Wenn die Helfer um Hilfe flehen
In der Corona-Krise geraten gemeinnützige Betriebe in Bedrängnis. Dass sie keine Rücklagen haben, wird ihnen jetzt zum Verhängnis
In der Corona-Krise geraten gemeinnützige Betriebe in Bedrängnis. Dass sie keine Rücklagen haben, wird ihnen jetzt zum Verhängnis
Mehr als ein Drittel der deutschen Unternehmen musste wegen der Corona-Krise seine Investitionen zurückschrauben. Und auch von den Verbrauchern sind alsbald keine Impulse zu erwarten. Die Krise wird die Wirtschaft noch einige Zeit beschäftigen.
Die Corona-Krise trifft 70 Prozent der kleinen und mittelgroßen Unternehmen in Deutschland besonders stark. Zwar gibt es die Hilfsprogramme der Länder und KfW-Schnellkredite, doch mit den Banken hadern sie und suchen nach Alternativen.
Zwei von drei Studierenden jobben nebenher, um über die Runden zu kommen. Die Pandemie gefährdet ihre Existenz. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek kündigt Kredite für sie an. Die SPD sagt: Das reicht nicht.
„Weg von der Gießkanne“: Entwicklungsminister Müller will die deutsche Entwicklungshilfe neu aufstellen – sie soll sich aus vielen armen Ländern zurückziehen.
Die Aussichten auf einen glimpflichen Ausgang der Corona-Krise haben sich nach Einschätzung von Ökonomen verschlechtert. Der Einbruch wird sich auch auf dem Arbeitsmarkt deutlich niederschlagen.
Die Corona-Krise trifft den Anlegerliebling so hart, dass ein KfW-Kredit helfen muss. Was macht die Aktie – und was erwarten Analysten?
Nach dem geplatzten Verkauf an die polnische LOT ist Rettung für die angeschlagene Fluggesellschaft Condor in Sicht: Sie soll offenbar noch einmal 200 Millionen Euro erhalten.
Reflexartig werden bekannte Reformvorschläge hervorgeholt. Die meisten verkennen, um was es in dieser Krise geht und wo die deutschen Steuergesetze wirklich versagen.
Stefan Grunwald ist seit 2013 Vorstandsvorsitzender einer typischen Sparkasse. Er erklärt, warum es derzeit in der Kreditfabrik klemmt, wie die KfW darauf reagiert und wer später den Unternehmen die Kredite für neue Warenbestellungen gibt.
Adidas erhält wegen der Folgen der Corona-Pandemie einen Milliardenkredit von der staatlichen Förderbank KfW. Insgesamt hat der Sportartikelhersteller Zugriff auf 3 Milliarden Euro – mehr als erwartet worden war.
Die Ferienfluglinie Condor sollte nach Polen verkauft werden. Doch der Käufer ist selbst in Schieflage geraten und hat jetzt einen Rückzieher gemacht. Dabei läuft der KfW-Brückenkredit für Condor in dieser Woche aus.
Ungewöhnliches Geschäftsmodell, noch nicht lange genug am Markt: Die Krise trifft auch Gründer hart. Rücklagen haben sie kaum, und Banken gewährten ihnen keinen Kredit.
Einem staatlichen Hilfspaket an den Tui-Konzern steht nichts mehr im Weg. Mehrere Banken erklärten ihre Zustimmung zu einem vom Bund in Aussicht gestellten Kredit über 1,8 Milliarden Euro, so der größte Reiseanbieter der Welt. Das Geld kommt von der staatlichen Förderbank KfW.
Der Mittelstand soll leichter an Hilfskredite kommen: Die KfW übernimmt dafür das Risiko. Kleinere Betriebe können bis zu 500.000 Euro und etwas größere bis zu 800.000 Euro erhalten. Auch Zinssatz und Laufzeit sind schon bekannt.
Ein paar Ideen, wie der Staat Firmen helfen kann und sich dabei nicht übernimmt.
Um die Folgen der Corona-Pandemie abzumildern, können Unternehmen verschiedene Hilfsmittel wählen. Die Regierung gibt nun einen Zwischenstand.
Viele deutsche Unternehmen sowie der DIHK bemängeln eine Lücke in den Krisenhilfen gerade für den Mittelstand. Die EU-Kommission erteilt nun eine wichtige Erlaubnis.
