Gabriels unsozialer Kompromiss
Den vielen bekannten Siegern der Supermarktfusion stehen die unbekannten Verlierer gegenüber. Die Unternehmen werden an anderer Stelle Kosten senken und Beschäftigung abbauen.
Den vielen bekannten Siegern der Supermarktfusion stehen die unbekannten Verlierer gegenüber. Die Unternehmen werden an anderer Stelle Kosten senken und Beschäftigung abbauen.
In den Verhandlungen um die Übernahme der Supermarktkette Kaiser’s Tengelmann haben sich die Beteiligten verständigt. Ein Mitarbeiter mahnt dennoch zur Vorsicht.
Das Ringen um die Zukunft der Supermarktkette nimmt eine unerwartete Wende. Der ehemalige Kanzler soll jedoch nicht alleine helfen.
Im Streit um die Zukunft von Kaiser’s Tengelmann gibt es weitere Bewegung: Auch Konkurrent Markant will seine Klage zurückziehen. Doch mehr als ein Hoffnungsschimmer ist das für die 16.000 Mitarbeiter zunächst nicht.
Aldi und Lidl werden zu traditionellen Supermärkten. Das ist kein Wunder, denn die Deutschen entdecken gerade ihre Liebe zum traditionellen Supermarkt neu.
Norma zieht seinen Einspruch gegen den Verkauf von Kaiser’s Tengelmann an Edeka zurück, ein anderes Unternehmen könnte folgen. Dann sähe es für Rewe düster aus.
Überraschende Wende: Der Discounter Norma klagt im Streit im Kaiser’s Tengelmann nicht mehr gegen die Ministererlaubnis. Was macht Rewe?
Edeka ruft seine Kunden dazu auf, gekaufte Apfelschorle zurückzubringen. Die Flaschen könnten verunreinigt sein.
In einem Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung kritisiert Rewe-Chef Caparros den Tengelmann-Gesellschafter Haub scharf. Nun sind Protokolle einer Telefonkonferenz aufgetaucht, die anders klingen.
Die Supermarktkette Kaiser’s Tengelmann ist in Not. Die Übernahme durch Edeka hängt vor Gericht. Und jeder weist dem anderen die Schuld zu.
Dieser Mann ist richtig wütend: Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung weist Rewe-Chef Caparros die Schuld für das drohende Ende der Tengelmann-Supermärkte von sich. Verantwortlich sei der „Sonnenkönig“.
Die Supermarkt-Kette Kaiser’s Tengelmann wird zerschlagen - so las sich der Stand der Verhandlungen jedenfalls vergangenen Donnerstag. Doch allenthalben wittern die Beteiligten noch offene Chancen. Geht das Drama immer noch weiter?
Die Zerschlagung scheint so gut wie sicher. Tengelmann holt schon erste Angebote ein. Doch es bleibt ein letzter Hoffnungsschimmer.
Die Supermarktkette Kaiser’s Tengelmann steht vor der Zerschlagung. Jetzt weisen sich alle Beteiligten gegenseitig die Schuld zu. Die entscheidenden Fehler wurden aber viel früher gemacht.
Die Gespräche sind gescheitert: Kaiser’s Tengelmann wird nun doch zerschlagen. Das war bei den Beteiligten auch kaum anders zu erwarten.
Die Rettung der angeschlagenen Supermarktkette Kaiser’s Tengelmann ist gescheitert. Das Unternehmen steht vor der Zerschlagung, Tausende Arbeitsplätze könnten wegfallen.
Der Komplettverkauf von Kaiser’s Tengelmann an Edeka könnte noch möglich werden. Was ist gut für den Verbraucher?
Mehr als 15.000 Kaiser`s-Tengelmann-Beschäftigte dürfen wieder hoffen: Bei einem Krisengipfel haben sich die Chefs der großen Supermarktketten offenbar darauf geeinigt, dass Edeka die Kette wahrscheinlich doch noch kaufen darf.
Ob Putenbrust, Tiefkühlpizza oder Pampers: Kaufland liefert demnächst in Berlin. Die Supermarktkette kommt damit einem großen Online-Händler zuvor.
Die klassischen Discounter haben sich vom Arme-Leute-Image verabschiedet. Es gilt Marktanteile zu verteidigen. Machen sie am Ende Platz für neue Billigheimer?
Ob die Fusion mit Tengelmann funktioniert oder nicht: Edeka ist im deutschen Lebensmitteleinzelhandel die klare Nummer eins.
Die angeschlagene Supermarktkette Kaiser’s Tengelmann wird vorerst nicht zerschlagen. Liegt in zwei Wochen aber keine Lösung auf dem Tisch, sollen die Pläne umgesetzt werden.
Bange Stunden für Tausende Tengelmann-Beschäftigte: Was wird aus ihren Arbeitsplätzen, falls die Supermarktkette zerschlagen wird? Können die Jobs trotzdem gesichert werden? Ein Krisengipfel brachte – noch – keinen Durchbruch.
Kurz vor dem Spitzentreffen zur angeschlagenen Supermarktkette Kaiser’s Tengelmann erinnert der SPD-Wirtschaftsminister an die gefährdeten Arbeitsplätze.
Tausende Tengelmann-Angestellte würden bei einer Zerschlagung der Kette wohl ihren Job verlieren. Darauf wollen einige nun mit „Aktionen“ hinweisen. Andere verlassen offenbar scharenweise das Unternehmen.
Während die Fusion von Kaiser’s Tengelmann mit Edeka nicht vorankommt, wächst der Druck aus dem Unternehmen. Jetzt wird ein Brief bekannt, in dem von einem Millionenverlust die Rede ist.
Der Wirtschaftsminister hält nichts von der drohenden Zerschlagung der Supermarktkette. Für ihn habe das Interesse an Arbeitsplätzen und Arbeitnehmerrechten immer Vorrang.
Bis zu einer Einigung im Streit um die Übernahme von Tengelmann durch Edeka wird es noch einige Zeit dauern. Am 15. November will nun der Bundesgerichtshof sein Urteil fällen.
Edeka bereitet sich auf ein Scheitern seiner Pläne für eine Komplettübernahme vor. Die Lage bei der angeschlagenen Supermarktkette ist offenbar dramatischer als bisher bekannt.
Der Chef von Kaiser’s Tengelmann scheint die Geduld zu verlieren: Es gibt Gerüchte über einen regelrechten Stellen-Kahlschlag. Tausende Jobs könnten offenbar wegfallen.
Der Chef der Supermarktkette Kaiser’s Tengelmann soll gedroht haben, ein Drittel seiner Arbeitsplätze zu streichen. Hintergrund ist die Hängepartie um den Verkauf an Edeka.
Die Politik lässt die Sicht der Wettbewerbshüter nicht als Nonplusultra gelten. Ist die Ministererlaubnis überflüssig oder doch ein nützliches Instrument?
Der Wirtschaftsminister gibt sich als Retter von 16.000 Arbeitsplätzen. Dabei sind bei Kaiser’s Tengelmann gar keine Jobs in Gefahr. Hat er sich von Edeka erpressen lassen?
Große Supermarktketten müssen für die Lebensmittel oft weniger zahlen als kleine Märkte. Das findet ein Wirtschaftsminister nicht gut.
Warum war Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel von Beginn an wild entschlossen, die Unternehmensheirat zwischen Edeka und Tengelmann einzufädeln? Es gab doch zahlreiche Alternativen.
Wirtschaftsminister Gabriel hatte den Zusammenschluss der Supermarkt-Ketten Edeka und Tengelmann erlaubt. Nun hat ein Gericht abermals gegen ihn entschieden.