Bundesbank gegen „Vollgeld“
Kritiker des Finanzsystems schlagen eine Mindestreserve von 100 Prozent vor. Das mache die Banken stabiler. Aber die Bundesbank hält von der Idee nichts.
Kritiker des Finanzsystems schlagen eine Mindestreserve von 100 Prozent vor. Das mache die Banken stabiler. Aber die Bundesbank hält von der Idee nichts.
Die Menschen in Deutschland werden immer älter. Die Bundesbank erwartet deshalb deutliche Wachstumseinbußen. Eine bestimmte Bevölkerungsgruppe könnte jedoch Abhilfe schaffen.
Die Deutschen sind noch reicher geworden: Die Summe aus Bargeld, Wertpapieren, Bankeinlagen und Ansprüchen an Versicherer wächst. Die Bundesbank verrät wieso.
Seit Anfang April ist ein neuer Fünfziger im Umlauf. Doch nicht alle Automaten akzeptieren ihn schon. Dabei hatte sich die Bundesbank so viel Mühe gegeben.
Europas Notenbanken starten mit der Ausgabe neugestalteter 50-Euro-Noten. Sie sollen die Machenschaften von Geldfälschern erschweren. Die Europäische Zentralbank setzt dabei auf mehrere neue Sicherheitsmerkmale.
Für Kriminelle lohnt es sich offenbar besonders, die 50-Euro-Note nachzumachen. Eine neue Note soll den beliebten Geldschein noch sicherer machen. Doch im Darknet sind Blüten für einen Spottpreis zu haben.
Der Finanzausschuss entschärft das Gesetz gegen Immobilienblasen. Eine Beschränkung von Schuldendienst und Gesamtverschuldung soll es nicht geben.
Das Interesse an Eigenheimen und Eigentumswohnungen ist ungebrochen: Die Frankfurter Sparkasse hat 2016 sechs Prozent mehr Kredite dafür gegeben als im Jahr zuvor.
Erst ein Holländer, dann ein Franzose, heute ein Italiener. Vielleicht ist jetzt die Zeit gekommen für einen Deutschen an der Spitze der EZB. Doch dafür braucht es Verbündete.
Hackerangriffe schaden dem Vertrauen der Kunden in ihre Bank. Ein großer Schadensfall kann eine Finanzkrise auslösen. Trotzdem müssen viele Geldinstitute an ihre Verantwortung erinnert werden.
„Gemessen an Schulnoten, ist kein Institut besser als vier“: Die Bundesanstalt für Finanzaufsicht, kurz Bafin, stellt den Banken bei der IT-Sicherheit kein gutes Zeugnis aus.
Deutschland steht für seinen Leistungsbilanzüberschuss in der Kritik. Aber was ist das eigentlich? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Die Regulierung der internen Risikomodelle bleibt ein Streitthema. Besonders die neue Eigenkapitalregel stößt bei der Kreditwirtschaft auf Widerstand. Die deutschen Bankenaufseher weisen die Kritik als übertrieben zurück.
Es ist soweit: Der häufigste Geldschein erhält ein neues Aussehen. Am 4. April kommt nach dem 5er, 10er und 20er jetzt auch ein neuer 50er in Umlauf.
Die Regierung will den Erwerb vom Eigenheim sicherer machen. Doch das neue Gesetz zur Bekämpfung möglicher Immobilienblasen ist heftig umstritten. Vor allem Bankenverbände halten die Maßnahmen für überzogen.
Die Finanzinstitute zeigen sich besorgt über den zunehmenden Protektionismus. Die Einschätzungen zur weiteren Zinsentwicklung in der Welt liegen dagegen weit auseinander.
Die Zinsen bleiben niedrig, die Anleihekäufe gehen weiter: Der EZB-Präsident macht klar, dass die Geldpolitik sehr locker bleiben wird. Ganz so zurückhaltend und pessimistisch wie zuvor äußert er sich aber nicht.
