Sparvogel
Marabu macht in Deutschland das Gleiche wie Condor, sitzt rechtlich aber in Estland. Der gemeine Eigner Attestor nutzt ein legales Kostensenkungsmittel, das Gewerkschaften nicht gefallen muss.
Marabu macht in Deutschland das Gleiche wie Condor, sitzt rechtlich aber in Estland. Der gemeine Eigner Attestor nutzt ein legales Kostensenkungsmittel, das Gewerkschaften nicht gefallen muss.
Der deutsche Ferienflieger Condor bekommt eine Schwestergesellschaft – mit Sitz in Estland. Die Pilotengewerkschaft ist alarmiert: Sie fürchtet, dass Arbeitsbedingungen untergraben werden.
Lufthansa, Condor und Fraport warnen vor wettbewerbsverzerrenden Kerosin-Plänen der EU. Internationale Konkurrenz profitiere dadurch auf Kosten Europas. Die hessische Landesregierung solle ihr Gewicht in die Waagschale werfen.
Mit Ideen für Zusatzeinnahmen sind Airlines kreativ: Condor ist wohl die erste mit reservierbaren Handgepäckfächern, andere Gesellschaften erheben Aufschläge für den Minirollkoffer.
Die Entscheidung des Kartellamts, die für Passagiere aus ganz Europa gilt, ist allerdings noch nicht rechtskräftig. Lufthansa kündigte bereits an Beschwerde einzulegen.
Die Fluggesellschaft bestellt 41 weitere neue Flugzeuge von Airbus. 2028 dürfte damit der Einsatz von Boeing-Fliegern bei Condor enden.
Condor-Chef Ralf Teckentrup rät zu schneller Buchung und gibt Tipps, wie sich dabei noch etwas sparen lässt. Flugstreichungen will er vermeiden.
Der Ferienflieger holt mit Björn Walther den neuen Finanzverantwortlichen vom Hotelportal HRS. Doch bei der Airline ist er kein Unbekannter.
Seine neu lackierten Flugzeuge seien die schönsten, sagt Condor-Chef Ralf Teckentrup. Im Interview spricht er über Urlaubslust, steigende Ticketpreise, Staatshilfe und sein Duell mit dem deutschen Marktführer.
Der Nachholbedarf bei Fernreisen scheint enorm, die Lust auf Beinfreiheit auch. Um diesen Markt ringen jetzt zwei deutsche Ferienflieger.
Flugreisende müssen sich während der Osterferien auf zahlreiche Verspätungen und Wartezeiten einstellen. Grund dafür sind Personalengpässe beim Flughafenbetreiber Fraport. Auch Lufthansa hat bereits erste Verbindungen gestrichen.
Rund 5000 Fans haben Bundesligist Eintracht Frankfurt zum Auswärtsspiel in der Europa League nach Sevilla begleitet. Einige von ihnen waren im Tagesflieger unterwegs. An Schlaf war kaum zu denken. Doch es bleibt ein großer Traum.
Warteschleifen, Mailmarathons, Ratlosigkeit: Wenn beim Reisen etwas schief geht, bekommt man schnell das Gefühl, die Unternehmen ducken sich weg. Drei Leidensgeschichten.
Christoph Debus wurde schon als Nachfolger des Condor-Chefs gehandelt. Aber nun geht der Architekt der Fluglinien-Rettung zum Fernbus-Betreiber Flixmobility.
Condor streitet seit längerem mit Lufthansa über Zubringer zu Condor-Fernflügen. Die wollte der Konzern nicht wie bisher fortführen. Das Kartellamt stellt nun einen Rüffel für Lufthansa in Aussicht.
Gleich zwei frühere Lufthansa-Manager ziehen in den Aufsichtsrat von Condor ein. Einer ist Sadiq Gillani, der 2011 mit 32 Jahren Lufthansa-Strategiechef wurde.
Saturnino de la Fuente war der älteste Mann der Welt. Nun verstarb der Spanier im Alter von 112 Jahren – wenige Wochen vor seinem 113. Geburtstag.
Wer die Lage der Luftfahrt beurteilen will, muss nach Spanien fahren. Nahe Valencia liegt der größte Flugzeug-Parkplatz Europas. Dort tut sich gerade einiges.
