Wo ist die Deutschland AG geblieben?
Das Weltwirtschaftsforum in Davos war einmal das Heimspiel der deutschen Wirtschaft. Heute ist es Klein-Amerika. Es gibt noch nicht einmal ein „Deutsches Haus“. Das finden nicht mehr alle gut.
Das Weltwirtschaftsforum in Davos war einmal das Heimspiel der deutschen Wirtschaft. Heute ist es Klein-Amerika. Es gibt noch nicht einmal ein „Deutsches Haus“. Das finden nicht mehr alle gut.
In Abu Dhabi wird es Gespräche zwischen Russland, der Ukraine und den USA geben. In Rom treffen sich die deutsche und die italienische Regierung. Und in Taipeh kommt es zu einem brandgefährlichen Spektakel. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die russische Botschaft in Berlin bestreitet den Spionagevorwurf gegen einen als Diplomaten akkreditierten Mitarbeiter. Sie spricht von „Angstmacherei“ und dem Versuch, die Botschaft zu diskreditieren.
Für die Europäische Union kommt diese Woche einer wilden Achterbahnfahrt gleich: Erst droht US-Präsident Trump mit Strafzöllen, daraufhin lässt Europa seine Muskeln spielen – am Ende stehen ein Grönlanddeal und belastete Beziehungen zu Amerika.
Der Bau von Windparks auf See wird immer teurer. Eine Umstellung der Förderung und ein Gipfel in Hamburg sollen jetzt die Wende bringen.
In Davos hat sich der US-Präsident an der Windenergie abgearbeitet und dabei wilde Behauptungen aufgestellt. Ein Faktencheck der wichtigsten Aussagen.
In Rom beginnen am Freitag Regierungskonsultationen unter Führung von Deutschland und Italien. In beiden Ländern hat man einige Gemeinsamkeiten entdeckt, um die Wirtschaft zu stärken.
Mitten im Landtagswahlkampf stimmen grüne Europaabgeordnete gemeinsam mit Rechtsextremisten. Die Partei geht mit den eigenen Abgeordneten hart ins Gericht.
Beim Weltwirtschaftsforum in Davos wird weiter große Weltpolitik gemacht: US-Präsident Trump und NATO-Generalsekretär Rutte einigen sich in Sachen Grönland. Und Selenskyj, Präsident der Ukraine teilt kräftig gegen Europa aus.
Als Zehnmannbetrieb gestartet, hat sich Fermob als Marktführer im Geschäft mit Outdoormöbeln etabliert. Im zentralisierten Frankreich ist der Hersteller eine Ausnahmeerscheinung.
Mehr Wirtschaft wagen heißt mehr Mut zu großen Schritten: Der Präsident der IHK Frankfurt, Ulrich Caspar, fordert Tempo bei Infrastruktur und Digitalisierung – und erklärt, warum Wachstum eine soziale Aufgabe ist.
Er gehört zu den international bekanntesten deutschen Designern und lebt noch immer in Offenbach. Hier verrät Sebastian Herkner, seine Lieblingsplätze – und was ihn an Deutschland stört.
Wenn sich die Verhältnisse in Syrien festigen, kann im größeren Stil abgeschoben werden. Wer aller Voraussicht nach hier bleibt, sollte Rechtssicherheit haben.
In Davos schwören sich deutsche Manager und Politiker darauf ein, künftig handlungsfähiger zu werden. Das wird auch auf einem Empfang deutlich, bei dem sich die Region um Frankfurt beim Weltwirtschaftsforum präsentiert.
Mit dem Ball am Fuß ist Jamal Musiala Deutschlands bester Spieler. Trotzdem ist das Bayern-Spiel ohne ihn das beste seit Jahren. Nun ist er zurück. Und mit ihm die Frage: Wie verändert er dieses Spiel?
Mehr Strom zwischen Deutschland und Schweden austauschen: In diese Idee kommt neue Bewegung. Das hängt auch mit der schwarz-roten Koalition in Berlin zusammen.
Juri Knorr hat einen Sonderstatus in seinem Sport, ihm eilt ein Ruf voraus wie keinem anderen deutschen Handballer. Er selbst verflucht die Popularität – und sucht sie trotzdem immer wieder.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hat Europa in Davos zu Eigenständigkeit aufgerufen. Man dürfe sich nicht erpressen lassen.