Schlangestehen an der Supermarktkasse war gestern. Wer Zeit sparen will, lässt sich frische Lebensmittel nach Hause liefern oder holt sie an einer Packstation ab. Doch wie gut sind die Lieferdienste?
Die Forderungen an den Euroraum steigen weiter. Die Bundesbank sieht einen Zusammenhang zum Anleiheprogramm der EZB. Doch es steckt mehr dahinter. Ifo-Chef Fuest warnt vor einem schlechten Geschäft für Deutschland.
Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich sieht keine Anzeichen einer Kapitalflucht aus dem Süden in den Norden Europas. Die wachsenden Target-2-Salden gehen demnach auf EZB-Käufe zurück.
Immer höher stiegen Mieten und Kaufpreise von Immobilien in den vergangenen Jahren. Doch es könnte sich bald eine Trendwende abzeichnen.
400 Millionen statt 2,5 Milliarden Euro: Die Bundesbank hat viel weniger Geld als erwartet an den Bundeshaushalt überwiesen. Präsident Jens Weidmann verteidigt diese Entscheidung – und kritisiert mal wieder die EZB.
In diesem Jahr überweist die Bundesbank viel weniger Geld als sonst an Wolfgang Schäuble. Schuld ist unter anderem die Geldpolitik der EZB.
Die Deutsche Bundesbank wird dieses Jahr nur 400 Millionen Euro zum Staatshaushalt beitragen. Die „schwarze Null“ steht trotzdem, lässt Finanzminister Schäuble mitteilen.
Nicht nur in den gefragten Metropolen, sogar auf dem Land zieht der Immobilienmarkt an. Die niedrigen Zinsen sorgen weiter für eine rasante Nachfrage. Doch was passiert, wenn sie steigen?
Der Aufschwung werde weiter anhalten, schreibt das Institut. Die Notenbank hat auch eine klare Vorstellung davon, wo der Milliarden-Überschuss des Bundes hinfließen sollte.
Der oberste Bundesbanker erinnert an die Ursachen der Finanzkrise. Banken müssten weiterhin streng beaufsichtigt werden, sagt Jens Weidmann. Der Finanzminister sieht das ähnlich.
Die Target-Salden im Zahlungssystem der Euronotenbank steigen dramatisch. Deutschland sitzt dabei auf einer riesigen unsicheren Bilanzposition. Doch die EZB verharmlost das Risiko.
Deutschen neigen zur Vorsicht. Nur eine Minderheit an Kapitalanlegern investiert im Ausland. Die geringe Fähigkeit hohe Renditen zu erzielen und damit Vermögen zu bilden, sticht international heraus.
Deutschland besitzt den zweitgrößten Goldschatz der Welt. Ab 2020 soll die Hälfte davon in Frankfurt lagern. Der Umzug der Barren läuft schneller als geplant.
Die Bundesbank schließt die Verlagerung von Goldreserven nach Frankfurt deutlich früher ab als geplant. Die bewegte Menge ist gewaltig.
Ein Vierteljahrhundert nach Unterzeichnung des Vertrages von Maastricht sind viele Illusionen zerstört. Aber auch die Eurokritiker sahen die größten Probleme des Euros nicht.
Die Iban ist seit einem Jahr für alle Bankkunden in Deutschland Realität. Vielen ist sie noch immer fremd, doch es gibt einige Vorzüge.
Für Donald Trump ist der globale Wettbewerb ein Wirtschaftskrieg zwischen Nationen, in dem des einen Gewinn des anderen Verlust ist. Die Antwort aus Deutschland muss noch bessere Qualität sein, vor allem aber eine bessere Wirtschaftspolitik.
Die deutschen Banken haben mit dem Niedrigzins zu kämpfen. Das liegt vor allem an ihrer starken Abhängigkeit vom Zinsgeschäft und ihren vergleichsweise günstigen Finanzprodukten.
Die Vereinigten Staaten habe Milliardenstrafen auch gegen internationale Geldhäuser verhängt, zuletzt gegen die Deutsche Bank. Ein Bundesbank-Vorstand sagt nun, was ihn daran stört.