Julia Schramm: Ein Buchdebakel als Sieg für Bertelsmann
Sie brauchen keinen Hurrikan und keinen Taifun: Was der an Schrecken tun kann, können sich die Piraten selbst antun.
Sie brauchen keinen Hurrikan und keinen Taifun: Was der an Schrecken tun kann, können sich die Piraten selbst antun.
Auf dem Weg in sein Büro in Butzbach muss Marc Sommer stets an Aushängen vorbei, die wenig schmeichelhaft für ihn sind. Gleichwohl strebt er einen längerfristigen Aufenthalt in der Chefetage von Hess Natur an.
hst./rit. GÜTERSLOH, 13. September. Thomas Rabe, der neue Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann SE & Co. KGaA, will Europas größten Medienkonzern umbauen und ...
Thomas Rabe will Bertelsmann umbauen und auf Wachstumskurs führen. Dazu benötige der Medienkonzern frisches Kapital, sagt der neue Vorstandsvorsitzende im Gespräch mit der F.A.Z. Trotzdem wird ein Börsengang immer unwahrscheinlicher.
Die Medienstars aus Hamburg waren bei ihren Auftritten in Gütersloh noch nie beliebt. Was wird aus Gruner + Jahr, wenn Bertelsmann den Verlag übernimmt? Und was hätten die Gründer davon gehalten?
rit. HAMBURG, 6. September. Die Spekulationen um die Nachfolge von Bernd Buchholz bei Gruner + Jahr (G+J) haben ein Ende.
Vor einer Woche trat Bernd Buchholz aus dem Vorstand des Medienkonzerns Bertelsmann zurück. Seither war klar, dass auch seine Tage als Vorstandsvorsitzender ...
Der nächste Schritt in einer Bilderbuchkarriere: Julia Jäkel steht künftig an der Spitze des deutschen Geschäfts von Gruner + Jahr.
Vorstandschef Bernd Buchholz verlässt Gruner + Jahr. Der Zeitschriftenverlag wird künftig von einem Triumvirat geleitet. Den von Buchholz geführten Bereich übernimmt Julia Jäkel, die bei Gruner + Jahr eine Bilderbuchkarriere gemacht hat.
Der Konzern will sich nicht äußern. Nach einem Medienbericht aber strebt Bertelsmann nicht an die Börse. Dem Unternehmen fehle dazu eine kontinuierliche Wachstumsstory, heißt es zur Begründung.
Die Lufthansa-Flugbegleiter streiken am Dienstag, Bertelsmann verzichtet auf seinen Börsengang und Fresenius bietet nicht mehr für Rhön-Klinikum.
Alle haben gewartet. Und jetzt, knapp dreißig Jahre nach „Irre“, hat Rainald Goetz wieder einen „richtigen“ Roman geschrieben. Es ist ein kaltes, ein schreckliches Buch.
So wird das gemacht: Der Buchverlag Random House in New York zeigt dem Zeitschriftenverlag Gruner + Jahr in Hamburg, wie man in einem Traditionsgeschäft gut verdient. Während das operative Ergebnis von G+J in den ersten sechs Monaten 2012 von 124 auf nur noch 85 Millionen Euro gesunken ist, legt Random House von 69 auf 113 Millionen Euro zu. Der Buchverlag profitiert von seinem Renner, der Erotik-Bestsellerreihe „Shades of Grey", hat aber auch sinnvoll in sein digitales Geschäft rund um das elektronische Buch investiert. Ganz anders bei Gruner + Jahr.
Kno. FRANKFURT, 31. August. Der Medienkonzern Bertelsmann hat seinen Gewinn auch mit der Hilfe von 30 Millionen verkauften Exemplaren des Erotik-Bestsellers ...
Siemens sammelt 2,7 Milliarden Euro für einen Aktienrückkauf ein, Bertelsmann steigert seinen Gewinn kräftig und der deutsche Einzelhandelsumsatz bricht im Juli überraschend ein.
Jetzt ist es offiziell: Christoph Mohn wird Aufsichtsratsvorsitzender des größten Medienkonzerns Europas. Der Sohn des 2009 gestorbenen Firmenpatriarchen war früher Chef des Online Portals Lycos Europe. Zunächst mit großem Erfolg. Doch dann folgte die Pleite.
Große Dinge, verkündet in kleinen Meldungen: Bernd Buchholz, Vorstandschef von Gruner+Jahr, legt seinen Posten im Vorstand des Mutterkonzerns Bertelsmann
Bernd Buchholz legt seinen Sitz im Vorstand von Bertelsmann nieder. Aber auch an der Spitze von G+J sind seine Tage gezählt. Das Verhältnis zum Bertelsmann-Vorstandsvorsitzenden Thomas Rabe gilt als zerrüttet. Der will den Durchgriff.
