Bürgervoten mit Hindernissen
In Hessen scheitern Bürgerbegehren immer wieder an formalen Fehlern und Formulierungen. Der Gesetzgeber ist gefordert, Abhilfe zu schaffen.
In Hessen scheitern Bürgerbegehren immer wieder an formalen Fehlern und Formulierungen. Der Gesetzgeber ist gefordert, Abhilfe zu schaffen.
Bei einem Bürgerentscheid in Eltville hat sich eine Mehrheit dafür ausgesprochen, dass die Kleinstadt eigene Waldflächen für Windräder zur Verfügung stellen soll. Weitere Kommunen im Rheingau könnten folgen.
Bürger entscheiden am Sonntag, ob in der Rheingaugemeinde Windräder aufgestellt werden können.
Bereicherung oder Beeinträchtigung, realistisch oder irreführend? In Eltville streiten die Bürger über den Bau eines Windparks. Gegner und Befürworter haben sich jetzt bei einem Ortstermin getroffen.
In Eltville wird über Windparks gestritten. Eine Frage ist, ob für die Rotoren Bäume fallen dürfen.
Als einziger Anlieger des Taunuskamms Winterstein hat sich Friedberg noch nicht für einen Partner zum Bau von Windrädern entschieden. Der neue Bürgermeister bringt nun die Stadtwerke ins Spiel.
In Eltville im Rheingau können die Bürger bald entscheiden, ob im Stadtwald Windräder stehen sollen. Nun werfen sich Befürworter und Gegner gegenseitig unrealistische Darstellungen vor - und debattieren über Kamerawinkel und Perspektiven.
Der Bedarf an Energie wächst unaufhaltsam. Ein Großteil davon wird bald aus regenerativen Quellen stammen. Aber wie speichert man den Strom in großen Mengen, um gefährliche Schwankungen im Netz zu vermeiden?
Nicht nur finanziell wird es ein kompliziertes Jahr für den Rheingau-Taunus-Kreis. Es wird auch schwieriger, Wohnungen für Flüchtlinge zu finden. Und im Rheingau hat man Angst vor Brachflächen.
In fünf Wochen wird in Eltville über die Nutzung der Windenergie im Stadtwald abgestimmt. Gegner des Projekts sorgen sich um das Landschaftsbild. Die Stadt begnügt sich mit zwei Veranstaltungen zur Aufklärung.
Trotz neuer Rekorde hinkt der Ausbau der Windkraft an Land den politischen Zielen hinterher. Zwei Verbände erklären, warum.
Das Regierungspräsidium Darmstadt meldet Erfolge bei der schnelleren Genehmigung von Windkraft-Anträgen. Bis zu 30 Fachbehörden müssen gefragt werden.
Bisher werden die höchsten Netzentgelte in jenen Gegenden gezahlt, in denen es die meisten Windräder gibt. Das soll sich nun ändern. Ein bisschen zumindest.
Anders als in Eltville wird es in der Nachbarstadt Oestrich-Winkel vorerst kein Vertreterbegehren geben, um einen Bürgerentscheid zu initiieren. Windpark-Befürworter sollen nach Willen von CDU und FDP den Entscheid selbst anstoßen.
Die Regionalplanung erlaubt den Bau von Windkraftanlagen im Spessart. Dagegen machen nun zwei Bürgerinitiativen mobil. Währenddessen fürchten Bewohner aus Bad Orb und Biebergemünd um den Wert ihrer Häuser.
BASF-Chef Martin Brudermüller über die Misere der europäischen Windkraft-Industrie. Und eine Warnung im Umgang mit Fernost.
Die Bundesrepublik zahlt Geld für die Speicherung überschüssigen Ökostroms im Ausland – und kauft ihn dann teuer zurück. Wie kann das sein?
Digitale Verfahren, kurze Fristen und standardisierte Prüfungen: So wollen Bund und Länder künftig schneller neue Wohnungen, Brücken, Windkraftanlagen und Mobilfunkmasten bauen.
Der Rückzug des dänischen Energiekonzerns Ørsted aus zwei großen Windparkprojekten im Meer ist ein herber Dämpfer für die amerikanische Klimapolitik. Es könnte nicht der letzte bleiben.
Windräder, Solaranlagen, Wärmepumpen: Die EU-Kommission will mehr heimische Produktion. Dem EU-Parlament geht das nicht weit genug.
Die Internationale Energieagentur ist überzeugt: „Der Übergang zu sauberer Energie findet weltweit statt und ist unaufhaltsam.“ Angesichts der enormen Investitionen in LNG warnt sie vor Überkapazitäten.
Die von Friedberg beauftragten Gutachter erachten die vier geprüften Angebote für den Windpark auf dem Taunuskamm Winterstein als nachvollziehbar. Die ABO Wind AG bietet die höchste Pacht.
In Hessen ist die Zahl der neuen Windräder deutlich gewachsen. In den ersten neun Monaten des Jahres gingen 32 Anlagen in Betrieb.
In Norwegen protestiert die Minderheit der Sami gegen Windkraftanlagen. Ein Gericht erklärte diese vor Jahren für illegal. Doch sie stehen immer noch.
Pro oder kontra Windräder: Eltviller Stadtverordnete ebnen den Weg für einen Bürgerentscheid im Februar. Vor acht Jahren war ein ähnlicher Entscheid gescheitert.
Nach einem Bürgerentscheid zur Windenergie in Niedernhausen müssen die entstandenen Gräben in der Bürgerschaft schnell wieder zugeschüttet werden.
In den Magneten von Windrädern ist jede Menge Neodym verbaut, durch dessen Abbau Radioaktivität freigesetzt wird. Eine kritische Lebenszyklus-Analyse deutscher Radioökologen.
Bayern gefällt sich in der Rolle des Musterlandes. Jedoch: In München wird wenig gebaut, Verkehrsprojekte kommen viel zu spät, und die Windräder drehen sich nicht.
In Niederhausen wird am Tag der hessischen Landtagswahl auch entschieden, ob dort Windräder gebaut werden sollen.
2015 sollten die Eltviller über Windkraftanlagen entscheiden. Damals wurde das Quorum nicht erfüllt. Jetzt will die SPD einen neuen Anlauf nehmen.
Schon im nächsten Jahr will der Dienstleistungskonzern Wisag seine Kohlendioxid-Emissionen weitgehend auf null gesenkt haben. Den Strombedarf sollen dann eigene Windräder decken.
Der geplante Börsengang ist für den Rüstungszulieferer Renk der nächste logische Schritt auf dem Wachstumspfad. Seine Getriebe liefert das Unternehmen nicht nur an das Militär.
Wer kein Haus hat oder kein Geld für eine Solaranlage auf dem eigenen Dach, kann bei Energiegenossenschaften fündig werden. Und ein Windrad erscheint einem Bürger umso schöner, wenn es auch seines ist.
Bis sich Windräder auf dem Winterstein in der Wetterau drehen, vergehen noch Jahre. Doch Genossenschaften bereiten sich schon auf die Bürgerbeteiligung vor. Derweil warten alle auf Friedberg.
Die Energiewende wird ein Erfolg, wenn die Bürger von lokaler Energiegewinnung etwa durch Windräder unmittelbar profitieren, sagt Deutschlands bekanntester Kreis-Klimaschutzmanager. Im Interview gibt er Praxistipps.
Sie können alles außer Energie verschwenden: Der Rhein-Hunsrück-Kreis macht in vielen kleinen Ortschaften vor, wie sich Klimaschutz in Deutschland ohne Jammern umsetzen lässt. Eine Ortsbegehung.