeitrag.
Die Behauptung des Forschers Dr. Jiankui He, er habe die ersten gentechnisch veränderten Babys zur Welt gebracht, führt zu einem Aufschrei. Die Folgen wären unabsehbar.
Nicht mehr das Ob, sondern das Wie von Eingriffen in die Keimbahn ist mittlerweile bei Forschern das Thema. Der Ruf der Fundamentalkritiker scheint verstummt. Dabei wirft der Einsatz der Genschere quälend viele Fragen auf.
Tabubrecher, Heiler, chinesischer Frankenstein? Oder doch nur ein durchgeknallter Genforscher, der die Welt zwei Tage an der Nase herumführt? Dr. He hat geredet und dazu auch seine „fünf ethischen Kernprinzipien“ veröffentlicht. Jetzt ist klar: Der Wahnsinn hat Methode.
Wissenschaftler aus China reagieren entsetzt auf die Nachricht, es seien Zwillingsmädchen zur Welt gekommen, deren Erbgut-Anlage bearbeitet worden ist. Auch der Vorsitzende des Deutschen Ethikrats spricht von einem „Super-Gau“.
Wird Europa in der Landwirtschaft total abgehängt? 75 akademische Institute quer über den Kontinent, führende Forscher der Pflanzenzüchtung, schlagen nach dem jüngsten Gen-Urteil gemeinsam Alarm.
Ein neues Leben entsteht – aus Ei- und Samenzelle sollte man meinen. Nicht mehr lange vielleicht. Chinesen haben an Mäusen gezeigt, was möglich werden könnte in der gleichgeschlechtlichen Fortpflanzung – oder ganz ohne Partner.
Ein Forschungsprogramm des Pentagon untersucht den Einsatz von Insekten bei der Verbreitung von Viren. Deutsche und französische Wissenschaftler kritisieren das scharf und warnen vor unkontrollierbaren Risiken einer neuen Biowaffen-Generation.
Den Hunger besiegen ohne Fortschritte in der Pflanzenzucht ist unmöglich. Die EU aber verweigert seit Jahren ihre Verantwortung, indem sie die Augen schließt und ihre Gen-Richtlinie wie teures Antiquariat hütet.
Die Dynamik ist in der Onkologie so groß wie in kaum einem anderen Fachgebiet. Professor Michael Hallek, Direktor der linik für Innere Medizin und Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) Köln-Bonn, im Gespräch mit Anna Seidinger über die Krebsmedizin in Deutschland.
Die Bundesrepublik ist ein reiches Land. Daraus könnte man eine Menge machen – theoretisch. Doch aus Tradition folgt keine Bestandsgarantie. Und einfach nur auf die Politik zu zeigen – das ist viel zu einfach.
Nach dem EuGH-Urteil zu den Gen-Scheren spricht die Industrie von einer politisierten Entscheidung. Der Handel aber freut sich.
Es heißt, wegen des Klimawandels sei neue Gentechnik unverzichtbar. Die Idee, ein kaum untersuchtes Herumschnippeln an Genen könne komplexe Probleme lösen, wirkt etwas töricht.
Europas höchste Richter haben gegen eine Lockerung der geltenden Gentechnik-Regeln entschieden. Die Risiken seien „vergleichbar“ mit denen älterer Verfahren, heißt es in der Begründung des EuGH.
Die Entdeckung, dass sich auch Bakterien mit einer Art Immunsystem gegen Viren wehren können, hat zunächst nur Mikrobiologen begeistert. Seitdem aber bekannt wurde, dass sich mit dem als CRISPR/Cas9 bezeichneten System das Erbgut unterschiedlichster Organismen manipulieren lässt, interessieren sich auch Nicht-Wissenschaftler für die neue Gentechnik-Methode. Doch wie funktioniert die Methode mit dem unaussprechlichen Namen?
Der europäische Gerichtshof hat am Mittwoch über Genscheren entschieden. Müssen uns die Crispr-Pflanzen Sorgen bereiten?
