Zwischen Schock und Hoffnung
Der Truppenabzug aus Deutschland versetzt die Landesregierungen in Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz in Sorge. Können sie Washington doch noch umstimmen?
Der Truppenabzug aus Deutschland versetzt die Landesregierungen in Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz in Sorge. Können sie Washington doch noch umstimmen?
Auf Forschungsreise unter Dinosauriern: Das Festival „Die irritierte Stadt“ konkurriert mit Stuttgarts Wutbürgern.
Präsident Trump sprach bislang von einer Retourkutsche. Verteidigungsminister Mark Esper begründet die Verlegung amerikanischer Truppen mit strategischen Erwägungen.
Auch im Südwesten will die Politik direkt in Unternehmen einsteigen – und stellt eine Milliarde Euro bereit. Der Vorgänger in Bayern wartet allerdings noch auf eine Genehmigung aus Brüssel.
Nach einer tödlichen Attacke mit einem Samuraischwert ist der Täter in Stuttgart zu 14 Jahren Haft wegen Mordes verurteilt worden. Eine große Frage des Verfahrens war, ob die Rachegelüste des Manns real oder nur eingebildet waren.
Mit dem Urteil des Bundesschiedsgerichts, Andreas Kalbitz aus der AfD auszuschließen, dürfte auch die Zukunft des Vorsitzenden Jörg Meuthen sicherer sein. Für die Partei aber wird es dadurch nicht leichter.
Erst die Ausschreitungen in Stuttgart, dann die Krawalle in Frankfurt. Was ist da los?
Nach den Ausschreitungen in Stuttgart und Frankfurt mehren sich Forderungen nach Alkoholverboten und höherer Polizeipräsenz.
Das Bundesschiedsgericht hat über die Zukunft von Andreas Kalbitz entschieden. Der Vorsitzende der Brandenburger AfD-Landtagsfraktion hatte zuvor angekündigt, zivilgerichtlich gegen die Entscheidung vorzugehen.
Bosch und ZF Friedrichshafen einigen sich mit ihrer Belegschaft auf geringere Arbeitszeiten. So sollen betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden. Ist das auch ein Modell für Daimler?
Das Start-up Roadjet steigt mit einem Luxusangebot in den Fernbus-Markt ein. Mit Massagesesseln und schnellem W-Lan will es Bahn- und Flixbus-Kunden überzeugen.
Der Polizei liegt eine Statistik über die Verdächtigen der Krawallnacht in Stuttgart vor. Sie ermittelt gegen 50 Personen. 80 Prozent haben eine Migrationsgeschichte oder keine deutsche Staatsangehörigkeit.
In Baden-Württemberg fordern drei Kommunalpolitiker ein „Anreiz- und Sanktionssystem“ für Flüchtlinge. Denn in der Provinz und in den mittelgroßen Städten werden manche zum Problem.
Ein so kenntnisreicher wie entspannter Blick auf das „vollkommenste aller Musikstücke“ macht den Anfang: Mit ihrem neuen Podcast Barock@home stellt die Stuttgarter Bachakademie die öffentlichen Medien glatt in den Schatten.
Rückkehrer aus Belgrad und Zagreb hielten sich offenbar nicht an Quarantäne-Regeln und steckten viele im Raum Friedrichshafen an. Ein möglicher Shutdown bedroht den Tourismus am Bodensee.
„Wir dulden keine Gesichtsverhüllungen an unseren Schulen“, sagt Kultusministerin Eisenmann. Mit der Änderung des Schulgesetzes habe man rechtliche Interpretationsspielräume beseitigt. Die Grünen kritisierten den Vorstoß als Scheindebatte.
Beim Umgang mit asozialem Verhalten wie in Frankfurt geht es nicht um das Thema Migrationshintergrund. Es gilt, alle Säulen unseres Rechtsstaates zu verteidigen. Die Justiz sollte nicht kleinreden, was in einer solchen Nacht passiert.
Die Luxemburger Finanzholding CDE darf nach Zustimmung des Bundeswirtschaftsministeriums die Mehrheit des Waffenherstellers Heckler & Koch übernehmen.
Das Band der Freundschaft zwischen Deutschland und Amerika dürfe nicht gelöst werden. So heißt es in einem Schreiben von vier Ministerpräsidenten. Sie werben damit bei amerikanischen Politikern dafür, die Truppen hier zu belassen.
