Streik im Advent
Wenn es nach Vertretern der Gewerkschaft Verdi geht, sollen im Advent bei Amazon „die Weihnachtspakete liegen bleiben.“ So sollen Tarifverträge für die Mitarbeiter durchgesetzt werden.
Wenn es nach Vertretern der Gewerkschaft Verdi geht, sollen im Advent bei Amazon „die Weihnachtspakete liegen bleiben.“ So sollen Tarifverträge für die Mitarbeiter durchgesetzt werden.
Die Gewerkschaft Verdi will Amazon daran hindern, alle Weihnachtspakete rechtzeitig auszuliefern. Grund für den angedrohten Streikt ist der festgefahrene Tarifkonflikt. In den schaltet sich nun auch die Kanzlerin ein.
Karstadt war im Frühjahr aus der Tarifbindung ausgestiegen, um künftige Lohnerhöhungen nicht zahlen zu müssen. Jetzt hat der Protest der Gewerkschaft offenbar Erfolg.
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi piesackt Amazon. Sie will mit Streiks einen Tarifvertrag erstreiten. Doch der Online-Versandhändler bleibt hart.
Am Freitag und Samstag könnten Kunden vor langen Kassenschlangen oder vor verschlossenen Türen stehen, wenn sie bei Karstadt einkaufen möchten: Viele Beschäftigte wollen streiken. Sie wollen wieder eine Tarifbindung - und mehr Sicherheit für die Zukunft.
Die Bank of England lockert ihre Geldpolitik weiter, dafür will Amerika die Bankenregeln mehr verschärfen als Europa. In Japan steigen die Preise weiter an.
Rund 2000 Geldkuriere im Warnstreik: Drei Milliarden Euro bringen die Boten normalerweise jeden Tag von A nach B. Selbst verdienen sie jedoch nur ein kleinen Bruchteil dessen.
Um Auswüchse in tariffreien Branchen zu verhindern, muss ein Mindestlohn her, sagen Gewerkschafter. Wissenschaftler, die nicht grundsätzlich gegen eine solche Lohnuntergrenze sind, halten sie aber in der Höhe für gefährlich, in der sie die SPD in Berlin durchsetzen will.
500 neue Flugbegleiter will die Deutsche Lufthansa AG einstellen. Doch bei den neuen Stellen handelt es sich um saisonal befristete Teilzeitjobs. Und das stößt auf Kritik.
Sie war einmal die Chefin, dann nur noch Vize-Chefin, dann Schlecker-Frau. Dann arbeitslos. Heute sagen die Enkel: „Oma, erzähl mal!“ Und Margit hat viel zu erzählen.
Verdi kämpft für höhere Löhne bei Amazon. Die Gewerkschaft fordert Löhne, wie sie im Einzel- und Versandhandel üblich sind, Amazon aber sieht sich als Logistiker. Dort wird weniger gezahlt.
In der Kreativwirtschaft spannen viele Unternehmen selbständige Freelancer in ihre Projekte ein. Wie leicht die Freien auf Gehaltsforderungen sitzen bleiben können, zeigt das aktuelle Beispiel Pixomondo. Kein Einzelfall, wie Anja Willmann berichtet. Sie kümmert sich bei Connexx.av um Freie in der Medienwirtschaft.
Karstadt geht es nicht gut. Deshalb hat das Unternehmen sich aus den Gehaltstarifen verabschiedet. Das will die Gewerkschaft nicht. Von Montag an wird wieder verhandelt.
Im Tarifkonflikt des Einzelhandels hat Verdi die Möbelkette Ikea bestreikt. Mehr als 500 Beschäftigte aus ganz Deutschland versammelten sich am Freitag vor der Unternehmenszentrale in Wallau.
Die Mitarbeiter des Internetversandhändlers Amazon haben am Donnerstag die Arbeit niedergelegt, um höhere Löhne zu fordern. Der Streik soll noch bis Samstag dauern.
Der Bad Homburger Konzern kauft überraschend 43 Kliniken von der Rhön AG. Die Aktien steigen und Verdi sorgt sich um die Beschäftigten.
Sonn- und Feiertagsarbeit in hessischen Callcentern, Videotheken und Brauereien ist nach derzeitiger Gesetzeslage unrechtmäßig. Dies hat der VGH in Kassel entschieden.
