Streikende wollen Schaden anrichten - aber in Maßen
Am Frankfurter Flughafen geht es trotz des massiven Verdi-Warnstreiks vergleichsweise entspannt zu. Die Passagiere sind vorgewarnt, die Beschäftigten treten für ihre Ziele ein.
Am Frankfurter Flughafen geht es trotz des massiven Verdi-Warnstreiks vergleichsweise entspannt zu. Die Passagiere sind vorgewarnt, die Beschäftigten treten für ihre Ziele ein.
Am Donnerstag bestreikt die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi das Frankfurter Luftdrehkreuz. Die Lufthansa streicht vorsorglich 600 Verbindungen. Fluggäste haben keinen Anspruch auf eine direkte Entschädigung.
Verdi macht im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes Druck. Warnstreiks an Flughäfen behindern den Luftverkehr. Vor allem in Frankfurt und München sind die Auswirkungen massiv.
Kein Bus, keine Straßenbahn, verwaiste Kindertagesstätten: Die Warnstreiks von Verdi machen sich in Mittelhessen und im Rhein-Main-Gebiet bemerkbar. Und am Donnerstag soll der Frankfurter Flughafen elf Stunden lang bestreikt werden.
Verdi weitet den Tarifstreik aus: Für Donnerstag hat Verdi zu einem Warnstreik am Flughafen in Frankfurt aufgerufen. Auch am Dienstag und Mittwoch werden Pendler in vielen Teilen Hessens vergeblich auf Bus oder Bahn warten.
In mehreren Städten setzen sich Bus- und Bahnfahrer nicht hinters Steuer, sondern legen ihre Arbeit nieder. Auch Kitas sind vom Warnstreik im öffentlichen Dienst betroffen. In Südhessen sind drei Streikende von einem Bus angefahren worden.
Im Tarifstreit lässt die Gewerkschaft Verdi die Muskeln spielen und ruft zum Stillstand bei Bussen und Bahnen, in Krankenhäusern und Kitas auf. Sorgen machen sich die Abiturienten.
Die Gewerkschaften lassen die Muskeln spielen: Im Tarifstreit will der öffentliche Dienst in hessischen Kommunen die Arbeit niederlegen. Lange Staus und Verspätungen drohen, auch Müllabfuhr und Kindergärten wollen protestieren.
Der BDI-Präsident Ulrich Grillo ist bisher wenig angetan von der Arbeit der Bundesregierung. Der Industriestandort Deutschland falle zurück bei Investitionen und Innovationen.
Zumindest für die nächsten Tage plant die Gewerkschaft im Zusammenhang mit dem Tarifstreit beim Sicherheitspersonal keine weiteren Streiks. Weitere Streiks drohen aber von Seiten der Lufthansa-Piloten.
Nach dem heftigen Warnstreik der Sicherheitsleute am Frankfurter Flughafen wird nun wieder verhandelt. Die Arbeitgeber gehen mit einem aufgestockten Angebot in die fünfte Runde.
Am Freitag hat ein Streik der bei Verdi organisierten Sicherheitskräfte zu einem Chaos am Frankfurter Flughafen geführt - nun entschuldigt sich die Gewerkschaft abermals. „Mit diesem Ausmaß haben wir nicht gerechnet“, heißt es.
Die Luft ist stickig, die Stimmung gereizt, viele Flüge sind abgesagt: Am Frankfurter Flughafen streikt das Sicherheitspersonal. Abgefertigt wird nur noch, wer dort umsteigen muss.
Hessen scheint finanzpolitisch auf dem Pfad der Tugend zu wandeln. Es baut aber auf niedrige Zinsen, eine brummende Wirtschaft und eine Begrenzung der Gehaltszuwächse der Beamten. Die Stunde der Bewährung hat Schwarz-Grün noch vor sich.
Kurz vor den Gesprächen über einen neuen Tarifvertrag hat Karstadt-Eigentümer Berggruen Unterstützung der Gewerkschaften angemahnt. Der Feind sitze nicht drinnen, sagte Berggruen.
Eine tolle Rolle für Gérard Depardieu: Der Dirigent Bertrand de Billy und der Regisseur Keith Warner sprechen über Verdis Oper „Falstaff“, die am Sonntag in Frankfurt Premiere hat.
