Der britische Bann
Der Rauswurf des chinesischen Huawei-Konzerns markiert eine politische Wende: Die einst gefeierte Wirtschaftsbeziehung zur Volksrepublik liegt in Trümmern, Investoren werden nicht mehr hofiert – und es kann noch schlimmer kommen.
Der Rauswurf des chinesischen Huawei-Konzerns markiert eine politische Wende: Die einst gefeierte Wirtschaftsbeziehung zur Volksrepublik liegt in Trümmern, Investoren werden nicht mehr hofiert – und es kann noch schlimmer kommen.
Nicht nur der Imageschaden des britischen Online-Modehändlers ist groß, nachdem über die illegal niedrigen Löhne in einem Subunternehmen berichtet wurde. Fast 2 Milliarden Pfund Börsenwert sind seit Anfang Juli ausradiert worden.
Nach Berichten über illegale Zustände in Textilbetrieben in Leicester vermutet die britische Innenministerin Priti Patel, die Behörden hätten in der Vergangenheit aus „kulturellen Sensitivitäten“ Kontrollen gescheut.
Auf den Portobello Road Antikmarkt kamen früher Zehntausende Touristen. Jetzt wirkt er geisterhaft leer. Die Welthauptstadt der Antikmärkte erholt sich nur mühsam vom Lockdown.
Der Rennstall McLaren glaubt an eine erfolgreiche Zukunft in der Motorsport-Königsklasse – weil die Formel 1 sparen muss und die Fahrer das Potential haben, Titel zu gewinnen. Aber kann das funktionieren?
Der internationale Golf-Terminkalender gerät ins Wanken: Die Verlegung des Ryder Cup bringt vor allem die European Tour in Bedrängnis. Dazu kommen millionenschwere Verluste aus der Vergangenheit.
Die britischen Universitäten haben jahrelang gut gelebt von den milliardenschweren Studiengebühren internationaler Studenten. Nun bedroht die Corona-Krise dieses Geschäft.
Erst schlummerte das „Porträt einer Dame“ lange Jahre unter einer dicken Staubschicht, dann hielt man es für das Werk eines Assistenten. Nun sind sich Experten sicher: Bei dem Gemälde handelt es sich um einen echten Rubens.
Der Libanon gehört zu den am stärksten verschuldeten Staaten auf der Welt. Immer häufiger klagen die Libanesen über leere Supermarktregale und geschlossene Läden. Die libanesische Währung fiel am Freitag auf einen neuen Tiefstand.
Um die Corona-Krise zu überwinden, will der britische Premier in Infrastrukturprojekte, Krankenhäuser und Schulen investieren. Die Bauprojekte sollen das Wohlstandsgefälle im Land ausgleichen.
Wegen früherer Verbindungen zur Sklaverei hat unter anderem der Versicherer Lloyd’s of London finanzielle Unterstützung für schwarze und andere Minderheiten angekündigt. Auch einige Banken und eine Pub-Kette müssen sich rechtfertigen.
Amanda Staveley, eine schillernde Beraterin, fordert von der Barclays-Großbank 1,5 Milliarden Pfund für die Vermittlung eines Rettungsdeals. Ihre Rolle ist aber stark umstritten. Nun muss schon ein erster Bankenlobbyist zurücktreten.
Die britische Königin Elisabeth II. hat in fast sieben Jahrzehnten seit ihrer Krönung 1953 kein Meeting verpasst. Nun darf der berühmteste Royal-Ascot-Fan allerdings nicht kommen zum Glamourrennen.
Um 20 Prozent ist die britische Wirtschaft in der Corona-Krise eingebrochen. Noch federn staatliche Programme den Schock ab. Doch schon bald werden wohl Millionen Briten ihren Job verlieren. Und dann ist da noch der Brexit.
Die Corona-Krise hat Londons Konzertleben eingeschüchtert. Aber John Gilhooly bietet in der Wigmore Hall gemeinsam mit der BBC Konzerte an, die in die Zukunft weisen.
Lebensnerv der Gesellschaft und eine der beliebten Touristenattraktionen auf der Insel. Doch in Zeiten von Corona müssen selbst jahrhundertealte Wirtschaften ums Überleben kämpfen.
Die „Sunday Times“ hat ihre jährliche „Rich List“ veröffentlicht, ein Ranking der vermögendsten Leute in Großbritannien. Darauf haben es auch einige Namen aus der Kunstwelt geschafft.
