Athen: Sprechen schon über nächstes Hilfspaket
Der Verhandlungsführer der griechischen Regierung, Euclid Tsakalotos, soll in Brüssel Geld beschaffen. Er spricht von vielen Opfern, meint aber doch nur den Abschied von Forderungen.
Der Verhandlungsführer der griechischen Regierung, Euclid Tsakalotos, soll in Brüssel Geld beschaffen. Er spricht von vielen Opfern, meint aber doch nur den Abschied von Forderungen.
Die Vereinigten Staaten wollen, dass sich Griechenlands Geldgeber mit dem klammen Land einigen. Derweil gibt es Gerüchte über ein Sondertreffen im griechischen Finanzministerium unter Führung von Alexis Tsipras - nicht Varoufakis.
Griechenlands Finanzminister Varoufakis hat nach eigenen Aussagen Gespräche mit seinen Finanzministerkollegen mitgeschnitten. Nun hat sich erstmals Wolfgang Schäuble dazu geäußert. Mit einem kleinen Seitenhieb.
Der oberste Ökonom des Internationalen Währungsfonds fordert von Athen Reformen von Rentensystem und Staatsapparat. Zum Staatshaushalt trifft Olivier Blanchard hingegen eine eher überraschende Aussage.
ESM-Chef Regling warnt davor, dass Griechenlands Zeit knapp werde. Anders gewendet: Die Pleite droht nicht schon morgen. Auch anderes ist nicht so dramatisch wie getan wird.
Griechenland müsse sich zu weiteren Reformen im Sinne der Gläubiger verpflichten, um eine Staatspleite abzuwenden, sagt der deutsche Chef des Europäischen Rettungsschirms ESM. Grundsätzlich sei genug Geld da.
Viel knapper als gedacht entscheidet Griechenlands Regierungschef eine wichtige Abstimmung auf dem Syriza-Parteitag für sich. Sein Regierungssprecher verspricht sodann, auch weiter Kredite des IWF zu tilgen.
Schon wieder hauen die beiden Finanzminister Wolfgang Schäuble und Giannis Varoufakis öffentlich auf den Putz. Auch viele andere, etwa EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker, kommentieren ständig den Schuldenstreit. Entscheiden werden drei andere.
Nicht nur in der griechischen Syriza-Regierungspartei gibt es Widerstände gegen Kompromisse im Schuldenstreit. Auch in der Unions-Fraktion der deutschen Kanzlerin steigt die Unzufriedenheit. In Berlin beginnen Gedankenspiele für den Fall, dass die Gespräche tatsächlich scheitern.
Sollte Griechenland zu Reformen bereit sein, will Amerika einem Bericht zufolge weitere IWF-Hilfen für Griechenland unterstützen. Vielen Schwellenländern schmeckt die Sonderbehandlung des kleinen Griechenlands dagegen nicht.
Wie geht der Streit zwischen Griechenland und seinen Geldgebern aus? Eine zentrale Frage kreist um die Rolle des Internationalen Währungsfonds. Zugleich wächst der Druck auf den größten Euro-Retter.
Der griechische Finanzminister Giannis Varoufakis soll Ende April Tonbandaufnahmen von einem Gespräch mit den Ressortchefs der Eurogruppe gemacht haben. Dass er als Spieler und Amateur beschimpft worden sei, stimme nicht.
Am 5. Juni muss Griechenland die nächste Kredittranche an den Internationalen Währungsfonds zurückzahlen. Wieder macht die Regierungspartei Druck: ohne eine Einigung mit den Gläubigern reiche das Geld nicht aus.
Unser Kolumnist Thomas Mayer war bei Finanzminister Varoufakis. Der wollte wissen, ob sein Land eine Parallelwährung einführen kann – und war für alle Überlegungen offen.
Sollte das Geld ausgehen, werde Griechenland zunächst Pensionen und Gehälter auszahlen, sagt der griechische Finanzminister. Allerdings rechnet er für die nächsten Tage ohnehin mit einer Einigung mit der EU. Über Engpässe könnte auch der Euro-Rettungsfonds helfen.
Die EU hat zuletzt Kompromissbereitschaft gegenüber der griechischen Regierung signalisiert, der Internationale Währungsfonds dagegen bleibt hart: Es dürfe keine Kredite im Hauruckverfahren geben, sagt IWF-Direktorin Lagarde.
Griechenland ist aus Sicht der Bundesbank akut von einer Staatspleite bedroht. Das Land habe sich selbst in die heikle Lage manövriert, schreibt sie in ihrem Monatsbericht. Und müsse nun rasch handeln.
Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras pokert mit den Gläubigern um die Zukunft seines Landes. Ein Kompromiss ist fast unmöglich geworden. Warum nur hat er sein Land in diese schwierige Situation geführt? Eine Analyse.
Wie lange kann Griechenland noch ohne weitere Hilfe fristgerecht Schulden und Gehälter für Staatsbedienstete zahlen? Ein Brief des Ministerpräsidenten an die IWF-Chefin weckt neue Zweifel. Andere Zahlen deuten darauf hin, dass das Geld noch einige Zeit reicht.
Ein Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro sei „politisch brandgefährlich“, sagt Wirtschaftsminister Gabriel. Im Gegenzug für Reformen bringt er ein drittes Hilfspaket ins Gespräch. Doch die Union will davon nichts wissen.
Der griechische Ministerpräsident Tsipras sendet eine klare Botschaft an die Geldgeber: Athen werde nicht nachgeben, die „roten Linien“ behielten ihre Gültigkeit. Trotzdem glaubt er an eine baldige Einigung.
Athen hat den Angestellten im öffentlichen Dienst trotz akuter Finanznot ihr Gehalt überwiesen. Es geht offenbar um 500 Millionen Euro.
Die FDP lädt in Berlin zu ihrem 66. Bundesparteitag, in New York gibt die Ratingagentur Fitch das Ergebnis der Überprüfung für Griechenland bekannt und Solarworld veröffentlicht in Bonn die Ergebnisse für das erste Quartal.
Die Entscheidung über die Zukunft Griechenlands in der Währungsunion liege „eindeutig bei der Politik“, sagt Bundesbank-Präsident Jens Weidmann in einem Interview. Und kritisiert die wöchentliche Aufstockung der Notkredite.
Die griechische Regierung hat offenbar dem Druck der Gläubiger nachgegeben: Drei ausländische Unternehmen sollen verbindliche Gebote für die Mehrheit am größten Hafen des Landes einreichen.
Griechenland droht das Geld auszugehen. Die Verhandlungen mit den Gläubigern laufen dennoch nur schleppend. Das linke Wahlprogramm setzt die Regierung umso zielstrebiger um.
Im vergangenen Jahr war Griechenlands Wirtschaft nach jahrelanger Krise erstmals gewachsen. Nun schrumpft sie wieder. Gleichzeitig revoltieren die Bürgermeister und überweisen der Regierung kein Geld.
Eine Überweisung an den Internationalen Währungsfonds stemmte Griechenland offenbar wesentlich mit Mitteln von einem speziellen Konto dort. Außerdem gibt es neue Gerüchte über die künftige Rolle des IWF.
Ist ein Referendum über Reformen in Griechenland die Lösung der Krise? Während Finanzminister Schäuble Sympathie für die Pläne hegt, warnt Eurogruppen-Chef Dijsselbloem, das Vorhaben könnte wichtige Finanzhilfen abermals verzögern.
Die Euro-Finanzminister sitzen nun wieder in Brüssel zusammen und beraten über Griechenlands Schuldenprobleme. Athen hat derweil die für Dienstag anstehende Schuldenrate an den Internationalen Währungsfonds überwiesen.
Wieder verhandeln die Euroländer über Griechenland. Warum dauert der Streit eigentlich so lange? Und welche Fortschritte gibt es? FAZ.NET beantwortet die wichtigsten Fragen.
Ein besseres Klima, aber keine Fortschritte: So beschreiben die Reformkontrolleure der „Troika“ die Verhandlungen mit Griechenland. Jetzt richten sie sich offenbar auf drei Varianten des Scheiterns ein.
Wie lange reicht Griechenland das Geld noch? Die halbe Welt rechnet mit einer Staatspleite. Jetzt warnt Finanzminister Schäuble - und wählt dabei vorsichtig seine Worte.
Haniel reduziert seine Beteiligung an Metro, Freenet überrascht mit einem deutlichen Umsatzplus. Die Sixt-Leasing-Aktien kommen zu 20 Euro ; Fed-Präsidentin Yellen warnt vor den Negativfolgen hoher Börsenkurse.
Die greichische Regierung handelt: Sie hat in der EU und dem IWF neue alte Schuldige gefunden.Und Chinas Touristen erobern Japans Einkauszentren.
Der Weinbauverband erwartet keinen Preissturz bei neuen Anbauregeln. Enttäuschende amerikanische Daten belasten auch die Kurse in Asien.