Ihr seid so krass
Jugendliche brüsten sich in „Happy Slapping“-Videos im Netz mit Straftaten und ermutigen andere. Auch in der Krawallnacht von Stuttgart war das so. Psychologen warnen vor den Folgen.
Jugendliche brüsten sich in „Happy Slapping“-Videos im Netz mit Straftaten und ermutigen andere. Auch in der Krawallnacht von Stuttgart war das so. Psychologen warnen vor den Folgen.
Ausgerechnet im harmlosen Stuttgart verwüstet ein Mob die Innenstadt. Woher kommt die Gewalt? Und wissen die jungen Menschen überhaupt, was sie tun?
Er hat Unfreiheit und große wirtschaftliche Not erlebt, gemessen daran kommen die Deutschen gut durch die Corona-Krise, sagt der frühere Bundespräsident Joachim Gauck.
Vor einer Woche kam es in Stuttgart zu Randale. Die Vorfälle sollten sich keinesfalls wiederholen – also zeigte die Polizei nun deutlich Präsenz, wollte dabei aber niemanden provozieren. Keine leichte Aufgabe.
Es darf kein Zweifel daran entstehen, dass der Staat sein Gewaltmonopol durchsetzen will und kann. Aber auch die Bürger sollten Zeichen setzen – schon gegen die Verrohung im Netz.
Thomas Berger, der Vizepräsident der Stuttgarter Polizei, hatte in der Nacht der Ausschreitungen in Stuttgart die Einsatzleitung. Im Interview spricht er über die Probleme im Schlossgarten der Stadt.
Wer hat da bloß randaliert und warum? Eine Suche nach Antworten in Stuttgart, in der Woche nach dem Krawall.
Die Stuttgarter „Eventszene“ kann sogar Arabisch. Und richtig gut Partywut.
Oberbürgermeister Fritz Kuhn weist die Kritik an der Stuttgarter Sicherheitspolitik im F.A.Z.-Interview zurück und sieht die falsche Lageeinschätzung bei der Polizei. Über die Ursachen der Gewalt und die Haltung der Grünen zum Gewaltmonopol.
Gemeint, gemacht, gemahnt: Die Leipziger Ausstellung „Zero Waste“ geht unserem Konsumverhalten auf den Grund.
Roman Poseck, Präsident des Oberlandesgerichts, nimmt Stellung zu den Ausschreitungen in Stuttgart, den Bedingungen des Prozesses im Mordfall Lübcke und den Chancen und Grenzen der Digitalisierung in der Justiz.
„Sonntags Randale und Montag im Bau“: Die grün-schwarze Landesregierung in Baden-Württemberg will Härte zeigen. Wieder geht es darum, ob man die Probleme im Schlossgarten ignoriert hat.
Acht mutmaßliche Randalierer sitzen in Untersuchungshaft. In den nächsten Tagen soll mit weiteren Verhaftungen zu rechnen sein. Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl lobt die Ermittler – und kritisiert die Stadt Stuttgart.
Die Frankfurter Polizei ist wachsam, dass sich Gewaltexzesse wie in Stuttgart nicht auch in Hessen abspielen. Die Entwicklung solcher Ereignisse sei aber nicht neu – wie die Erinnerungen an eine Nacht in Darmstadt vor zwei Jahren zeigen.
Viele Stuttgarter sind entsetzt über die Randale vom Wochenende. Hunderte meist junge Menschen waren durch die Innenstadt gezogen, hatten Polizeibeamte attackiert und Läden geplündert.
Gewalt und Kriminalität nehmen in der Stuttgarter Innenstadt schon länger zu. Präventionsprojekte gibt es in der Landeshauptstadt nicht. Wieso ist man nicht früher eingeschritten?
Bundesinnenminister Horst Seehofer will unmissverständlich klar machen, dass die Polizei auf ihn zählen kann. Er kündigte eine Strafanzeige gegen eine Kolumnistin der „Tageszeitung“ an. Dann schaltete sich die Bundeskanzlerin ein.
Bei einem Besuch in Stuttgart hat Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) harte Strafen für die Randalierer vom Wochenende gefordert. „Das war ohne Frage ein Gewaltexzess", sagt Seehofer.