Die SPD wollte sich mit den Gewerkschaften aussöhnen. Die Union hatte nichts dagegen. Also einigte man sich darauf, dass manche Leute früher als bisher in Ruhestand gehen können. Doch die Einigkeit ist längst dahin.
„La Traviata“ einmal anders: Auf einer zweigeteilten Bühne verschränken sich die Zeitebenen. Die Ausstattung ist auf das Nötigste beschränkt. Zu sehen in Mainz, wo es zur Premiere viel Beifall gab.
Frank Bsirske, der Vorsitzende der Gewerkschaft Verdi, will keine Ausnahmen beim geplanten Mindestlohn. Nur eine einheitliche Regelung könne Lohndumping verhindern.
Die Gewerkschaft Verdi verlangt von Amazon, Mitarbeitern mehr zu zahlen. In der Belegschaft formiert sich nun Widerstand gegen die andauernden Streiks.
Verdi lässt im Streit um höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen bei Amazon nicht locker. Künftig sollen Mitarbeiter des Versandhändlers bundesweit streiken.
VDA-Präsident Wissmann sieht ’sehr gute Perspektiven’ für deutsche Autobauer in Amerika, Verdi ruft wieder zu Streiks und Kundgebung im Berliner Einzelhandel auf und die Luftverkehrssicherheit steht laut Unfallforschern kurz vor der Perfektion.
Die Arbeitgeber wollen viele Ausnahmen vom Mindestlohn, die Gewerkschaft Verdi will möglichst rasch eine Erhöhung. Jetzt warten alle gespannt, auf wen die neue Arbeitsministerin Nahles wohl hören wird.
Beim Versandhändler Amazon in Bad Hersfeld ist es trotz Weihnachten ruhig. Denn das Unternehmen hat sich auf den fortdauernden Streik um bessere Löhne eingestellt.
Nicht jeder in der Frankfurter Innenstadt verdient mehr als die Mitarbeiter von Amazon. Bei den Preisen liegt schon einmal die Zeil vorn. Und allgemein: Welcher Einkauf hat die bessere Klimabilanz?
Kurz vor Weihnachten bestreikt die Gewerkschaft Verdi den Internethändler Amazon - an drei Standorten. Doch nach Angaben Amazons habe sich das bisher nicht auf die Bearbeitung der Bestellungen ausgewirkt.
Der 16. Dezember gilt als der umsatzstärkste Tag des Jahres - und beim Versandhändler Amazon wird wieder gestreikt. Betroffen sind diesmal nicht nur die Zentren in Bad Hersfeld und Leipzig. Auch vor der Zentrale in Seattle soll es eine Aktion geben.
Der Aufsichtsrat des Berliner Flughafens wählt Klaus Wowereit heute wieder zu seinem Vorsitzenden. Die Reeder sagen, wie ihr Geschäft läuft. Und die Gewerkschaft Verdi klagt über Rechtsverstöße der Telekom.
In den hessischen Städten sind viele Busse im Depot stehen geblieben. Die Gewerkschaft Verdi verlangt kräftige Einkommenssteigerungen für die Fahrer.
In mehreren Städten Hessens werden an diesem Dienstag Fahrer privater Buslinien für mehr Lohn streiken. Das Angebot der Arbeitgeber ist laut Verdi zu niedrig.
Nach zähen Verhandlungen haben Arbeitgeber und Arbeitnehmer für den Einzelhandel in Baden-Württemberg einen Abschluss erzielt.
Der Vorsitzende der Gewerkschaft Verdi in Hessen will sich beim Thema Flughafenausbau nicht festlegen. Jürgen Bothner ist sich nicht sicher, ob ein weiteres Terminal wirklich nötig ist.
Keine Sorge, die Kinder werden ihre Weihnachtsgeschenke pünktlich bekommen. Erstens muss man nicht beim Onlinehändler Amazon kaufen. Und zweitens konnten die Verdi-Streiks bisher schon nichts ausrichten.
Im Weihnachtsgeschäft beschäftigt Amazon mehr Picker und Packer als sonst: 12 bis 20 Kilometer laufen sie pro Schicht durch die Riesenlager und und machen Artikel versandfertig. Wie sie bezahlt werden, stört Verdi ungemein.
Beim Internet-Versandhändler Amazon haben am Montag neue Streiks begonnen. Die Gewerkschaft will im Weihnachtsgeschäft „immer wieder Nadelstiche setzen“.