Wie viel online soll es sein?
Was bleibt von der Online-Hauptversammlung, wenn die Pandemie vorüber geht? Die Sonderregelung läuft Ende des Jahres aus. Dann gilt wieder Präsenzpflicht, falls vorher kein neues Gesetz kommt.
Was bleibt von der Online-Hauptversammlung, wenn die Pandemie vorüber geht? Die Sonderregelung läuft Ende des Jahres aus. Dann gilt wieder Präsenzpflicht, falls vorher kein neues Gesetz kommt.
Eine Studie des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik in Frankfurt zeigt: Musik hilft Menschen durch die Krise. „Musikhören und Musikmachen bieten dabei unterschiedliche Bewältigungspotenziale.“
Nicht wenige haben in der Corona-Zeit ihre Beiträge weiter gezahlt, obwohl kein Training möglich war. Nun wartet manch einer auf Erstattung oder ärgert sich über Vertragsverlängerungen.
„Wir sind auf dem falschen Kurs“, sagt der Chefberater der amerikanischen Regierung für die Virus-Bekämpfung. Dass viele Bürger sich nicht impfen lassen wollten, sei „sehr frustrierend“.
Der Staat will seine Bürger vor allen Gefahren schützen. In der Corona-Pandemie hatte das seine Berechtigung. Jetzt sollten sie aber schleunigst wieder selbst Verantwortung übernehmen.
In NRW gilt eine höhere Corona-Warnstufe. Der Bundestag berät über Katastrophenschutz. Und der Weltklimarat bereitet die Veröffentlichung seines neuen Berichts vor. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z. Frühdenker.
Baden-Württembergs Ministerpräsident verleiht den Verdienstorden des Landes, doch die Liste der Geehrten scheint aus der Zeit gefallen: Nicht einer ist dabei, weil er sich in der Corona-Krise verdient gemacht hat.
Der Bau von Brücken, Straßen und Schulen dauert meist ewig. Doch schon die Corona-Pandemie hat gezeigt: In Krisenzeiten geht alles viel schneller. Das wird auch bei der Flutkatastrophe der Fall sein.
Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) hat Einschränkungen für Nicht-Geimpfte ins Spiel gebracht und damit Kritik und Skepsis ausgelöst – auch in der eigenen Partei.
Weil die Corona-Zahlen weiter steigen, will der CSU-Vorsitzende an die Quarantäne-Regeln für Reiserückkehrer. Immer mehr Länder wollen derweil die nächste Ministerpräsidentenrunde vorziehen.
Stadtautobahn teurer, Staus anderswo länger – und sehr viel Unverständnis über die Westler, die zur Eröffnungsfeier drängen: Wie Tokio mit den Olympischen Spielen ringt.
Immer mehr Franzosen gehen gegen den Impfpass und eine vorgebliche „Gesundheitsdiktatur“ des Präsidenten auf die Straße. Dabei zeigen sie eine bedenkliche Staatsfeindlichkeit.
Das Coronavirus raubt dem SV Darmstadt 98 zum Saisonauftakt der zweiten Bundesliga die Kraft, um gegen Regensburg bestehen zu können. Auch die nächsten Spiele dürften schwierig werden.
Politiker raten angesichts steigender Corona-Zahlen eindringlich zur Impfung – und drohen mit Einschränkungen im Alltag. Selbst eine Impfpflicht wird diskutiert, doch Armin Laschet spricht sich klar dagegen aus.
Bei einem Konzert in Augsburg macht Helge Schneider seinem Ärger über die Gastronomiemitarbeiter Luft, die das Publikum bedienen – und verlässt die Bühne. Die Aktion könnte zu einem Rechtsstreit führen.
In Hessen haben sich nach Angaben des RKI binnen 24 Stunden 187 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Damit ändert sich die Sieben-Tages-Inzidenz kaum. Frankfurt kann noch nicht lockern.
Immer neue Varianten von SARS-CoV-2 grassieren und lassen die Pandemie nicht enden, obwohl immer mehr Menschen geimpft sind. Forscher mühen sich, die nächsten Mutationen vorherzusagen. Warum gelingt das nicht?
Zehntausende haben in Brasilien erneut für die Amtsenthebung und gegen die Corona-Politik des rechtsextremen Präsidenten Jair Bolsonaro demonstriert. Kundgebungen waren in mehr als 400 Städten angekündigt.
