Ein zehrender Traumjob
Heute Held, morgen Depp: Josef Zinnbauer ist der nächste HSV-Trainer, der gegen Widerstände im Klub kämpft. An diesem Sonntag (15.30 Uhr) trifft seine Mannschaft auf Mönchengladbach.
Heute Held, morgen Depp: Josef Zinnbauer ist der nächste HSV-Trainer, der gegen Widerstände im Klub kämpft. An diesem Sonntag (15.30 Uhr) trifft seine Mannschaft auf Mönchengladbach.
Das neue Wahlrecht in Hamburg wurde „vom Volk“ gemacht. Doch wie die Bürgerschaftswahl mit ihrer niedrigen Beteiligung gezeigt hat, hat dieses Mehr an Demokratie der Demokratie nicht geholfen. Ein Kommentar
Die Hamburger CDU sucht nach der vernichtenden Wahlniederlage ihre Zukunft – und einen neuen Vorsitzenden. Eine Rückkehr an die Macht scheint in weiter Ferne. Einige sind nicht bereit, den Weg zu gehen.
Der Begriff der „Second City“ wird gerne ins Gespräch gebracht, wenn über die Chancen kleinerer Städte bei Olympiabewerbungen diskutiert wird. DOSB-Generalsekretär Vesper hält Hamburg für ebenso aussichtsreich wie Berlin.
Dieser Vorentscheid zum Vorentscheid hatte etwas von einem Schulkonzert. Am Ende gewann die professionellste Sängerin. Ann Sophie darf hoffen, Deutschland beim „Eurovision Song Contest“ in Wien vertreten zu dürfen.
Alles läuft wie geplant: Die Grünen in Hamburg haben einstimmig für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der SPD votiert.
„Die Liga stirbt“: Die Vorstände von Werder Bremen, Hamburger SV und FC St. Pauli diskutieren den nächsten Kommerzialisierungsschub im deutschen Fußball. Die Prognosen sind düster, die Signale eindeutig.
Wie Medienbeobachter an den Argumenten der FDP scheitern und Katja Suding zu parteilicher Lässigkeit in Person wird. Sie verfügt über mehr Beinfreiheit als Peer Steinbrück je hatte.
Die Wahlniederlage der Hamburger CDU hat personelle Konsequenzen: Parteichef Weinberg räumt seinen Posten. Spitzenkandidat Wersich erhebt keinen ausdrücklichen Anspruch auf den Fraktionsvorsitz.
Hamburgs Sportsenator Michael Neumann ist überzeugt von einer positiven Wirkung Olympischer Sommerspiele auf die Gesellschaft und wirbt vor der Wahl zur deutschen Kandidatenstadt für den Sport als Vereinigungsfaktor: „Mit dieser Öffnung geben wir dem Land ein Versprechen.“
Immer mehr Bauträger und Städte entwickeln autofreie Quartiere. Das Interesse an dieser Wohnform ist groß. Die Gefahr zu scheitern aber auch.
Während die Union dank Merkel-Bonus im Bund weit vorne liegt, ist sie in Großstädten nur noch selten mehrheitsfähig. Eine nachhaltige Strategie dagegen ist nicht in Sicht.
Nach 573 Minuten torlosen Minuten trifft ein Fürther mal wieder das Tor. In Hamburg reicht das, um die Abstiegsnot beim FC St. Pauli zu vergrößern. Die Hausherren ärgern sich zudem über einen zurückgenommenen Handelfmeter.
Im bürgerlichen Lager kämpfen künftig drei Parteien um die Stimmen. Während CDU und FDP in der Mitte konkurrieren, weiß die AfD noch nicht, wohin sie will.
Nach der Hamburg-Wahl spielen die Liberalen im politischen Kalkül plötzlich wieder mit. Die Grünen werden sich nun zu größeren Zugeständnissen bequemen müssen, schließlich stünde auch die FDP bereit.
Im Triumph für den SPD-Wahlsieger Olaf Scholz ging eine bittere Nachricht fast unter: Die ohnehin beim letzten Mal schon geringe Wahlbeteiligung sank weiter. Daran ist der Gesetzgeber nicht unschuldig.
Nach der Niederlage in Hamburg will die CDU nicht schon wieder über ihr sogenanntes Großstadtproblem reden. Ganz vermeiden kann sie es aber nicht.
Nach seinem deutlichen Wahlsieg kann Olaf Scholz zwischen zwei Koalitionspartnern wählen. Seine Vorliebe für die Grünen hat der SPD-Bürgermeister schon bekundet. Die FDP hat nur eine Außenseiterchance.