Alle rufen nach einem effizienteren Staat, aber wenn es an die Beschneidung der eigenen Pfründe geht, ist man in den kleineren der 16 Bundesländer nicht dabei. Warum die Reform des Föderalismus dringend geboten, aber politisch chancenlos ist.
Trump will Grönland +++ Debatte über Atomwaffen +++ Mercosur-Abkommen +++ Jagd auf Wölfe
US-Präsident Donald Trump verkündet die Einigung auf einen Rahmen für eine zukünftige Grönland-Vereinbarung und verzichtet auf Strafzölle zum 1. Februar. Witkoff und Kushner wollen mit Putin sprechen. Und im Kino geht es um Shakespeares Familiengeschichte. Der F.A.Z. Frühdenker.
Deutschland wird nur unter einer Bedingung wieder wirtschaftlich stark. Wenn alle – Politik, Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften – auf ihre eingeübten Rituale verzichten.
Der Bundesinnenminister will den Migrationsdruck reduzieren. Doch er muss auch Zusagen der Vorgängerregierung beachten. Das Thema Afghanistan verfolgt ihn dabei geradezu.
Der Industrieverband BDI sieht die von Trump angedrohten Zölle mit großer Sorge. Die Bundesregierung, aber auch die Unternehmen müssten jetzt dringend „ihre Hausaufgaben“ machen.
Der US-Präsident hat beim Weltwirtschaftsforum nochmal deutlich gemacht, dass Grönland amerikanisches Eigentum werden soll und die Unterstützung im Ukrainekrieg direkt damit zusammengebracht.
Seit dem Ende der Corona-Pandemie bestellen Impfstoffhersteller weniger Glasampullen, auch das Interesse von Hobbyköchen an Ceranfeldern ist zurückgegangen.
Die Aktie des Unternehmens, das unter anderem Baukredite vermittelt, hat deutlich verloren. Sind das Kaufkurse für Anleger?
Der Umsatz und die Beschäftigung der kleinen und mittelgroßen Unternehmen sinken. Sie warten auf eine Wende der Konjunktur, zeigt der Datev-Mittelstandsindikator.
Dank der von Europol koordinierten „Operation Fabryka“ gelingt es Ermittlern nicht nur, einen Chemikalien-Großhandel in Polen, sondern auch zahlreiche Rauschgiftlabore in mehreren europäischen Ländern auszuheben.
Wir sprechen mit der Völkerrechtlerin Anne Peters über Trumps Ansprüche auf Grönland und mit Sachsens Justizministerin Constanze Geiert unter anderem über den Entzug des Wahlrechts bei Volksverhetzungen.
Ikea bietet nun auch Stromtarife an. Kunden sollen dabei von Preistransparenz und einer verbrauchsgenauen Abrechnung profitieren. Ganz ohne Risiko ist das aber nicht.
Dass die Bundesregierung eine restriktive Migrationspolitik macht, ist legitim und richtig. Aber im Fall jener Afghanen, die während des Bundeswehreinsatzes auf unserer Seite standen, läge es im Interesse Deutschlands, zu sagen: Die Zusage zur Aufnahme gilt.
Das Finanzportal Finanzen.net war viele Jahre lang Teil des Medienhauses Axel Springer. Jetzt gehört es Private Equity. Ein neuer Chef soll die Gruppe zum großen Neobroker ausbauen.
Während Donald Trump im Anflug auf Davos ist, geht dem SAP-Vorstand Thomas Saueressig die deutsche Zurückhaltung gegen den Strich. Das Land könne viel mehr, als es zeige. Europa ebenfalls.
Weil sich die Kunden zunehmend für günstigere Produkte aus Asien entscheiden, schließt Bosch-Siemens-Hausgeräte (BSH) zwei Werke in Deutschland. Unternehmenschef Matthias Metz erklärt, warum der Wettbewerb unter der Regulierung leidet.
Einen Angriff von außen kann die Allianz abwehren, einen von innen nicht. Die Europäer müssen sich schneller und gründlicher unabhängig machen, als sie dachten.