Die Grünen diskutieren über die neue Gentechnik. Bleibt es beim pauschalen Nein? Der Parteichef nennt Bedingungen für ein Umdenken. Es gab schon Parteiaustritte.
Genforscher spielen Gott, oder nicht? Sprache ist verräterisch, aber auch bioethisch ist vor dem EuGH-Urteil zur „Genschere“ einiges in Bewegung. Ein Kommentar.
Blaue Augen und blonde Haare beim eigenen Kind gewünscht oder doch lieber grüne Augen? Schon bald könnten Eltern auswählen - mittels der so genannten Genschere; ein Eingriff in das Erbgut.
Jahrzehntelang bestand Krebstherapie aus Chirurgie, Chemo- und Strahlentherapie. Jetzt arbeiten Pharmakonzerne wie Novartis an bahnbrechenden Gentherapien.
Merck-Chef Stefan Oschmann spricht im Interview über den Segen der Gentherapie, sein Online-Kaufhaus für Forscher und den Kampf gegen Google und Co.
Ein Siebenjähriger liegt in einer Bochumer Klinik, der Tod fast unausweichlich, seine Haut wegen eines Gendefektes zerstört. Stammzellforscher sehen eine Chance: Sie retten ihn, indem sie dem Jungen eine runderneuerte Ersatzhaut züchten.
Sie gelten als Wunderwaffen und sollen nichts weniger als die Ernährungsprobleme der Welt lösen. Können Genscheren das einlösen? Und wer könnte es verhindern? „Die Debatte“ heute abend im Livestream dreht sich um die neue Grüne Gentechnik.
Immer zielgenauer kann das Erbgut des Menschen verändert werden. Das kann helfen, Krankheiten zu heilen. Oder gesunde Menschen zu „verbessern“. Deutsche Fachleute schlagen nun Alarm.
Wie lassen sich Misserfolge bei künstliche Befruchtungen vermeiden? Um das herauszufinden, haben Forscher nun zum ersten Mal in Großbritannien das Erbgut von Embryonen bearbeitet. Das Verfahren ist umstritten.
Gehypte Forschung: Neue Fragezeichen hinter selbstheilenden Gentechnik-Embryos und plastikfressenden Raupen zeigen einmal mehr: Der Zweifel ist der Vorhof zum Tempel.
Ist das Sterben künftig wirklich nur noch ein ziemlich kompliziertes Problem für Ingenieure? Sehr erfolgreiche Unternehmer stecken viel Geld in die Frage nach dem ewigen Leben. Es geht aber um mehr.
Nein zur Änderung des Embryonenschutzgesetzes, aber ein kontrolliertes Ja zu Genveränderungen von Menschen. Ein langjähriges Mitglied des Ethikrates sieht Chancen für die Zukunft der neuen Biotechniken.
Genforscher sollen auch in Deutschland an Embryonen forschen dürfen, fordern Mitglieder der Nationalakademie. Wackelt jetzt das Embryonenschutzgesetz?
Das amerikanische Unternehmen Editas Medicine will mit neuer Gentechnik schlimme Krankheiten heilen. Nun haben Richter eine wegweisende Entscheidung getroffen. Betroffen sind auch andere.
In der Landwirtschaft gibt es ernste Sorgen um Ernten und Böden. Die Bauern ringen um Antworten.
Lange wurde über Agrarminister Schmidt gesagt, er wisse nicht, was er eigentlich wolle. Jetzt hat er einen Plan vorgestellt: Mit Lehrern, Tierwohl - und Start-Ups.
Forscher suchen nach neuen Wegen, dem HI-Virus beizukommen. Auf der Welt-Aids-Konferenz geben sie eine neue Strategie aus.
Die neue Methode des Genom-Editierens verspricht nichts weniger als eine biomolekulare Revolution. Was wird dann aus dem Embryonenschutzgesetz? Der Ethikrat übt sich in Pragmatismus.
Der Bevölkerungsschub macht eine Industrialisierung der Landwirtschaft nötig – so heißt es. Darauf hofft auch Bayer, wenn es den Saatgutkonzern Monsanto kaufen will. Doch die Grenzen werden schon sichtbar.