Die Bedeutung der Bedeutung
Vom Aktenbündel zum Rottenführer ist es nur eine Frage des Kontextes: Das Kunstmuseum Stuttgart zeigt die selbstreflexive Kunst von Joseph Kosuth.
Vom Aktenbündel zum Rottenführer ist es nur eine Frage des Kontextes: Das Kunstmuseum Stuttgart zeigt die selbstreflexive Kunst von Joseph Kosuth.
Als Bärbel Grässlin 1985 in Frankfurt ihre Galerie eröffnete, galt die Stadt noch als weißer Flecken auf der Kunstlandkarte. Das änderte sich schnell, Grässlin trug dazu bei.
Eine wenig beachtete Seite Claus Peymanns: Als Intendant war er, ohne davon viel Aufhebens davon zu machen, ein kluger Kulturpolitiker.
Der Fall einer kriminellen syrischen Großfamilie aus Stuttgart zeigt: Markige Forderungen reichen nicht. Man muss handeln – nicht nur an den Grenzen, sondern auch im Innern.
Erst im Juni verhängte ein Gericht hohe Haftstrafen gegen drei Männer einer syrischen Großfamilie in Stuttgart. Schon gibt es neue Ermittlungen.
Das Landgericht Stuttgart hat den Gründer der sogenannten Querdenker-Bewegung vom Vorwurf des Betrugs freigesprochen. Wegen Steuerhinterziehung in geringem Umfang wurde Ballweg verurteilt.
Sie richteten ihre Schreiben an Schulen, Behörden und Unternehmen – und lösten damit im Herbst 2023 bundesweit Polizeieinsätze aus. Nun sind die beiden 21 Jahre alten Männer vom Landgericht Stuttgart verurteilt worden.
Sicherheitspolitische Debatten in Deutschland haben sehr viel mit Ideologie, nur wenig mit Sicherheit zu tun. Das zeigte nun auch das angebliche „Palantir-Desaster“ in Stuttgart.
Die Unruhe wegen des Milliarden-Sparprogramms bei Mercedes ist groß. Vor allem das Abfindungsangebot für 40.000 Mitarbeiter verunsichert die Belegschaft.
Der Kauf einer Polizeisoftware stürzt die Koalition in Baden-Württemberg in eine Krise. So alternativlos wie behauptet ist das Programm offenbar nicht.
Die Sanierung der Strecke zwischen Hamburg und Berlin und das Endlosprojekt „Stuttgart 21“ zeigen an, was bei der Deutschen Bahn schief läuft. Man denkt, es könnte schlimmer nicht werden. Doch jetzt droht der Totalkollaps.
In der Nähe von Stuttgart soll ein Mann aus seinem Haus heraus wahllos auf Passanten und Polizisten geschossen haben. Ein Sondereinsatzkommando erschießt daraufhin den 44-Jährigen – die Hintergründe sind noch unklar.
Stuttgart 21 kann erst übernächstes Jahr vollständig ans Netz gehen – aber der Fernverkehr fährt schon früher in den Tiefbahnhof. Länger warten müssen Fahrgäste von einigen Regionalbahnen.
Die Bundeswehr erprobt einen neuen Motor für ihre Drohnen. Doch das Finanzamt sagt: Den gibt es gar nicht. Eine Justizposse.
Die Stuttgarter Panne bei der Lehrerversorgung zeigt, wozu Digitalisierung führen kann: Zu einer Planung, die mit der Wirklichkeit nichts mehr zu tun hat, ohne dass es jemand merkt.
Wegen Peymann wollte ich zum Theater. Ich erlebte legendäre Abende im Stuttgart der Siebziger, den Aufstieg von Gert Voss, fünf Stunden Brecht und fünf Stunden Applaus. Eine persönliche Würdigung.
Die Anklage in Stuttgart hat das Potential, eine politische Bombe im Südwesten zu werden. Zugleich besteht endlich die Chance, Licht ins Dunkel des dubiosen Treibens einiger Landesbanken im Steuerskandal zu bringen.
