Eine neue Epidemie besorgt Asien
Was neu ist, muss nicht besser sein. Und was alt ist, deswegen nicht irrelevant. Das gilt für Mers, was so sehr an andere Epidemien erinnert wie für Griechenland.
Was neu ist, muss nicht besser sein. Und was alt ist, deswegen nicht irrelevant. Das gilt für Mers, was so sehr an andere Epidemien erinnert wie für Griechenland.
Geschickt führt die angeblich unerfahrene griechische Regierung die Gläubiger vor. Zugleich treibt sie die Kosten für einen Grexit in die Höhe. Da fragt man sich, wo eigentlich die wirklich abgezockten Politiker sitzen.
Athen braucht dringend Geld und legt neue, nicht ausreichende Vorschläge zum griechischen Konsolidierungsprogramm vor. Zugleich malt Regierungschef Tsipras düstere Bilder für Europa.
Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann will eine langfristige Lösung für Hellas und kein ständiges Schlingern „von Konkursgefahr zu Konkursgefahr, von Grexit-Diskussion zu Grexit-Diskussion“. Derweil ist wohl auch ein neuer Vorschlag Athens in Brüssel durchgefallen.
Die Geldgeber haben der griechischen Regierung einem Zeitungsbericht zufolge angeboten, das Hilfsprogramm noch einmal zu verlängern - um neun Monate. Athen legt wohl einen neuen Reformplan vor. Gefragt ist der Mut eines Mannes.
Gerade die Kritik des EU-Kommissionspräsidenten an Alexis Tsipras macht Eindruck in der griechischen Öffentlichkeit. Der Ministerpräsident schickt seinen engsten Mitarbeiter nach Brüssel. Und bessert wohl sein Angebot an die Gläubiger nach.
Die Ukraine-Krise und der ungewisse Verbleib Griechenlands in der Eurozone sind derzeit die dominanten Themen für die Staats- und Regierungschefs in Europa und Amerika. Doch der G-7-Gipfel trägt noch eine weitere Überschrift: Afrika.
Alexis Tsipras verärgert die Gläubiger Griechenlands: Er bekommt weitreichende Angebote - und lehnt doch kühl ab. Angela Merkel wagt viel, indem sie die Griechenland-Verhandlungen an sich zieht. Denn es droht ein gewaltiges Unwetter.
Jean-Claude Juncker trat im Griechenland-Streit bisher eher milde auf. Doch jetzt ist er wohl richtig verärgert - weil Alexis Tsipras ihm eine Reformliste schuldet. Nach einem abgesagten Telefonat fand er auf dem G-7-Gipfel deutliche Worte.
Wegen sich ändernden Bedingungen bei den Griechenland-Verhandlungen fordert Grünen-Fraktionschef Hofreiter einen neuen Bundestagsbeschluss. EU-Parlamentspräsident Schulz schickt eine scharfe Warnung nach Athen. Am Mittwoch wollen Hollande, Merkel und Tsipras zusammentreffen.
Alexis Tsipras will mit EU-Kommissionschef Juncker telefonieren, möglicherweise, um die Wogen zwischen Griechenland und den Gläubigern zu glätten. Aber Juncker verweigert ein Gespräch. Andere Spitzenpolitiker tun das nicht.
Der Streit zwischen Griechenland und seinen Gläubigern ist nach der Rede von Alexis Tsipras in Athen neu entflammt. Doch was würde eigentlich passieren, wenn Syriza am Ende scheitert? Droht dem Land dann erst recht der Absturz?
Alexis Tsipras hat den Syriza-Linken Tribut gezollt und die Forderungen der Gläubiger abgeschmettert. Die Lage wird verfahrener. Politiker in Brüssel, Berlin und Straßburg zeigen sich genervt. Einige Top-Ökonomen fordern dagegen: Schluss mit dem Spardiktat.
Alexis Tsipras hat die Gläubiger seines Landes aufgefordert, ihre Vorschläge zurückzunehmen. Zugleich verlangte der griechische Ministerpräsident eine umfassende Regelung des griechischen Schuldenproblems mit einem Schuldenschnitt.
Den deutschen Finanzminister Schäuble ereilt das Schicksal seines griechischen Kollegen Varoufakis. Er wird im Poker um die griechischen Schulden in die zweite Reihe versetzt.
Nun muss die griechische Syriza-Linksregierung endlich Farbe bekennen. Gegenüber sich selbst. Und gegenüber dem eigenen Volk. Denn nicht nur die Gläubiger werden immer ungeduldiger - auch mit Regierungschef Alexis Tsipras.
Seit 1991 versprachen neun griechische Premierminister Reformen und die Modernisierung eines Staates. Doch Reformen wurden weder umgesetzt noch von den Bürgern eingefordert. Wie kommt es, dass die Bevölkerung den Euro will, aber wenig Reformbereitschaft zeigt?