Selbst die Hamburger Jungwähler votierten mehrheitlich für die SPD von Olaf Scholz. Das Abschneiden der AfD ist nichts, an dem sich die Partei berauschen könnte, und auch die FDP hat ihre Zukunft nicht gesichert.
Hamburg war der erste Sieg der FDP seit langer Zeit. Wenn es sehr gut läuft, dann bekommen die Liberalen zumindest einen Gesprächstermin beim alten neuen Bürgermeister Olaf Scholz.
Sie haben viel Verständnis für Pegida, sehen Flüchtlinge als Problem und wählen aus Enttäuschung: Auch in Hamburg zeigen Umfragen den Protestcharakter der „Alternative für Deutschland“.
Von Olaf Scholz lernen heißt siegen lernen: Die strittige Deutung des Wahlsiegs von Hamburg offenbart einen Richtungsstreit in der Bundespartei.
Die Wahl gewonnen, die absolute Mehrheit verloren: Die SPD von Bürgermeister Olaf Scholz braucht jetzt einen Partner - und wahrscheinlich werden es die Grünen sein. Die CDU erleidet ein Debakel, die FDP kann den ersten Wahlerfolg nach einer langer Krise verbuchen.
Ihr allein hat Parteichef Christian Lindner den ersten fröhlichen Auftritt nach einem Wahlabend zu verdanken. Die auf Spitzenkandidatin Katja Suding zugeschnittene Wahlkampagne hat sich für Hamburgs Liberale ausgezahlt. Die FDP feiert ihre Wiederauferstehung.
Der verglichen mit Thüringen und Sachsen recht knappe Einzug der AfD in die Hamburger Bürgerschaft sorgt für neuen Streit in der Partei. Der Liberale Hans-Olaf Henkel sieht sich in seiner Pegida-Kritik bestätigt. Der Nationalkonservative Alexander Gauland keilt noch am Wahlabend zurück.
Die Hamburger SPD begeht ihren Wahlsieg wie schon 2011 in der „Fabrik“ in Altona. Und Wahlgewinner Olaf Scholz erlaubt den Genossen, ein „klein wenig zu feiern“. Bei der CDU herrscht dagegen tiefste Trauer.
In den Parteizentralen der Hauptstadt wird viel in das Ergebnis der Bürgerschaftswahl hineininterpretiert. Die meisten sehen die Abstimmung in Hamburg als Schicksalswahl – auf die eine oder die andere Art.
In der SPD und den Medien ist Olaf Scholz lange unterschätzt worden. Doch der einst als „Scholzomat“ verspottete frühere Schröder-Getreue hat die Hamburger SPD zu alter politischer Größe geführt. Auch in Berlin könnte er bald wieder eine größere Rolle spielen.
Die Sozialdemokraten in der Hansestadt haben guten Grund zu feiern. „Wir werden niemanden enttäuschen“, verspricht SPD-Spitzenkandidat Scholz. Die FDP ist stolz und erleichtert, die Grünen kündigen harte Verhandlungen an. Die CDU ist angesichts ihrer historischen Niederlage am Boden.
Die SPD ist wie eine Klammer für Hamburg. Die Arbeiterpartei repräsentiert ebenso das hanseatische Lebensgefühl und ist daher für alle wählbar. Das hat sich auch an diesem Sonntag wieder gezeigt.
Für einen kurzen Moment kann die CDU nachempfinden, wie sich die SPD im Bund fühlen muss. Denn Olaf Scholz ist in Hamburg, was Angela Merkel im Bund ist.
Bei der Wahl in Hamburg zeichnet sich wieder eine sehr niedrige Beteiligung ab. Als Grund dafür wird auch das Wahlrecht angeführt. Es ist so kompliziert, dass erst in mehreren Tagen feststehen könnte, welche Kandidaten tatsächlich in die Bürgerschaft einziehen.
Der Wahlkampf in Hamburg war langweilig? War er gar nicht. Man muss nur genau hinsehen. Eine Fahrt durch die Brennpunkte im Tor zur Welt.
Rot-Grün ist eine Gefahr für den Hamburger Hafen. Der Stadt fehlt gute Wirtschaftspolitik.
Die Explosion der Baukosten für die Elbphilharmonie hält Hamburg in Atem. Das neue Wahrzeichen der Stadt sollte längst fertig sein – und ist mittlerweile eines der teuersten Hochhäuser der Welt. War es das wert?
An diesem Sonntag wählen die Hamburger eine neue Bürgerschaft. FAZ.NET beantwortet die sechs wichtigsten Fragen zur ersten Landtagswahl in diesem Jahr.