Maximilian Schachmann hatte dem Projekt Olympiamedaille seine ganze Saison untergeordnet. Doch einen Tag vor dem Rennen des Jahres wurden er und seine Teamkollegen nach einem Corona-Fall in ihren Hotelzimmern eingesperrt.
Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut Robert Koch-Institut jetzt bei 13,8, am Vortag hatte sie bei 13,6 gelegen. Angesichts der steigenden Fallzahlen fordern die Kommunen einen Plan, wie sich Deutschland der vierten Welle der Pandemie stellen will.
Seine Gegner werfen dem brasilianischen Präsidenten vor, für den extrem schweren Verlauf der Pandemie im Land verantwortlich zu sein. Die Zustimmungswerte für den rechtsextremen Staatschef sind auf dem Tiefpunkt.
Es könne dazu kommen, dass Restaurantbesuche selbst für getestete Ungeimpfte nicht mehr möglich seien, so Braun. Er befürchtet für den September 100.000 Neuinfektionen täglich.
In mehreren französischen Städten protestieren Menschen gegen die Corona-Politik der Regierung. In Paris kommt es zu Ausschreitungen und Festnahmen. Erst am Freitag hatte das Parlament die Schutzmaßnahmen verschärft.
Gegner der Corona-Maßnahmen demonstrieren am Samstag in Kassel, die Veranstaltung wurde im Vorfeld durch die Stadt verboten. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot präsent.
Die Zahl der Neuinfektionen bestimmte in den vergangenen Monaten den Alltag. Damit soll nun Schluss sein. Doch die neuen Pläne der Regierung gehen Wissenschaftlern nicht weit genug – denn Entscheidendes wurde in Deutschland versäumt.
Ungarns Ministerpräsident sucht weiter die Konfrontation mit der EU: Im Streit über das umstrittene Gesetz zum Schutz der Kinder will er keine Bedingungen hinnehmen – lieber verzichtet er auf Corona-Wiederaufbauhilfen.
In Frankreich sind zahlreiche Gegner der geplanten Corona-Impfpflicht für das Gesundheitspersonal auf die Straße gegangen. Die Teilnehmer protestierten auch gegen den Gesundheitspass, der Aufschluss über eine Impfung oder einen Negativtest gibt.
Die Inzidenz bleibe wichtig, aber sie sollte mit der Lage in den Krankenhäusern verknüpft werden, sagt die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Die SPD weiß die Mainzer Regierungschefin hinter sich.
Starkoch Alfons Schuhbeck muss für sein Imperium Insolvenz anmelden. Corona sei schuld. Doch es ist nicht der erste wirtschaftliche Fehltritt des Unternehmers.
Bei Protesten gegen den Corona-Lockdown in Sydney ist es am Samstag zu Zusammenstößen mit der Polizei gekommen. Protestierende bewarfen die Sicherheitskräfte mit Flaschen und Blumentöpfen.
Zugführer, Grenzbeamte und Feuerwehrleute in England, die Kontakt zu Corona-Infizierten hatten, müssen sich nun täglich testen lassen, statt in Quarantäne zu gehen. Die britische Regierung sieht sich dazu wegen massiver Personalausfälle gezwungen.
Angesichts der Krisen in Jordanien, in der Türkei und in Libanon geraten syrische Flüchtlinge unter enormen Druck. Aber eine sichere und würdevolle Rückkehr in ihr Heimatland ist unter der Herrschaft von Assad nicht möglich.
Der Bundesarbeitsminister beziffert die Ausgaben für das Kurzarbeitergeld während der Corona-Krise seit Anfang vergangenen Jahres mit 38 Milliarden Euro. Rücklagen aus guten Arbeitsmarktzeiten seien voll eingesetzt worden.
Sie sind die Vorreiter der Globalisierung: deutsche Geschäftsleute im Ausland. Impfungen bekommen sie dort aber keine, nicht mal, wenn der Arbeitgeber dafür zahlt. Nun machen Deutsche in Vietnam in einem Brandbrief ihrem Ärger Luft.
Trotz Corona gehen zurzeit mehr Türen auf als zu in der Frankfurter Geschäftswelt: Anbieter von Bio-Lebensmitteln und Möbeln expandieren, die Modewelt setzt auf Luxus und Naturstoffe.
Beunruhigung im Osten Australiens. New South Wales, der bevölkerungsreichste Bundesstaat des Landes, meldete am Samstag über 160 Corona-Infektionen.