Lieber den Grexit als neue Kredite: Deutsche Wirtschaftsexperten drängen die Bundesregierung zu einem harten Kurs gegen Griechenland. Der nächste Krisengipfel findet frühestens kommende Woche statt - die G 7 gehen vor.
Athen bündelt die Raten an den Internationalen Währungsfonds, Ende Juni steht damit eine große Zahlung an. Die Gläubiger aus der EU wollen dem Land mit Milliarden aus der Bankenrettung über den Sommer helfen.
Die Gläubigerstaaten sollten in der Griechenland-Krise nach Ansicht von AfD-Chef Lucke nicht weiter nachgeben. Der F.A.Z. sagte er, dank der Bankenunion ließe sich eine Pleite heute verkraften.
Näher am Ziel, aber noch lange kein Durchbruch: Griechenlands Gläubiger kommen dem Land in einigen Punkten entgegen. Doch einige Forderungen will Regierungschef Tsipras weiter nicht akzeptieren.
Unter Zugzwang will Griechenlands Regierungschef keinesfalls erscheinen. Seine Regierung soll es sein, die den Gläubigern einen umfangreichen Reformvorschlag unterbreitet und nicht umgekehrt. Aus gutem Grund.
Der EZB-Rat tagt. Sagt die EZB auch etwas zu Griechenland? In diversen Ländern werden die Einkaufsmanagerindizes veröffentlicht. Die Federal Reserve legt ihren Konjunkturbericht „Beige Book“ vor.
In Athen freut sich der Gewinner der Nachtsitzung: Alexis Tsipras. Wieder kommen die Gläubiger dem Land entgegen, da sie einen Abschied aus der Währungsunion verhindern wollen. Es wird wohl noch einen Schuldenschnitt geben, für den jedoch nur die Europäer zahlen werden.
Nach dem Spitzentreffen zur Schuldenkrise in Berlin wollen die Gläubiger Griechenland ein letztes Angebot machen. Es könnte für die Euro-Staaten teuer werden.
Kanzlerin Merkel hat sich auf höchster Ebene mit Griechenlands Gläubigern besprochen. Allein damit kommt sie dem griechischen Regierungschef entgegen. Der reagiert rasch.
Bis nach Mitternacht berieten im Kanzleramt Angela Merkel, François Hollande, IWF-Chefin Lagarde und EZB-Präsident Draghi den Schuldenstreit mit Griechenland. Folgt nun ein letztes Angebot an Athen?
Die Kanzlerin und der französische Präsident übernehmen die Verhandlungen mit Athen. Offenbar steht ein letzter Kompromissvorschlag kurz bevor, am Montagabend findet ein Krisentreffen in Berlin statt. Es könnte eine Nachtsitzung werden.
Heute trifft die Kanzlerin Frankreichs Staatspräsident Hollande und EU-Kommissionschef Juncker. Es geht um Griechenland. Gerade dessen Regierungschef veröffentlicht überraschend einen großen Zeitungsbeitrag.
Nach über fünf Jahren Griechenland-Rettung ist die Schuldenlast dort so hoch wie nie zuvor. Unsere Ratlosigkeit könnte hochgefährlich werden. Der Verfall der rechtlichen und moralischen Normen in Europa schreitet fort.
Solange Griechenland mehr Geld ausgibt, als es einnimmt, drehen sich die „Euro-Retter“ im Kreis. Dabei ist Athen gescheitert, einen Keil zwischen die Geberländer zu treiben.
Auch die Finanzminister der G7-Staaten können den Streit zwischen Griechenland und seinen Gläubigern nicht lösen. Und die Zeit drängt.
Der Internationale Währungsfonds schließt ein Ausscheiden Griechenlands aus dem Euroraum ausdrücklich nicht mehr aus. Im Gespräch mit der F.A.Z. sendet IWF-Chefin Lagarde auch eine klare Botschaft für den Fall, dass die Eurostaaten Athen unbedingt im Euro halten wollen.
Internationale Reiseveranstalter planen schon für den Fall eines Ausscheidens Griechenlands aus der Eurozone. In Verträgen mit griechischen Hoteliers verlangen sie offenbar Sonderklauseln für den Fall, dass das Land zur Drachme zurückkehrt.
Der eine wähnt sich auf der Zielgeraden, der andere auf den ersten Metern. In den Griechenland-Verhandlungen klaffen die Wahrnehmungen auseinander. Wie auch beim Ansehen der FIFA.
Der Bundesfinanzminister glaubt nicht an eine schnelle Einigung bei den Gesprächen über den griechischen Milliardenkredit. Die Verhandlungen seien „noch nicht sehr viel weitergekommen“. Über Ministerpräsident Tsipras zeigte sich Schäuble irritiert.