Der Feind im eigenen Browser
Beliebte Chrome-Erweiterungen spionieren Millionen Nutzer aus. Von Werbe-Blockern bis zu KI-Assistenten: Hunderte Apps greifen illegal den Browserverlauf ab. Die Spuren führen zu großen Datenhändlern.
Der Online-Betrüger Chen Zhi wurde mit Sklavencamps zu einem der reichsten Menschen der Erde. Jetzt ist er verhaftet. Und die Welt erhält Einblick in ein perfides System, das ein halbes Land finanziert.
Beliebte Chrome-Erweiterungen spionieren Millionen Nutzer aus. Von Werbe-Blockern bis zu KI-Assistenten: Hunderte Apps greifen illegal den Browserverlauf ab. Die Spuren führen zu großen Datenhändlern.
Das Bundesverfassungsgericht stärkt die Pressefreiheit: Medien dürfen bei Verdacht auf „allgemeinschädliche Wirtschaftsstraftaten“ Namen nennen. Der „Spiegel“ setzt sich mit seiner Beschwerde im Wirecard-Skandal durch.
Anthropic sagt, China habe seine KI-Technologien für einen Hacking-Angriff missbraucht – ohne nennenswerte menschliche Beteiligung.
UN-Generalsekretär Guterres spricht von einem „wichtigen Meilenstein“. Menschenrechtsgruppen und Tech-Konzerne hingegen warnen vor Missbrauch und Einschränkungen der Meinungsfreiheit.
Der „schwerste Cybervorfall in der britischen Geschichte“ hat den Autokonzern mehr als sechs Wochen komplett lahmgelegt. Prominente Hackerangriffe häufen sich.
Ermittlern ist ein Schlag gegen falsche Finanzseiten im Netz gelungen. Das sind die Hintergründe der Operation.
Die Trump-Regierung und ihre Verbündeten im Kongress wollen Kaperbriefe im Internet verteilen, um Cyberkriminalität zu bekämpfen. Der jetzige Entwurf würde jedoch das global geteilte Internet destabilisieren.
Industriespionage, Sabotage, Datendiebstahl: In einer Umfrage berichten 87 Prozent der Unternehmen von Angriffen – analog und digital. Der Schaden wird auf rund 289 Milliarden Euro geschätzt.
Privatanleger verlieren Millionen auf dubiosen Handelsplattformen im Internet. Ein aktueller Fall zeigt, dass sich der lange Atem für Ermittler durchaus auszahlt.
Einem Bericht zufolge haben die Täter vergangene Woche die Daten von zehntausenden UBS-Bankangestellten gestohlen. Der Zugriff sei mittlerweile gestoppt worden.
Das Lagebild zur Cyberkriminalität macht deutlich, dass die Angriffe aus dem Ausland steigen – auch aus politischen Motiven. Innenminister Dobrindt will aufrüsten.
Die Sicherheitsbehörden in Deutschland sollen mehr Befugnisse erhalten, um Cyberkriminelle zu überführen. Während die Zahl der aus dem Inland verübten Straftaten zuletzt gesunken ist, stieg jene aus dem Ausland an.
Mit einer der größten Polizeioperationen gegen Onlinekriminelle haben die Behörden ein Cybercrimenetzwerk ausgeschaltet. Und nun?
Die ehemalige Staatsanwältin Anne Brorhilker fordert an der Universität Frankfurt mehr Aktivität im Kampf gegen Wirtschaftskriminalität. Bisher schaut der Staat dem Verbrechen fast ohnmächtig zu.
China und Thailand sagen der Cyberkriminalität den Kampf an. Auslöser ist die Entführung eines chinesischen Schauspielers, der online Menschen um ihr Geld bringen sollte – eine verbreitete Masche.
Trotz der spektakulären Pleite seines Immobilienkonzerns schwelgte der österreichische Unternehmer René Benko weiter in Saus und Braus. Damit dürfte es jetzt vorbei sein.
Braucht das deutsche Wissenschaftssystem ein zentrales Sicherheitsnetz, um Cyberkriminalität oder Spionage gewachsen zu sein – und wie sollte es aussehen? Die Meinungen gehen auseinander.
Es handele sich um einen „schwerwiegenden IT-Sicherheitsvorfall“, teilt das US-Finanzministerium mit. China weist die Vorwürfe als Falschinformationen „zu politischen Zwecken“ zurück.
