Letzte Ausfahrt Bonn
„Jeben Se Jas!“: Vor genau 80 Jahren eröffnete der Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer die erste „Nur-Autostraße“ Deutschlands. Aber war der Rosenliebhaber und spätere Kanzler wirklich der „Vater der Autobahn“?
„Jeben Se Jas!“: Vor genau 80 Jahren eröffnete der Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer die erste „Nur-Autostraße“ Deutschlands. Aber war der Rosenliebhaber und spätere Kanzler wirklich der „Vater der Autobahn“?
Inger Christensen und Tomas Tranströmer wären dem deutschen Leser ohne ihn nicht so hell aufgegangen: Zum Tode des Übersetzers Hanns Grössel.
Und abermals ein Rückruf: Toyota muss an 1,5 Millionen Fahrzeugen die Spurstangen an der Hinterachse überprüfen. In Deutschland seien rund 70.000 Autos betroffen.
Wer in die historischen Gewölbe des Kölner Doms hinabsteigt, kann einen Schatz bewundern: Reliquien, edelsteinenbesetzte Kreuze, Bischofsinsignien und liturgische Gewänder mit Goldstickereien. Doch auch von zu Hause lassen sich die Kostbarkeiten besichtigen – im interaktiven Rundgang auf FAZ.NET.
Eine Ära geht in Köln zu Ende: Gründerin Gennarina Campi hatte in ihrer legendären Eisdiele schon Romy Schneider und Maria Callas zu Gast. Nun wird auch das Restaurant im Funkhaus verabschiedet.
Dass Canon kurz vor der Photokina nun doch eine tatsächlich Eos M genannte Systemkamera mit APS-C-Sensor und Wechselobjektiven, aber ohne Spiegel präsentiert, passt ins Bild.
Der neue Mann im Vorstand der Eintracht Frankfurt Fußball AG über schwierige Fans, seinen Stil, seine Ziele, das angeblich zerrüttete Verhältnis zum Vorsitzenden Bruchhagen und die Perspektiven des Aufsteigers.
SPD und Gewerkschaften kritisieren den Führungswechsel bei der Bundespolizei. Bundesinnenminister Friedrich zeige abermals seine „Hilflosigkeit bei der inneren Sicherheit“.
Der Tapetenhändler aus Köln oder die Schüler von Sizilien stehen eigentlich mit beiden Beinen in einem anderen Leben. Da die Mode aber gerade besondere Charaktere sucht, werden aus ihnen Models.
In „Granatsplitter“ erzählt Karl Heinz Bohrer von einer Jugend, die die seine war. Doch wie er das tut, ist so anschaulich, dass Krieg und Nachkrieg Teil unserer eigenen Erfahrung werden.
Mit ehrgeizigen Zielen gehen die Athleten der Olympischen Spiele an den Start. Aber auch die Sportwissenschaften suchen den Fortschritt. Worin besteht er?
Die ICE-Schnellstrecke Köln-Frankfurt wird zehn Jahre alt. Mit Tempo 300 kommen die Fahrgäste in einer Stunde ans Ziel. Die Menschen freuen sich. Nur für die Bahn hat sich das Projekt eher nicht gelohnt.
Keine Fraktion im Bundestag ist in der Frage der Beschneidung so gespalten wie die der Grünen. Dabei geht es nicht nur um inhaltliche Kritik - viele empfinden den Prozess der Meinungsbildung als zu sehr „von oben gesteuert“.
Philips übertrifft auch im zweiten Quartal die Erwartungen der Analysten, Fresenius will sein Geschäft mit Transfusionstechnologie ausbauen und Murcia könnte als zweite Spanien-Provinz Hilfe beantragen.
Unter großen Sicherheitsvorkehrungen wird in Köln ein Blumenstillleben als Original von Van Gogh vorgestellt. Unsicher ist, ob Van Gogh das Bild auch wirklich gemalt hat.
Wie in der Islamkritik bricht in der Beschneidungsdebatte ein rabiat religionsfeindlicher Zeitgeist durch. Aber das Grundgesetz macht den Menschen nicht neu, sondern findet ihn vor, wie er ist.
Willi Voss besorgte dem Drahtzieher des Olympia-Attentats Autos und Pässe. Er plante Geiselnahmen. Die in München sah er im Fernsehen.