Fraport, Lufthansa und Condor sehen die CO2-Reduzierung inzwischen als strategisches Ziel. Auf einem Verkehrsgipfel zum Luftfahrtstandort Hessen fordern sie aber Hilfe von der Politik auf dem Weg zur Klimaneutralität.
Für den Fortbestand der Ferienfluggesellschaft Condor brachten sie Ideen und Geldgeber zusammen. Nun sprechen die beiden Berater über die Rettung und ihre großen Zukunftspläne.
Geduld brauchte, wer Geld nach Flugausfällen in der Pandemie zurück wollte. Ein Reiserechtler rügt die Luftfahrt. Er fordert neue Regeln im Ticketverkauf und Bußgelder.
„Die Zukunft von Condor beginnt heute“, jubelt der Chef. Die Airline hat einen neuen Haupteigner und bestellt im Eiltempo Ersatz für alte Jets. Doch es steht auch ein Wettkampf mit Lufthansa bevor.
Grünes Licht für ein 525-Millionen-Euro-Paket: Die Kommission heilt Mängel einer früheren Freigabe und räumt eine Hürde für die Condor-Zukunft aus. Noch im Juli soll ein Investor einsteigen.
Weil Ryanair durch die staatlichen Corona-Hilfen für die deutsche Condor den freien Dienstleistungsverkehr verletzt sah, klagte der Billigflieger gegen die Freigabe – mit Erfolg. Was genau daraus folgt, ist aber noch unklar.
Die staatlich gestützte Ferienfluggesellschaft präsentiert einen Investor, der die Mehrheit übernehmen will. Attestor hat einen Drei-Stufen-Plan, neue Flugzeuge gehören dazu.
Die kriselnde Fluggesellschaft hat einen neuen Mehrheitseigner. Der Investor bringt frisches Eigenkapital mit. Alle 4050 Arbeitsplätze bleiben erhalten.
Condor hält die Auflagen für das Lufthansa-Hilfspaket für nicht ausreichend. Mit einer Klage vor dem Gericht der Europäischen Union soll jetzt eine Überprüfung erstritten werden.
Prognosen haben in Zeiten der Pandemie die Halbwertzeit eines Soufflés. Wir wagen trotzdem einen Blick in die Zukunft der Luftfahrt, die wohl viele Jahre brauchen wird, um den Schock von Corona zu überwinden.
Nach einem turbulenten Jahr kann der Ferienflieger Condor das Schutzschirmverfahren wieder verlassen. Das Unternehmen hat sich nach eigenen Angaben umfassend restrukturiert und durch ein striktes Kostensenkungs- und Effizienzprogramm neu aufgestellt.
Mit einem neuartigen Format will die International Swimming League den Schwimmsport populärer machen. Im Prinzip eine gute Idee. Doch gegen den Veranstalter häufen sich die Klagen.
Trotz Milliardenhilfen aus Steuergeldern lassen Airlines ihre Kunden monatelang auf Rückerstattungen warten, klagen Verbraucherschützer. Sie fordern nun eine Abschaffung der bisherigen Vorkasse-Regelungen.
Die Gläubiger der Fluggesellschaft haben dem Vorschlag zugestimmt, das Schutzschirmverfahren zu beenden. Und die Condorspitze hat durchaus Gründe für ihre Zuversicht.
Schon im Frühjahr wollte der Ferienflieger das insolvenzähnliche Schutzschirmverfahren verlassen. Dann kam Corona, ein Verkauf platzte. Nun liegt ein neuer Plan vor, Anfang November will Condor durchstarten.
Rauhe Töne in der Not: Die Branche fühlt sich „blockiert“ und fordert einen Testlauf für Amerika-Flüge. Lufthansa und Piloten finden statt eines großen Krisenpakts nur einen Kompromiss für wenige Monate.
Fluggesellschaften stehen in der Kritik, Tickets für ausgefallene Flüge nicht zu erstatten. Bundesjustizministerin Christine Lamprecht erinnert an die europarechtlichen Vorgaben.
Vor zehn Jahren machte Condor den Wechsel von Kelsterbach nach Frankfurt klar. Nun zieht der Ferienflieger nach Neu-Isenburg. Des Geldes wegen.