Einigung im Tarifkonflikt bei Volkswagen
Die Deutsche Börse AG fürchtet den Abstieg aus dem Euro Stoxx 50, Swiss Re trennt sich von einem amerikanischen Geschäftszweig und Eni verkauft einen Anteil am Gasversorger Snam für rund 3,5 Milliarden Euro.
Die Deutsche Börse AG fürchtet den Abstieg aus dem Euro Stoxx 50, Swiss Re trennt sich von einem amerikanischen Geschäftszweig und Eni verkauft einen Anteil am Gasversorger Snam für rund 3,5 Milliarden Euro.
Bitter ist die Niederlage der T-Kleinaktionäre vor Gericht. Doch ein Blick auf Europa zeigt: Auch anderswo mussten Aktionäre bei der Privatisierung bluten. Besser wird dadurch nichts.
Der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, sieht Zeichen für eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage in der Eurozone. Und das deutsche Staatsdefizit hat sich 2011 deutlich verringert. Auf Unternehmensebene hat Volkswagen seinen Gewinn im vergangenen Jahr einem Zeitungsbericht zufolge mehr als verdoppelt und ein Rekordergebnis eingefahren. BASF hat im Schlussquartal dagegen operativ etwas weniger verdient. Zudem will SAP die Dividende kräftig erhöhen und der künftige RWE-Chef Terium treibt die Verkäufe voran.
Die Staatsschuldenkrise wird sich Schätzungen zufolge auch bei den Dividendenzahlungen niederschlagen. Vor allem Banken streichen die Ausschüttungen an ihre Aktionäre zusammen.
Ganz so prall gefüllt wie am Donnerstag ist der Terminkalender am Freitag nicht mit Quartalsberichten. Aber auch zum Wochenausklang legen etliche Unternehmen Zahlen vor. Was Gesellschaften wie Allianz, Salzgitter, Disney, SMA Solar, SKW, Wacker Neuson oder Telefonica bereits zu berichten hatten, lesen Sie in der Medienschau. Außerdem steht darin, warum S&P mit einer Frankreich-Rückstufung verwirrt, der Bund weniger neue Schulden aufnehmen muss und Italien zur Eile bei den Sparbemühungen ermahnt wird.
München, 23. August (Reuters). Der chinesische Telekommunikationsriese Huawei wird schon bald eigene Handys auf dem deutschen Markt verkaufen. Von September an vertreiben der Discounter Lidl und die Telefonica-Tochter Fonic ein Smartphone-Modell ...
caf. FRANKFURT, 18. August. Der spanische Telekommunikationskonzern Telefónica ist mit seiner Klage gegen die Entziehung der im Jahr 2000 ersteigerten UMTS-Lizenz endgültig gescheitert. Wie das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig ...
BASF verdient mehr, Bayer bestätigt Jahresziele, Milliardenlasten bei Siemens, MAN setzt sich höhere Ziele, Lufthansa verfehlt Gewinnprognose, Credit Suisse enttäuscht, Infineon will von Krise nichts wissen, Telefonica wächst in Lateinamerika, Shell: Gewinn verdoppelt, Visa steigert Gewinn kräftig, Symantec verdient gut, Appetit auf Dunkin' Donuts, Beige Book: Wachstum weiter abgeschwächt, Japans Einzelhandelsumsätze steigen, Neuseelands Leitzins unverändert, IWF drängt Frankreich zu stärkerem Schuldenabbau
Vor ein paar Tagen wurden wir hier auf ein Phänomen namens „Bolsa caca" aufmerksam gemacht. Ich weiß nicht, ob alle wissen, worum es sich dabei handelt, aber da ich mich inzwischen umgehört habe, darf ich es sagen: „Bolsa caca" - soviel wie „Tüte pfui" - ist eine pseudoökologische Kampagne großer spanischer Kaufhäuser, die vor ihren Kunden rechtfertigen wollen, dass sie von nun für die Plastiktüten, in denen der Kunde seine Waren abtransportiert, Geld fordern werden.
Nach Jahren fast ungebremsten Wachstums lahmt jetzt das Neukundengeschäft für DSL. Jetzt kommt der Verdrängungswettbewerb und damit die Konsolidierung des Marktes. Dabei werden die Betreiber der Kabelnetze ein wichtiges Wort mitreden.
Auch die Mobilfunkanbieter müssen sparen. Jetzt wollen Telefónica und Vodafone ihre Netze in fünf Ländern Europas gemeinsam betreiben. Sie wollen die Kosten senken - um mehr in eigene Dienste investieren zu können.
Der spanische Konzern muss sein Endkundengeschäft im DSL-Markt stärken, wenn er weiter am Wachstum teilhaben will. Offiziell heißt es, man setze in Deutschland auf organische Zuwächse. Dabei wird schon fleißig über Zukäufe verhandelt. Bei Alice in Hamburg steht man dem Angebot aufgeschlossen gegenüber. United Internet hingegen wehrt sich noch gegen die Avancen aus Madrid.
Neulich hatte ich bei der Telefónica einmal Glück und weiß immer noch nicht, warum. Frühere Erfahrungen mit diesem spanischen Moloch der systematischen Dienstleistungsverweigerung waren immer furchtbar.
Das Wachstum auf dem DSL-Markt geht zurück, aber die Wechselfreude der Verbraucher wächst. Gleichzeitig werden die Kabelnetzbetreiber als Konkurrenten immer stärker. Den erfolgsverwöhnten DSL-Anbietern stehen harte Zeiten bevor; eine Konsolidierung könnte auf drei, maximal vier Unternehmen hinauslaufen.
Nach der DSL-Sparte von Freenet steht nun auch Hansenet zum Verkauf. 2,4 Millionen DSL-Kunden und ein eigenes Netz sollen mehr als eine Milliarde Euro bringen. Als Interessenten werden United Internet und Telefónica gehandelt. Denkbar ist auch eine Fusion mit Versatel und eine spätere Übernahme durch United Internet
Die Großaktionäre Bertelsmann und Telefonica haben die Geduld mit Christoph Mohn verloren und wollen ihre Anteile an dessen erfolglosem Portal Lycos loswerden. Das Unternehmen wird an der Börse mit 70 Millionen Euro bewertet, hat aber noch rund 150 Millionen Euro in der Kasse.
United Internet und Drillisch wollen gemeinsam Freenet übernehmen. Das Geschäft macht so viel Sinn, dass wohl kaum noch etwas dazwischen kommen kann.
Bevor Freenet in die Hände von Drillisch fällt, verkauft Freenet-Chef Spoerr das Unternehmen lieber an die Konkurrenz. United Internet, O2 oder Vodafone wären mögliche Käufer.