Das Erstaunen über die Bilder aus Stuttgart – oder Hamburg oder Berlin – ist wohlfeil. Wer lange wegsieht, bekommt irgendwann die Rechnung. Die Polizei muss alles ausbaden.
Am Montag sind Haftbefehle gegen sieben mutmaßliche Randalierer beantragt worden. Ein Sechzehnjähriger soll einen bereits am Boden liegenden Studenten gezielt gegen den Kopf getreten haben.
Die Arbeitnehmervertreter von Daimler bereiten die Belegschaft auf schwierige Zeiten vor. Die wirtschaftliche Situation werde sich verschärfen, selbst wenn die Kurzarbeit wieder zurückgefahren wird.
Bundsinnenminister Horst Seehofer (CSU) nimmt Stellung zu den Ereignissen am Wochenende in Stuttgart und zu der aufgeheizten Stimmung, die seiner Meinung nach durch einen Artikel in der TAZ geschürt wurde.
Der Bundesinnenminister sieht die Krawalle als weiteren Beleg dafür, dass die Gewalt gegen Polizei und Rettungskräfte stetig zunimmt. Entrüstung sei nicht genug.
Die Stuttgarter Polizei schätzt den durch Randalierer verursachten Schaden auf einen sechs- bis siebenstelligen Betrag. Die Deutsche Polizeigewerkschaft fordert ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen – und eine Diskussion über eine Sperrstunde.
19 verletzte Polizisten, geplünderte Geschäfte, zwei Dutzend Festnahmen – das Ausmaß der Krawallnacht in Stuttgart sorgt bundesweit für Entsetzen.
Horst Seehofer hatte angekündigt, gegen die „taz“-Kolumne Strafanzeige zu stellen – ausdrücklich „als Innenminister“. Jetzt rudert er nach vehementer Kritik etwas zurück.
Wegen der umstrittenen „taz“-Kolumne über die Polizei will Horst Seehofer rechtliche Schritte gegen die Autorin ergreifen. Bei der Begründung bezieht sich der Innenminister auch auf die Ausschreitungen in Stuttgart.
Oberbürgermeister Kuhn verurteilt die Ausschreitungen in der Stuttgarter Innenstadt scharf. Sie seien ein Angriff auf die Liberalität der Stadt. Und auch die CDU-Vorsitzende Kramp-Karrenbauer spricht von „unfassbarer Gewalt“.
19 Polizisten verletzt, 40 Geschäfte demoliert: Warum sind junge Leute aus der Partyszene wie ein Mob durch die Stuttgarter Innenstadt gezogen?
In der Stuttgarter Innenstadt haben in der Nacht zu Sonntag hunderte Menschen stundenlang randaliert und sich Straßenschlachten mit der Polizei geliefert. Bei den gewalttätigen Ausschreitungen seien die Einsatzkräfte mit Flaschen und Steinen beworfen worden, berichtete die Polizei.
Hunderte Menschen haben in der Nacht zum Sonntag in der Stuttgarter Innenstadt randaliert, Scheiben eingeworfen und Geschäfte geplündert. Mehrere Polizisten wurden durch Flaschen- und Steinwürfe verletzt. Die Hintergründe sind unklar.
Das Impfpräparat der Tübinger Firma Curevac ist am Freitag das erste Mal an einer Probandin getestet worden. Bei guten Ergebnissen könnten bereits im Winter Impfungen an Menschen außerhalb der Studie folgen.
Die grün-schwarze Landesregierung macht einen Vorschlag, wie das Ende des Soli aussehen könnte: Sie will dafür die Einkommensteuer verändern.
Nach drei Monaten ist die Rheinbrücke zwischen Straßburg und Kehl wieder offen. Die Angst vor dem Virus hatte Franzosen und Deutsche wieder an längst überwundene Zeiten erinnert.
In Stuttgart und anderswo in Europa wurde am Samstag friedlich gegen Rassismus protestiert. In England und Frankreich aber marschierten auch Rechtsradikale auf.
In der Bundesrepublik nimmt der Rassismus zu, darauf deuten Statistiken hin. Ein Bariton, ein Krebsforscher, eine Kulturanthropologin und ein Polizeikommissar erzählen, wie sie damit umgehen.