Die berüchtigte Hackerarmee aus Nordkorea hat wieder zugeschlagen. Ziel des digitalen Raubzugs war dieses Mal eine Krypotwährungsbörse in Japan.
Ein in Deutschland lebender Hacker soll zahlreiche Cyberangriffe ermöglicht haben, um damit Russland zu unterstützen. Hessische Ermittlungsbehörden hatten den Verdächtigen seit längerem im Fokus und nahmen den Mann nun fest.
In einem internationalen Großverfahren ist den Strafverfolgungsbehörden abermals ein Schlag gegen Cyberkriminelle gelungen. Diesmal standen sogenannte „Stresser“-Dienste im Mittelpunkt, mit denen DDoS-Angriffe auch ohne tiefergehende technische Fähigkeiten möglich gewesen sind.
Ransomware ist ein milliardenschweres Problem. Heute vor ziemlich genau 35 Jahren fing alles an – mit Disketten, 189 Dollar Lösegeld und einem Briefkasten in Panama.
Rechner und Smartphone sind angreifbar. Gegen Datendiebstahl und Schadprogramme helfen einfache Maßnahmen und ein wenig Vernunft.
Ein großer Datenvorfall bei dem Netzwerk erregte weltweit Aufsehen: mehr als eine halbe Milliarde Betroffene, Tausende Klagen allein in Deutschland. Für die gibt es nun eine höchstrichterliche Klärung.
Im Streit um Schadenersatzansprüche gegen Facebook urteilt der BGH zugunsten betroffener Nutzer. Die Leitentscheidung ist für Tausende anhängige Verfahren vor deutschen Gerichten von Bedeutung.
In der mündlichen Verhandlung teilt der BGH mit, dass nach seiner vorläufigen Einschätzung von dem Datendiebstahl betroffene Nutzer Anspruch auf Schadenersatz gegen Meta haben könnten.
In seinem Büro und in seinem Privathaus hatte der leitende Inspektor für Wirtschaftskriminalität mehr als 20 Millionen Euro versteckt. Noch immer wird das Geld gezählt, das aus dem Kokainschmuggel stammen soll.
Hackerbanden und Darknet-Händler sollen Online-Services genutzt haben, um Geld aus illegalen Geschäften in Kryptowährungen und wieder zurück zu wechseln. Jetzt haben Ermittler deren Server abgeschaltet und Nutzerdaten gesichert.
Als Gisèle P. erfuhr, dass ihr Mann sie betäubt und fremden Männern ausgeliefert hatte, brach für sie eine Welt zusammen. Doch jetzt steht ihr Vergewaltiger mit 50 Mittätern vor Gericht und P. drängt mit neuer Kraft an die Öffentlichkeit.
Spionage, Sabotage und Datendiebstahl verursachen in der deutschen Wirtschaft Rekordschäden über 267 Milliarden Euro. Die Volksrepublik entwickelt sich zum Standort Nummer Eins für die Angreifer – noch vor Russland.
Mit Ransomware soll die Hacker-Gruppe „Radar/Dispossessor“ Unternehmen erpresst haben. Deutsche Ermittler haben nach eigenen Angaben nun zwölf mutmaßliche Täter identifiziert und Server beschlagnahmt.
Die Anzahl der Betrugsfälle durch Cyberkriminalität nimmt laut Europol weiter zu. Im Visier der häufig jungen Täter stehen kleine und mittelgroße Betriebe, aber auch Jugendliche. Ihre Methoden werden dabei immer ausgefeilter.
Die Staatsanwaltschaft Bielefeld sichert mehr als zehn Millionen Euro aus dem Vermögen der seit Jahren flüchtigen One-Coin-Betrügerin Ruja Ignatova – für Anleger aus Ostwestfalen-Lippe.
Wie Apple sein System der Künstlichen Intelligenz gegen Datendiebstahl abschottet.
Die Ermittlungsbehörden sind nicht blind, wenn es um die Bekämpfung von Kriminellen im virtuellen Raum geht. Mit der „Operation Endgame“ ist ihnen ein empfindlicher Schlag gegen kriminelle Netzwerke gelungen.
Bei einem internationalen Polizeieinsatz seien sechs der wichtigsten Schadsoftware-Gruppen vom Netz genommen worden, teilten die Behörden mit. Die Software diente der Erpressung von Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen und Privatpersonen.