Die Beschneidung von Kindern kann zu Traumata, Schmerzen und Komplikationen führen. Studien belegen, dass auch die spätere Sexualität negativ beeinflusst wird.
Was sagen die Gutachter zum „Roten Bild mit Pferden“? Im Kölner Zivilprozess um den gefälschten Campendonk ist ihre Aussage nun doch nicht mehr gefragt.
Hans Mayer gründet 1965 die „(op) art galerie“. Zur Eröffnung zeigte er Werke von Josef Albers. Der Weg zur Kooperation war weit - ein Blick in die Korrespondenz.
Das Leben mit einem Elektroauto ist ein Balanceakt zwischen Faszination und Frustration. Mit dem Leaf schwebt Nissan einer Zukunft entgegen, der im hektischen Treiben und jenseits der Stadt die Energie ausgeht.
Die Vehemenz, mit der das Kölner Urteil zur Beschneidung angegriffen wird, verwundert: Politiker, die sonst nur Häme für religiöse Bräuche übrig haben, streiten auf einmal wacker für blutige Riten.
Ein generelles Verbot von Beschneidungen wäre unverhältnismäßig und deshalb unzumutbar. Doch das Recht auf körperliche Unversehrtheit ist für den Rechtsstaat mindestens so elementar wie Glaubenssätze für die Religion.
Seit 40 Jahren bietet der Kölner Veranstalter Reisen nach Portugal an. Olimar-Kataloge genießen Kultstatus.
Im gebeutelten Duisburger Stadtteil Marxloh soll Europas zweitgrößtes Zentrum für Fabrikverkauf entstehen. Der Investor verspricht die „Auferstehung“ der Gegend. Doch die Bewohner einer Arbeitersiedlung, die für das Projekt abgerissen werden soll, leisten Widerstand.
Knapp zwei Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele gibt es kaum noch Eintrittskarten. Die braucht man aber auch nicht unbedingt, um London 2012 live zu erleben. Tipps für Kurzentschlossene.
Die Entscheidung des Kölner Landgerichts zur Beschneidung eines muslimischen Jungen hat eine lange Geschichte. Sie handelt von Angst, Schmerz und Hilflosigkeit.
Die Flathead-Indianer sind selbst in ihrem Reservat nur eine Minderheit. Mit Amischen streiten sie erbittert um Blaubeeren. Auch in den Buddhisten sehen die Stammesältesten Eindringlinge. Doch selbst Al Qaida ist Amerikas Drang nach Montana nicht entgangen.
Das Bundesamt für Verfassungsschutz weist einen ARD-Bericht zurück, wonach in der Behörde weitere Akten über V-Leute, die womöglich Kontakt zur rechtsextremen Terrorzelle „NSU“ hatten, vernichtet worden seien.
Eine Ausstellung zum Abschied: Kasper König zeigt im Kölner Museum Ludwig seine letzte Schau. Sie ist ein persönliches Statement zur Gegenwartskunst.
Ein Gericht hat die Beschneidung von Jungen aus religiösen Gründen für strafbar erklärt. Bei Anne Will hätte ein leiser, zwischendurch gesprochener Satz eines Strafrechtsprofessors, Ansatz für eine gute Diskussion sein können. Aber niemand griff den Gedanken auf.
Der Staat muss sein Wächteramt ernst nehmen. Aber religiöse Gefahrenabwehr darf nicht in Religionsabwehr umschlagen.
Nach dem Urteil des Landgerichts Köln zur Strafbarkeit religiös motivierter Beschneidungen hofft Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) auf „ein klärendes Wort eines obersten Gerichts“. Unterdessen spricht der Deutsche Botschafter in Israel mit Knesset-Abgeordneten über das Urteil.
Muss der Verfassungsschutz reformiert, das „System“ geändert werden? Schon jetzt ist meist geregelt, was neu geregelt werden soll - es müsste nur auch durchgesetzt werden.
Das Bauprojekt war und ist heftig umstritten: Die ARD-Dokumentation „Allah in Ehrenfeld“ hat den Moschee-Neubau in Köln von Anfang an mit der Kamera begleitet.
Sind aller guten Räder drei? Mal sehen. Wir machen Bekanntschaft mit einer Bike Conversion und einem Trike von Rewaco. Diese Fahrzeuggattung hat ihre Eigenwilligkeiten.