Er gehörte zu den rebellischen Regisseuren von 1968, leitete das Wiener Burgtheater ebenso wie das Berliner Ensemble und sorgte für zahlreiche Skandale: zum Tod des legendären Claus Peymann.
Auch die Landesbanken waren eifrig an Aktiengeschäften zulasten der Staatskasse beteiligt. Nun droht in Stuttgart erstmals ein Cum-ex-Strafprozess gegen frühere Mitarbeiter der LBBW.
Baden-Württemberg will schneller klimaneutral werden als der Bund, Rheinland-Pfalz auch. In beiden Ländern gibt es Kritik an diesen Plänen.
Arbeitszeitreduktion statt Lohnerhöhung – diesen Schritt ist der Energieversorger vor fast 15 Jahren gegangen. Im nächsten Jahr kehrt das Unternehmen nun zur alten Arbeitszeit zurück. Gleichzeitig steigen die Löhne.
Dass der Lastwagenhersteller sparen muss und in deutschen Werken Stellen streichen will, ist schon länger bekannt. Nun ist klar, wie viele.
Das Tragische an Planungsverfahren: Sie sollen die Bürgerbeteiligung stärken, sorgen aber oft für Frust. Etwa wenn es eine Generation dauert, bis die Bagger rollen – siehe Stuttgart 21.
Im wichtigen Automarkt China sackt der Absatz des deutschen Sportwagenherstellers besonders stark ein. Das hat mehrere Gründe.
Seit fast 15 Jahren wird an „Stuttgart 21“ gebaut. Fertig ist der Bahnhof immer noch nicht. Wir rollen den Fall nochmal von vorn auf und erzählen, wie die Idee entstanden ist, warum sie die Gemüter so erhitzt hat – und wieso das Projekt immer teurer geworden ist.
Das Deutsche Museum widmet Stuttgart 21 schon mal eine Ausstellung. Dabei soll erst Ende dieses Jahres der Testbetrieb starten und im Dezember 2026 die Eröffnung stattfinden.
Auf der Mathildenhöhe Darmstadt klingelt, klirrt und vibriert es. Die Künstlerin Nevin Aladağ bittet mit ihren Klangskulpturen zu einer Entdeckungsreise zwischen Epochen und Klängen.
Ein Wissenschaftler aus Stuttgart will mit einer Art Penisfalle Vergewaltigungen verhindern und besser aufklären. Frauenberaterinnen sind nicht überzeugt. Nun soll eine Studie in Auftrag gegeben werden.
Auf einem Bahn-Gipfel vereinbaren Ministerpräsident Kretschmann und Bahn-Chef Lutz weitere Investitionen. Doch dafür muss erst Geld vom Bund fließen.
In einer Gaststätte kommt zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern, einer verletzt den anderen am Hals. Der mutmaßliche Täter wird kurz darauf von der Polizei erschossen.
Fleischpreise und Energiekosten treiben den Dönerpreis hoch. Auch prominente Investoren wie Lukas Podolski sind betroffen.
Das Bundeskartellamt hat den Verkauf der „Stuttgarter Zeitung“ und der „Stuttgarter Nachrichten an die „Neue Pressegesellschaft“ in Ulm genehmigt. Was folgt daraus?
Das gibt es im deutschen akademischen Betrieb bisher noch nicht: Die Berthold Leibinger Stiftung finanziert einen Lehstuhl für Comics und Comicforschung an der Merz Akademie in Stuttgart.
In Stuttgart treffen sich Filmemacher, Journalisten und Politiker zum Branchentreffen des Dokumentarfilms. Im Mittelpunkt: Das Erstarken der autoritären Kräfte und die unterschätzte Gefahr des Rechtsextremismus.
In Wangen bei Stuttgart hat ein Mann zwei Polizisten bei einem Einsatz mit einem Messer angegriffen und einen von ihnen verletzt. Darauf schossen die Beamten auf den Asylbewerber.
In Stuttgart sind drei Brüder nach einem Messerangriff auf eine andere Familie zu Haftstrafen verurteilt worden. „Blicke rechtfertigen unter keinen Umständen tödliche Gewalt – unter gar keinen Umständen“, sagt der Vorsitzende Richter.