Anke Schäferkordt und Guillaume de Posch waren Gegner und führen nun gemeinsam Europas größtes Fernsehhaus.
Die amerikanische Ratingagentur S&P senkt wegen diverser Skandale den Ausblick für die Bank HSBC, Volkswagen setzte bis Juli 4,7 Prozent mehr Nutzfahrzeuge ab und General Motors investiert Millionen in die Ohio-Werke zum Bau des Chevy Cruze.
Abends brennt noch Licht. Oder vielmehr erleuchtet länger die Fernsehkiste Anke Schäferkordts Büro in Köln. Die wichtigste Frau im deutschen Privatfernsehen ...
cmu. HAMBURG, 23. August. Europas größter Medienkonzern Bertelsmann strebt offenbar eine vollständige Übernahme des Zeitschriftenverlags Gruner + Jahr an.
Christoph Mohn wird Anfang 2013 den Aufsichtsratsvorsitz der Bertelsmann AG übernehmen. Der 47 Jahre alte Sohn des Firmengründers gilt als offen und integer. Er hat einen ausgeprägten Sinn für Zahlen - und einen dicken Schnitzer im Lebenslauf.
Wohl dem, der eine Bleibe im Süden hat. Über die heikle Wetterfrage muss man sich dann kaum Gedanken machen. Gunter Thielen weiß das zu schätzen.
theu. LONDON, 29. Juli. Eigentlich hatte der Gütersloher Medienkonzern Bertelsmann den Glauben an die Zukunft des kriselnden Tonträgergeschäfts verloren.
Gehobener Privatsekretär oder der Chef von morgen? Die Position als Vorstandsassistent ist anstrengend, bietet dafür aber tiefe Einblicke in die Zirkel der Macht.
Es hat viel länger gedauert als erwartet. Aber nun bekommt Thomas Rabe endlich die ersehnte Entlastung. Seit Rabe im Frühherbst 2011 als Nachfolger von Hartmut ...
Er muss Bertelsmann zu neuem Ruhm führen. Dafür stellt er alles auf den Kopf. Mit eiserner Disziplin kämpft er für das Comeback.
Bertelsmann ist bereit für die Börse, Sky holt sich für Milliarden die Bundesligarechte und die Verlage streiten sich mit Fernsehsendern oder Internetkonzernen um das digitale Feld: Willkommen in der Medienwirtschaft.
Die Frankfurter Sportstudiokette Fitness First muss sich gegen Klagen aus Mitarbeiterkreisen wehren. Der Geschäftsführer spricht nun von Tarifverträgen und Mindestlöhnen. Bald dürften neue Eigner das Sagen haben.
Bertelsmann macht sich fit für die Börse - so wie Thomas Middelhoff es einst geplant hat. Damals wurde er dafür entmachtet. Jetzt stichelt er.
Europas größter Medienkonzern ändert die Rechtsform und öffnet sich so für externe Kapitalgeber. Der Einfluss der Familie Mohn bleibt gewahrt, der Vorstand gewinnt Spielraum für Akquisitionen.
Nach 244 Jahren ist Schluss: Die Encyclopaedia Britannica, das bekannteste Nachschlagewerk in englischer Sprache, wird es bald nicht mehr in gedruckter Form geben. Auch dem deutschen Brockhaus schien dieses Schicksal zu drohen, doch hier wurde letztlich nur der Eigentümer gewechselt. Und der neue Anteilseigner Bertelsmann setzt beim Brockhaus weiter auf das gedruckte Wort. Das ist ein schöner Gegensatz, verdeutlicht er doch, dass auch in der digitalen Welt nicht alles schwarz oder weiß zu sehen ist.
Am Sonntag feiert sich die Musikindustrie bei den Grammy Awards selbst. Noch nie wurde die Branche so sehr von nur zwei Unternehmen dominiert wie heute.
Anke Schäferkordt rückt an die Spitze von RTL und in den Vorstand von Bertelsmann. Eine Quotenfrau? Mitnichten. Schäferkordts Berufung hat in allererster Linie mit ihren bisherigen Verdiensten zu tun.
Gemeinschaftsunternehmen sind nicht selten zum Scheitern verurteilt. Das zeigt nicht zuletzt der Kahlschlag bei Nokia Siemens Networks. Doch es gibt auch positive Beispiele.