Deutsche Bank-Vorstandschef Jürgen Fitschen bleibt bis 2017 im Amt. Das hatte sich nach F.A.Z-Informationen auch sein Chef-Kollege Anshu Jain gewünscht.
Der Finanzminister will keine höheren Steuern, er fürchtet Abwanderungen. Die HRE will ihren Sargnagel Depfa verkaufen. Die Gamescom verzeichnete eine Rekord-Besucherzahl.
Seit Monaten wird beim Internet-Versandhändler Amazon immer wieder gestreikt. Doch richtig vorwärts geht es nicht. Der Konzern lässt die Streikenden anscheinend ins Leere laufen.
Nach dem Streiktag am Freitag wollte Amazon eine Zusatzschicht für die liegen gebliebenen Pakete ansetzen - also beschlossen die Mitarbeiter spontan noch einen Streiktag.
Zum Auftakt von Tarifrunden fallen für gewöhnlich deutliche Worte. Auch bei den Gesprächen in der Zeitungsbranche stehen sich Journalisten-Gewerkschaft und Verleger uneins gegenüber.
Nach den Amazon-Beschäftigten in Leipzig streiken nun auch deren Kollegen in Osthessen erneut. Sie fordern einen Tarifvertrag. Bislang bewegt sich das Unternehmen allerdings nicht.
Ein Jahr nach der Insolvenz: Fast die Hälfte der 1900 Mitarbeiter, die Neckermann vor der Pleite am Stammsitz noch hatte, hat mittlerweile eine neue Stelle gefunden.
Die Afrikaner sind über Italien nach Deutschland gekommen. Sie schlafen in einer Kirche in Hamburg. Wie ihre Zukunft aussieht, ist ungewiss. Offiziell gibt es keine Kontakte zu den Behörden.
Wie geht es weiter mit Praktiker? Der vorläufige Insolvenzverwalter will möglichst viele Arbeitsplätze sichern. Die Gewerkschaft Verdi wirft dem Management schwere Fehler vor. Rabattschlachten seien die falsche Strategie gewesen.
Die Baumarktkette Praktiker hat Insolvenz angemeldet. Schluckt womöglich ein großer Konkurrent das Unternehmen? Der Obi-Mutterkonzern Tengelmann winkt schon mal ab – zum vierten Mal.
Die Fronten zwischen Amazon und Verdi sind verhärtet. Daher wird seit Montagmorgen erstmals zwei Tage am Stück gestreikt. Betroffen sind die Lager in Leipzig und Bad Hersfeld.
Karstadt steckt weiter in der Krise. Trotzdem will der Warenhauskonzern an seiner Umbaustrategie festhalten, ja sogar das Tempo beschleunigen. Wer künftig an der Spitze des Konzerns stehen soll, wurde aber in der Aufsichtsratssitzung nicht geklärt.
Die darbende Warenhauskette braucht einen neuen Chef. Die Gewerkschaft Verdi will, dass nun die gesamte Sanierungsstrategie geändert wird. Und vor allem die Tarifbindung beibehalten wird.
Die Versicherungen haben einen neuen Tarifvertrag für die Innendienst-Mitarbeiter. Die Gehälter steigen in zwei Jahren um rund 5,4 Prozent.
Die Arbeitnehmervertreter der Warenhauskette demonstrieren - sie wollen, dass der Investor Berggruen mehr tut. Der beschimpft die Gewerkschaft Verdi. Worum es in dem Streit geht.
Soviel Geld wie im Einzelhandel üblich soll der amerikanische Amazon-Konzern seinen deutschen Mitarbeitern zahlen, verlangt die Gewerkschaft Verdi. Der Konzern will das nicht - nun gibt es die nächsten Streiks.
Wieder legen Beschäftigte des größten deutschen Amazon-Standortes in Bad Hersfeld die Arbeit nieder. Die Streikenden wollen mit Politikern ins Gespräch kommen und ihre Sicht der Dinge beim Internet-Versandhandelsriesen schildern.
Der Tarifstreit im Einzelhandel ist diesmal heftiger als sonst. Es geht nicht nur ums Geld, sondern auch um den Manteltarifvertrag. Bei Karstadt soll die Belegschaft einmal mehr verzichten.
Mit der Kritik an den Arbeitsbedingungen des Online-Händlers ist es nicht getan. Amazon verordnet nicht nur seinen Mitarbeitern, sondern der ganzen Welt absolute Effizienz. Wie konnte das passieren?