Warren East muss den Flugzeugtriebwerkshersteller Rolls-Royce durch eine schwere Krise navigieren und verkündet einen großen Stellenabbau – der auch den Standort in Berlin betrifft. Doch reicht eisernes Sparen?
Mit dem Kiosk und dem Eckladen fing es an, viele Kinder indischer Immigranten in Großbritannien sind als Ärzte, Unternehmer und Politiker erfolgreich. In Boris Johnsons Kabinett halten sie Schlüsselpositionen. Ein Ortsbesuch.
Der bekannteste Kricket-Klub der Welt hat 12.000 Bewerber auf eine Mitgliedschaft. Die Wartezeit beträgt bis zu 30 Jahre. Nun aber hat die Geschäftsführung einen höchst umstrittenen Plan: Dabei geht es um sehr viel Geld.
Sport- und Rennwagen-Unternehmen könnte alte Formel-1-Autos verpfänden.
Medienberichten zufolge könnten die Teams der Premier League bereits erhaltene TV-Gelder in Millionenhöhe zurückzahlen müssen. Auch ist noch immer nicht entschieden, wann und wie es für Pep Guardiola und Co. weitergeht.
Die britische Notenbank bekämpft die Corona-Krise mit außergewöhnlichen Maßnahmen. Ihre Fachleute sagen einen gewaltigen Rückgang der Wirtschaftsleistung voraus.
Den britischen Hochschulen droht ein Milliarden-Verlust wegen wegfallender Studiengebühren von Ausländern. Besonders kleine Universitäten sind betroffen.
Der Unternehmer Richard Branson sucht für seine trudelnde Fluggesellschaft staatlichen Beistand. Um den öffentlichen Ärger zu dämpfen, bietet er seine Insel als Pfand.
Mehr als 26 Millionen Pfund hat der Weltkriegsveteran Tom Moore schon für den britischen Gesundheitsdienst gesammelt. Dafür wird er sogar von den Royals gelobt.
Der frühere Tour-de-France-Sieger Geraint Thomas verausgabt sich auf dem Heimtrainer und sammelt 300.000 Pfund für den britischen Gesundheitsdienst - und dankt somit auch seiner Mutter.
In der Corona-Krise gibt die britische Notenbank der Regierung vorübergehend direkt Kredit: Die Regierung kann sich somit frisches Geld beschaffen, ohne auf dem Anleihemarkt neue Staatspapiere begeben zu müssen.
Jürgen Klopp erwärmte mit seinen Tränen zahlreiche Herzen, der Kapitän organisierte Hilfe, und der FC Liverpool galt in der Corona-Krise als Vorbild. Doch damit ist es nun vorbei. Der Klub rückt in den Mittelpunkt scharfer Kritik.
Geschäfte, Restaurants und Pubs sind noch geöffnet in der britischen Hauptstadt – doch es kommen kaum Kunden. Supermärkte wollen Panikkäufer stoppen. Die Stimmung ist wie auf einer Beerdigung. Die Regierung verspricht viel Geld.
Der britische Finanzminister kündigt im Kampf gegen die Corona-Krise ein großes Liquiditätspaket an. Tausende Pubbesitzer sind verzweifelt, weil Gäste wegbleiben.
Das Wirtschaftssystem des Landes ist genauso am Ende wie der Staat selbst. Drohen nun Hyperinflation, Zusammenbruch der Staatsgewalt, Aufruhr und Blutvergießen?
Die Familie der 85 Jahre alten Zwillingsbrüder Barclay gilt eigentlich als verschwiegen. Nun streiten die Eigentümer des Londoner Hotels Ritz vor Gericht. Das Firmenimperium der beiden Milliardäre gerät ins Wanken.
Nach eigenen Angaben hat sich Boris Johnson eine Luxusreise in die Karibik von einem Spender seiner Partei bezahlen lassen. Nun ermittelt die Aufsichtsbehörde des britischen Parlaments gegen den Premierminister.
Die Kunstmesse The European Fine Art Fair in Maastricht demonstriert einmal mehr, warum sie auch „Museum auf Zeit“ genannt wird.
Großbritannien ist besorgt über den Einfluss der chinesischen Regierung auf seine Universitäten. Auch in Deutschland wächst die Vorsicht.