Die Gewalt gegen die Stuttgarter Polizei stellt die Grünen vor ein Problem. Eigentlich wollen sie Bürgerrechte gegenüber staatlicher Willkür verteidigen. Ist ihnen das wichtiger als ein Bekenntnis zu den Ordnungshütern?
Der Stuttgarter Autohersteller schließt das zweite Quartal mit einem kleinerem Verlust ab. Doch die Herausforderungen sind vielfältig und Vorstandschef Källenius mahnt mehr Tempo an.
Bund und Länder wollen insgesamt 750 Millionen Euro bereitstellen, um Kundenanzahlungen abzusichern. Das ist durchaus nachvollziehbar, denn Bombardier Transportation hat einen einschlägigen Ruf.
Die Stuttgarter Polizei recherchiert nach der Krawallnacht die Herkunft von Tatverdächtigen. Befürworter meinen, das diene nur der genauen Aufklärung, Kritiker pochen auf eine strikte Trennung von Strafverfolgung und Kriminalitätsprävention.
Noch immer wird er gesucht: Dass sich vier Polizisten von einem „Waldläufer“ überwältigen ließen, sorgt für Belustigung. Polizei und Staatsanwaltschaft haben daher am Dienstag noch einmal detailliert geschildert, wie es dazu kam.
Die Stuttgarter Polizei wird kritisiert, weil sie bei Tatverdächtigen der Juni-Krawalle die Nationalität der Eltern ermittelt hat. Baden-Württembergs Ministerpräsident verteidigt das Vorgehen. Der Landesdatenschutzbeauftragte hat Zweifel.
Im juristischen Aufarbeitungsprozess zum finanziellen Niedergang des Küchenherstellers Alno liegt nun eine Klage gegen den früheren Vorstandsvorsitzenden vor.
Der historisch belastete Begriff verbiete sich in der Debatte um die Ermittlungen der Polizei, sagt Regierungssprecher Seibert. Der baden-württembergische Innenminister Strobl ruft zum „verbalen Abrüsten“ auf.
Weiterhin ist der Mann, der in Oppenau im Schwarzwald vier Polizisten entwaffnet haben soll, auf der Flucht. Es ist nicht das erste Mal, dass der Verdächtige strafrechtlich auffällig wird. Ein ehemaliger Vermieter berichtet zudem von einem Waffenlager.
Taugt ein Migrationshintergrund als Indiz zur Erklärung der Gewalttaten? Um das herauszufinden, will die Polizei nach den Krawallen in Stuttgart die Staatsbürgerschaft der Eltern einiger Tatverdächtiger überprüfen. Die Grünen sind entsetzt.
Die medizinische Erfolgsgeschichte, die mit dem Kampf gegen die Pocken begann, war stets auch ein politisches Thema. Es geht um Zwang – und um die Frage, was am besten gegen Infektionskrankheiten hilft.
Julius Bär baut mit nur 200 Mitarbeitern ihr profitables Geschäft in Deutschland aus. Jetzt gelingt den Schweizern ein Coup in Stuttgart.
Im Rahmen des Schadensersatzverfahrens gegen Daimler vor dem Landgericht Stuttgart hat der Autohersteller die Ablehnung eines Richters beantragt. Das Oberlandesgericht hat das Gesuch nun für begründet erklärt.
Früher fuhr die Bundestagsabgeordnete Irene Mihalic selbst Streife. Ihre Partei habe inzwischen Vertrauen in die Polizei gefasst. Nun müssten die Beamten in Uniform noch lernen, den Grünen zu vertrauen.
Mehr Kontrollen, mehr Polizisten, mehr Prävention: Eine von der CDU geforderte „Sicherheitspartnerschaft“ soll die Situation im Stuttgarter Schlossgarten verbessern. Die Grünen wehren sich gegen ein „Schuldzuweisungsspiel“.
Das Finanzgericht Baden-Württemberg hat entschieden, dass das umstrittene Gestaltungsmodell keine Steuerhinterziehung war. Ist damit auch die Wende im Augsburger Mammutprozess perfekt?
Gewalt gegen Polizisten ist spätestens seit den Ausschreitungen in Stuttgart im Bewusstsein der Menschen angekommen. Hessens Innenminister fordert auch deshalb härtere Strafen bei Attacken auf die Polizei.