Der deutsche Aktienmarkt dreht ins Minus, auch weil Dividenden ausfallen und weitere Negativnachrichten über Unternehmen die Runde machen. So brauchen die Sportartikelhersteller Adidas und Puma wohl neue auch von der KfW unterstützte Kredite.
Der Wirtschaftsminister rechnet mit einer Krise, wie es sie in der Geschichte der Bundesrepublik bisher so nicht gegeben habe. Ein bekannter Ökonom schließt eine jahrelange Hängepartie wie in Italien und Griechenland nicht aus.
Bei den Instituten türmen sich die Anträge auf Hilfskredite. Viele fahren Sonderschichten im Firmenkundengeschäft. Doch entscheidende Fragen zu den Förderungen sind offen.
Der Warenhauskonzern braucht dringend mehrere hundert Millionen Euro. Dadurch, dass die Geschäfte geschlossen sind, rennt dem ohnehin angeschlagenen Unternehmen die Zeit davon.
Nur ein Tag ist vergangen, seitdem sich die Start-up-Szene mit einem Hilferuf an die Regierung gewandt hat. Jetzt stellt der Staat Geld in Aussicht. Bald soll sogar noch mehr kommen.
Entsetzen statt Erleichterung: Tausende Unternehmen wollen mit Sonderkrediten der KfW durch die Krise kommen. Ganz ohne Probleme klappt das nicht – bei vielen kommt die Hilfe gar nicht an.
Um den Betrieb aufrechtzuerhalten, bräuchten die Flughäfen schnelle Liquiditätshilfen, mahnt der Flughafenverband ADV. Die Politik müsse nachjustieren, damit das Maßnahmenpaket auch den Flughäfen zugutekomme.
Ob Besichtigungen oder Umzüge: In London geht wegen des Coronavirus nichts mehr, in Deutschland nur noch wenig. Gute Nachrichten gibt es für Mieter.
Betriebe suchen reihenweise Hilfe bei der KfW, die Folgen für die Mitarbeiter sind kaum abzuschätzen. Zugleich wird ein Missbrauch von Krediten befürchtet. Muss die gerade beschlossene Unterstützung dennoch aufgestockt werden?
Viele Unternehmen stehen in der Coronavirus-Krise mit dem Rücken zur Wand. In der Wirtschaft mehrt sich Kritik an den Hilfsprogrammen der Regierung. Der Wirtschaftsminister versucht zu beschwichtigen.
Bis Donnerstagabend sind 443 Anträge im Volumen von 7,4 Milliarden Euro eingegangen, hat die F.A.Z. erfahren. Ihr Programm hatte die staatliche Förderbank vor einer Woche aufgesetzt. Zum Wochenbeginn waren es nur knapp 2 Milliarden Euro gewesen.
Das Geld muss zügig an die Unternehmen weitergereicht werden. Das hat für KfW-Chef Günther Bräunig die absolute Priorität. Zudem fordert er die Privatbanken auf, ihrerseits Verantwortung zu übernehmen - eine müsse weiter eine gewisse Eigenhaftung geben.
Der Präsident des Mittelstandsverbundes beklagt, von der Politik im Stich gelassen zu werden – und macht einen Vorschlag, wie die Fördermittel in der Corona-Krise besser verteilt werden könnten.
Die Commerzbank sieht sich wie andere Geldhäuser mit einer Flut von Anfragen zu den Corona-Hilfsprogrammen der staatlichen Förderbank KfW konfrontiert. Und reagiert.
Das Hilfspaket für die Wirtschaft wird gut angenommen. Innerhalb von nur zwei Tagen verzeichnet die staatliche Förderbank KfW Kreditanträge von mehr als 3,18 Milliarden Euro. Der ganz große Ansturm steht aber noch bevor.
Das Bundeskabinett hat wegen der Corona-Krise ein beispielloses Hilfspaket beschlossen. Aber wer bekommt die Unterstützung – und auf welchem Weg? Vom großen Unternehmen über den Selbständigen bis zum Vermieter – ein Überblick.
Um Arbeitsplätze und Unternehmen in der Corona-Krise zu retten, hat das Bundeskabinett mehrere Hilfspakete in beispielloser Höhe beschlossen. Mieter sollen entlastet, Hartz-IV-Anträge erleichtert und Kliniken unterstützt werden. Und das ist längst nicht alles.
Die staatliche Förderbank KfW soll Unternehmen im Kampf gegen die Pandemie helfen. Ihr Chef findet dramatische Worte.